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Donnerstag, 7. Mai 2009, 18:17

PDF-reader

Schon seit einigen Jahren sammle ich Wissen, in Form von kurzen Artikeln und ganzen Büchern in meinem "eBook"-Ordner - der mittlerweile auf beachtliche 12GB angewachsen ist. Irgendwann bin ich dann dazu übergegangen, auch meine Papierbücher (hauptsächlich zum Thema Photographie) zu digitalisieren- Ich bin oft unterwegs und kann einfach nicht alle meine Bücher mitnehmen. Und als ich dann von den eInk-Displays und eBook-Readern gehört habe, wusste ich genau: DAS ist die Lösung all meiner Probleme! Jetzt habe ich schon eine Zeit lang die Ganze Entwicklung mitverfolgt, und als ich dann den Sony PRS505 in der Buchhandlung stehen sah, dachte ich mir: jetzt ist es soweit!
Aber das Gerät enttäuschte. Für die Anzeige von PDF-Dateien ist das Ding wohl nicht gedacht... Das Umblättern ging ja noch relativ fix, aber beim PDF-reflow war das Gerät träge. Aber ich habe NUR PDF-Dateien! Und jetzt soll mir keiner Sagen, PDF sei für eBooks nicht geeignet, ich bin froh das das Layout einigermaßen ganz bleibt und die Seitenzahlen fest sind. Wo soll das Enden, wenn ich den Gesuchten Text auf jedem Gerät an einer anderen Stelle finde? Auch von meiner Hochschule bekomme ich Skripte und Vorlesungsbeilagen ausschließlich im PDF-Format. Gibt es denn überhaupt Geräte, die dass zufriedenstellend hinbekommen?

Philipp

Administrator

Beiträge: 395

Wohnort: Neumünster

Beruf: Student Wirtschaftsinformatik

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Donnerstag, 7. Mai 2009, 19:37

Hallo Ben,

für PDF Dateien sind derzeit die Geräte von iRex, vor allem die Digital Reader Serie am besten geeignet. Dank des großen Displays kann man dort PDF Dokumente, die für DIN A4 entworfen wurden, problemlos anzeigen. Auch die Vergrößerungsfunktion ist dort meines Erachtens nach am besten gelöst (von PDF Reflow mal abgesehen). Insbesondere bei Vorlesungsskripten ist die Notiz- Funktion mit dem Stylus ideal. So kann man handschriftliche Notizen machen.

Zu den Nachteile gehören vorwiegend die verhältnismäßig kurze Akkulaufzeit sowie der relativ hohe Preis.

Die Frage nach dem perfekten Format hängt halt vor allem von dem Typ des Textes ab. Solange nicht viele Tabellen oder Schaubilder im Text enthalten sind, finde ich dynamisch umbrechenden Text schon perfekt. So passt sich die Schriftgröße (und damit die Seitenzahl) dem Anzeigemedium an und nicht andersherum.

Da der Text in Kapitel eingeteilt ist und es z.B. bei ePub auch vergleichbare Seitenzahlen gibt, ist dies denke ich nicht unbedingt ein Problem.
Für Fachbücher und Uniskripte ist PDF aber meiner Meinung nach schon geeigneter.

Übrigens wird Sony vermutlich auch demnächst einen weiteren Reader mit größerem Display auf den Markt bringen.


Gruß
Philipp

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Montag, 14. September 2009, 10:41

Ich hole diese Thread einmal nach oben, weil meine Frage in die gleiche Richtung geht.
Ich möchte einen Reader um wissenschaftliche (mathematische) Artikel und Bücher, die die Verlage als PDF bereitstellen zu lesen. Daher ist für mich besonders wichtig, dass man in den PDFs nach Stichworten suchen kann. Alle PDFs der Verlage, die ich bisher hatte sind durchsuchbar mit dem Acrobat Reader. Konvertieren in EPUB bringt nichts, da die Formeln, die mit LATEX erstellt werden, als Bilder im PDF gespeichert sind und somit im EPUB verlorengehen oder ihre Formatierung verlieren.
Mir ist schnell DR 1000S ins Auge gefallen, aber der Preis und die negativen Bewertungen des Support schrecken mich ab. Mich interessiert daher ob es einen anderen Reader gibt, der meine Anforderungen erfüllen könnte. Besonders der neue PRS-600, wobei ich da keine Informationen über eine Suchfunktion in PDFs gefunden habe, vielleicht hat jemand von euch ja Informationen dazu.

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Montag, 14. September 2009, 16:14

Mit LATEX erstellte Formeln und alle Tabellen werden durch den PDF-Reflow aller PDF-Reader zur unkenntlichkeit zerhackt.
Du brauchst also entweder einen Reader mit großem Display oder einen mit direkter Zoom-Funktion (letzteres haben glaube ich alle schon).
Wenn du die zoomfunktion nutzt, musst du dich dann durch die Formeln durchscrollen...
Bei meinem PRS700 geht das scrollen dank Touchscreen recht angenehm, auch wenn die dann erscheinenden Pfeile an den Bildrändern stören.
Bei den Nachfolgemodellen sollte das ähnlich sein.
Suchfunktion hat der PRS 600, aber man kann nur hoffen, dass die schneller ist als beim 700er...

