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bitschnau

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  • »bitschnau« ist der Autor dieses Themas

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1

Donnerstag, 4. November 2010, 15:23

Wie ist die Energiebilanz eines eBooks im Vergleich zum gedruckten Buch?

Hat da jemand irgendwelche Quellen über dieses Thema?

Christoph

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2

Donnerstag, 4. November 2010, 16:37

Quellen nicht, aber wenn man sich das Drumherum betrachtet steht das Buch bedeutend besser da.
Natürlich ist das elektronische eBook für sich genommen kein Mehraufwand.
Bücher entstehen in der Regel digital und der Energiebedarf dafür dürfte niedriger liegen als die Transportkosten für Bücher.
Aber die eBook-Lesegeräte sind gemessen am Buch sicher verschwenderisch.
Sie bestehen aus einer Vielzahl anorganischer Bestandteile. Kunststoffe gewinnt man vor allem aus Erdöl, Metalle werden unter hohem Energieeinsatz erst durch Bergbau gefördert und schliesslich aus Erzen geschmolzen und in die Endform gebracht wird. Hierbei werden auch Giftstoffe zur Verarbeitung benötigt oder erzeugt. Für Aluminium etwa, das häufig in hochwertigen Geräten zum Einsatz kommt, fällt bei der Herstellung als Abfallprodukt unter anderem Arsen, Quecksilber und Chrom an.
Nimmt man also nur solche Grundzutaten für diese Geräte, steht das dem Buch aus bedruckten Papier schon sehr ungleich gegenüber, wenn man die Umweltbilanz zieht.
Papier als Produkt von Holz bzw. pflanzlicher Zellulose wird zwar ebenfalls mit gewissem Energieaufwand produziert, aber das Endprodukt könnte trotzdem noch biologisch abgebaut werden und sich im Erdboden etwa leicht zersetzen.
Den eBook-Reader findet man dort noch nach 100 Jahren wieder.

Und für die Papierherstellung muss man nicht im Golf von Mexico am Meeresgrund Bohrungen unternehmen oder in Ungarn Dämme um Giftmüllhalden errichten.
Im Katastrophenfall bahnt sich dann der Rohstoff für den Kunststoff seinen Weg in die Fischgründe und an die Küsten oder zuviel Regen verwandelt das Abfallprodukt der Metallgewinnung in eine Schlammlawine die ganze Landstriche vergiftet.

Also Ökologischer ist wohl das Ding aus Papier.
Zumindest nach den ersten paar Gedankengängen.

Basstom

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3

Donnerstag, 4. November 2010, 16:46

Sicher ist ein Ebookreader aufwändiger zu produzieren als ein durchschnittliches Papierbuch. Aber gerade die Papierherstellung ist ziemlich energieaufwändig, viel Wasser wird benötigt, ebenso diverse Chemikalien. Wenn ich also nun meinen Ebookreader nehme und damit im Laufe der Zeit nicht nur ein Ebook lese, dann kann ich mir vorstellen, dass die Gesamtbilanz auf Dauer vielleicht doch zu Gunsten des Ebookreaders ausfällt.
-Natürlich nur, wenn man nicht nur gelegentlich liest und zudem nicht gerade ein derartiger Technikfreak ist, dass man meint, sich alle paar Monate das aktuellste Teil zulegen zu müssen. ;)

Edit: Quellen zu diesem Thema kenne ich leider nicht, ich spekuliere hier nur wild herum. :D
... munter bleiben,

Tom.
Ach lass mal, is´ ja doch alles der selbe Unterschied.

Christoph

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4

Donnerstag, 4. November 2010, 17:07

Allerdings geht das meiste produzierte Papier nicht in den Buchdruck.
Das wird zum aufwischen, aufsaugen, schnäuzten, einwickeln und natürlich zum abwischen benötigt.
Und was bedruckt wird, landet auch täglich als Post im Briefkasten, als Werbung im Altpapier, es entstehen Flugblätter, Tages- und Wochenzeitungen und natürlich Zeitschriften und Kataloge.

