Es ist zwar kein ebook-Reader, aber ich habe mir das
Gigabyte T1028x bestellt. Es hat ein 10 Zoll Display und einen Touchscreen, damit kann man mit dem Adobe Acrobat oder dem
PDF
Annotator Markierungen und Notizen und das sogar in Farbe. Die Notizen und Markierungen werden im
PDF
abgespeichert, so dass sie auf jedem anderen Gerät sichtbar sind und nicht nur auf dem Reader. Das Netbook kostet knappe 500€ und ist damit um 200€ günstiger als der Irex Ireader 1000S und es hat den größeren Funktionsumfang. Ich werde berichten, wie es sich schlägt.
Ich muss an dieser Stelle eine Lanze brechen fuers Lesen und die Bearbeitung von PDFs am Notebook:
Der
PDF
Annotator funktioniert sehr gut. Habe damit bisher PDFs mit um die 100 Seiten bearbeitet. Das Programm hat sehr praktische Funktionen. Reicht z.B. der Platz am Seitenrand nicht fuer Anmerkungen, kann man eine leere Seite ins PDF-Dokument einfuegen und markierte Anmerkungen dorthin verschieben ohne den urspruenglichen PDF-Text zu beeintraechtigen. Beim Hersteller kann man eine 30-Tage-Testversion runterladen. Studenten zahlen anschliessend 30 EUR. Damit unterstuetzt Ihr dann sogar eine deutsche Softwareschmiede.
Man benoetigt auch nicht unbedingt einen Touchscreen. Man kann einen Windows-Rechner (mindestens XP) oder Mac mit einem Grafiktablett von z.B. Bamboo fuer ca. 60 EUR ueber USB nachruesten und so erst mal alles am bereits vorhandenen Rechner testen. Ich habe den Bamboo Pen, der knappe 400 g wiegt. Der Bamboo Pen ist robust genug fuer den mobilen Einsatz und wird ueber USB mit Strom versorgt. Das Ding ist viel flacher als ein Notebook mit Touchscreen. Man hinterlaesst so auch keine Fingerabdruecke auf dem Display. Ich hab mich in zwei Tagen an die Bedienung gewoehnt. Es gibt auch noch andere Bamboo-Grafiktabletts, die die Fingerbedienung von Win 7 unterstuetzen. Beim Schreiben scheint mir jedoch von Vorteil, wenn nur der Stift erkannt wird und Fingerbewegungen ignoriert werden.