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Montag, 14. September 2009, 18:45

Suchfunktion hat der PRS 600

Das mit der Suchfunktion in PDFs ist nirgends beschrieben, aber wenn das der 700er kann, dann sollte der 600er es auch können. Evtl. bestelle ich mir dann eienn und probier es einfach mal aus. Zurückschicken geht ja immer. Vielleicht kommt aber auch jemand mit einer besseren Lösung, IFA war ja gerade und Buchmesse ist ja bald.

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Mittwoch, 7. Oktober 2009, 08:31

Es ist zwar kein ebook-Reader, aber ich habe mir das Gigabyte T1028x bestellt. Es hat ein 10 Zoll Display und einen Touchscreen, damit kann man mit dem Adobe Acrobat oder dem PDF Annotator Markierungen und Notizen und das sogar in Farbe. Die Notizen und Markierungen werden im PDF abgespeichert, so dass sie auf jedem anderen Gerät sichtbar sind und nicht nur auf dem Reader. Das Netbook kostet knappe 500€ und ist damit um 200€ günstiger als der Irex Ireader 1000S und es hat den größeren Funktionsumfang. Ich werde berichten, wie es sich schlägt.

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Mittwoch, 14. Oktober 2009, 21:40

@ Phillip:
Von welchem zu erwartenden Sony Reader sprichst du? Gibt es da konkrete Informationen?
Ansonsten las ich von einem Pocketbook Reader mit 10 Zoll, der demnäcsht erscheinen soll. Ist das korrekt?
Und gibt es sonst schon Gerüchte oder Fakten über baldiges Erscheinen von Readern, mit denen man DIN A4 PDFs angenehm lesen kann (-> 10 Zoll Display)?

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Donnerstag, 29. Oktober 2009, 15:28

Also ich suche auch einen Reader für PDF, so wie ich das hier verstanden habe, ist alles unter 10" nicht nutzbar?
Dann werde ich wohl noch warten müssen, bis die Preise sich angepasst haben, die sind nämlich unfassbar hoch, aber das wird sich schon einpendeln in einigen Jahren.

9

Mittwoch, 2. Dezember 2009, 12:20

Es ist zwar kein ebook-Reader, aber ich habe mir das Gigabyte T1028x bestellt. Es hat ein 10 Zoll Display und einen Touchscreen, damit kann man mit dem Adobe Acrobat oder dem PDF Annotator Markierungen und Notizen und das sogar in Farbe. Die Notizen und Markierungen werden im PDF abgespeichert, so dass sie auf jedem anderen Gerät sichtbar sind und nicht nur auf dem Reader. Das Netbook kostet knappe 500€ und ist damit um 200€ günstiger als der Irex Ireader 1000S und es hat den größeren Funktionsumfang. Ich werde berichten, wie es sich schlägt.


Ich muss an dieser Stelle eine Lanze brechen fuers Lesen und die Bearbeitung von PDFs am Notebook:

Der PDF Annotator funktioniert sehr gut. Habe damit bisher PDFs mit um die 100 Seiten bearbeitet. Das Programm hat sehr praktische Funktionen. Reicht z.B. der Platz am Seitenrand nicht fuer Anmerkungen, kann man eine leere Seite ins PDF-Dokument einfuegen und markierte Anmerkungen dorthin verschieben ohne den urspruenglichen PDF-Text zu beeintraechtigen. Beim Hersteller kann man eine 30-Tage-Testversion runterladen. Studenten zahlen anschliessend 30 EUR. Damit unterstuetzt Ihr dann sogar eine deutsche Softwareschmiede.

Man benoetigt auch nicht unbedingt einen Touchscreen. Man kann einen Windows-Rechner (mindestens XP) oder Mac mit einem Grafiktablett von z.B. Bamboo fuer ca. 60 EUR ueber USB nachruesten und so erst mal alles am bereits vorhandenen Rechner testen. Ich habe den Bamboo Pen, der knappe 400 g wiegt. Der Bamboo Pen ist robust genug fuer den mobilen Einsatz und wird ueber USB mit Strom versorgt. Das Ding ist viel flacher als ein Notebook mit Touchscreen. Man hinterlaesst so auch keine Fingerabdruecke auf dem Display. Ich hab mich in zwei Tagen an die Bedienung gewoehnt. Es gibt auch noch andere Bamboo-Grafiktabletts, die die Fingerbedienung von Win 7 unterstuetzen. Beim Schreiben scheint mir jedoch von Vorteil, wenn nur der Stift erkannt wird und Fingerbewegungen ignoriert werden.