Jetzt kommen wir der Sache langsam näher.
Obwohl schwer vorstellbar ist, dass eine J. Rowling so schnell vom armen Schlucker zum Multimillionär werden kann, bei 2,5%-5% Marge, glaube ich aber auch, dass die Autoren, am Ende der "Nahrungskette", die Gelackmeierten sind.
Und hier kommt genau der Punkt, von dem ich glaube, dass es momentan große Bestrebungen gibt, ihn unter den Tisch zu kehren, damit am besten niemand dran denkt:
WOZU BRAUCHEN WIR, IM ZEITALTER DIGITALER MEDIEN NOCH VERLAGE UND BUCHHÄNDLER????
Klingt krass. Gell?
Aber denkt mal darüber nach:
Wozu soll ich, als Autor, einen Haufen Leute für etwas bezahlen, das ich mit relativ wenig fachlicher Hilfe selbst bewerkstelligen kann?
Das klingt für Viele jetzt auf den ersten Blick abwegig. Aber wenn man mal verstanden hat, welche Möglöichkeiten und welche unglaubliche Dynamik sich durch die elektronischen Medien, gerade für Autoren, ergeben, dann kann man auch nachvollziehen, warum Verlage und Buchhändler so gegen eBooks mauern.
Dann versteht man, warum Große, wie Amazon, eBook-Reader und DRM als goldene Kuh anbeten.
Wenn die Autoren gelernt haben, dass sie besser fahren, wenn sie ihre Werke über möglichst wenig Zwischenhändler, möglichst barrierefrei anbieten, dann sehe ich ganz bitter schwarz für den Handel.
Dann interessiert auch die MwSt. nur noch am Rande...

und der Autor hat den meisten Gewinn von seinen Werken.
Und wenn die Autoren dann noch auf den Trichter kommen, dass sie am besten damit fahren, ihre Leser gut zu behandeln und auf unnötige Gängelungen, wie DRM zu verzichten (wie es die Musikbranche ja mittlerweile auch erfolgreich tut), dann brechen goldene Zeiten für all jene an, die das Talent zum Schreiben haben.