Zitat
- Sicherung einer großen Anzahl und Vielfalt an Buchtiteln
- Sicherung der flächendeckenden Versorgung mit Buchtiteln
- Erleichterung des Verlegens kulturell wertvoller Bücher, auch wenn deren Absatz voraussehbar geringer sein wird als der von Bestsellern
In der aktuellen c't wird gezeigt dass der Börsenverein die Buchpreisbindung für E-Books zuerst abgelehnt hat und dan später den Wortlaut verändert hat.Sicher war / ist die Preisbindung bei den herkömmlichen Büchern sinnvoll - da kann man den Argumenten der beteiligten Marktteilnehmer durchaus folgen.
Aber ändert sich der Markt nicht gerade erheblich? Wird er nicht von neuen Teilnehmern bestimmt im Sinne einer Öffnung hin zu einer vergrößerten Vielfalt und größere Selbstbestimmtheit... und überhaupt hin zu den Content-Schöpfern? Ich denke, das schafft partiell eine neue Lage und dem solte man auch gerecht werden mit so einem wichtigen Mittel wie der Preisgestaltung der Ware. Es braucht keine völlige De-Regulierung, aber doch mehr Spielräume.
In einem anderen Forum sprach ein Teilnehmer von "mehr Marktdynamik". Ich denke, das könnte gut mit der Neueinführung - und doch einem wesentlichen Schritt hin zum "medienneutralen Punblizieren" - der Sache gut tun. Die üblichen Deutungshoheiten werden eh lockern müssen, so oder so, und die Vor-Regulierung ginge immerhin nicht von Erfahrungswerten aus, sondern von tendenziell konservativen Bewahrungs- und Platzhalter-Interessen der eh schon starken Mitspieler.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JensiK« (2. Mai 2009, 00:29)