Immerhin kann man auch bei der Elektronik behaupten, das deren Bestandteile nicht bloss für eBook-Reader produziert werden.
Trotzdem werden diese Geräte nach schätzungsweise 5 Jahren ebenfalls zum Müll.
Die Bücher die man in 5 Jahren damit ersetzt hätte, könnte man dann bequem im Komposthaufen an die Würmer verfüttern.

Alle 14 Tage füllt sich in unserem Abstellraum, der für drei 8-Parteien-Wohnhäuser in der Stadt gedacht ist, eine 240L-Tonne allein nur mit den Postwurfsendungen und Gratiszeitungen die sich in dieser Zeit angesammelt haben.
Und zwar randvoll.
Die drei Werbezeitungen und die Prospekte die sich in einer Woche ansammeln, wiegen zusammen schon mehr als das Buch das ich in der selben Zeit lese.

Würde dieses Papier wegfallen, bräuchte man sich um ein paar gedruckte Bücher nicht mehr aufregen.

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5

Donnerstag, 4. November 2010, 17:19

@Christoph
Es geht aber nicht um den Werbemüll sondern um Bücher und im Gegensatz zum Werbemüll verweilt das Papier das zum Buchdruck verwendet wird deutlich länger in Geschäften Häuser etc. weshalb dieses dann nicht receycelt werden kann. Basstom hat schon recht die Energiebilanz jedes eBook-Reader verbessert sich mit jedem gelesen eBook nicht nur im Hinblick auf Rohstoffe die bei der Produktion benötigt werden sondern auch Umweltverschmutzungen durch den Transport.
Btw. du blendest den recyclingprozess völlig aus, in D werden elektronische Geräte nicht in der Erde verbudelt sondern zu den Wertstoffhöfen gebracht und später dann aufbereitet.

Christoph

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6

Donnerstag, 4. November 2010, 18:07

Nein ich blende das nicht aus.
Der Recycling-Prozess bei Elektronik ist aber ungleich komplizierter und bedarf ebenfalls erhöhtem Einsatz von Energie.
Deswegen wird ja nach wie vor zumindest Kunststoff bevorzugt produziert und nicht recycelt.
Kunststoffrecycling findet auch hauptsächlich in Form einer Abwertung statt. Aus Plastiktüten werden zwar Kunstfasern gewonnen, aber der überwiegende Rest wird nicht farbsortiert zu einfachen Produkten umgearbeitet, oder sogar im Straßenbau in den Fahrbahnbelag gemischt.

Umweltaspekte darf man auch nicht auf die nächsten Paar Jahre begrenzen.
Die überwiegende Mehrheit der Bücher wird wohl nicht auf Jahrzehnte verwahrt.
Nicht alles was mal als Klassiker der Weltliteratur geplant war, ist es auch geworden und solche Druckerzeugnisse wandern dann sehr viel schneller in die Tonne und nicht in die Antiquariate.
Doch selbst wenn, ist Papier ein nachwachsender Rohstoff der bei seiner Entsorgung, sei es durch Verbrennung oder durch Zersetzung exakt soviel CO2 in die Umwelt abgibt, wie für seine Erzeugung verbraucht wurde.
Im Falle eines Buches muss man lediglich noch den Energieverbrauch für Herstellung, Lagerung, Transport und Druck mit einrechnen, aber der fällt je Buch sehr gering aus.

Das Buch lässt sich zudem zu 100% recyceln - das eBook mit seinem Lesegerät nicht.

Natürlich verbessert sich die Energie- oder Umweltbilanz eines eBook-Reader mit jedem ersetzten Buch.
Aber gemessen am Einsatz der für die Elektronik benötigt wird, inkl. Gewinnung der Rohstoffe, Verarbeitung und spätere Entsorgung des Endproduktes, kann man gar nicht so viele Bücher lesen.

Alleine die Tatsache, das man ein Buch tatsächlich kompostieren kann, zeigt doch, welches Produkt hier unbedenklicher sein müsste.

Basstom

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Donnerstag, 4. November 2010, 18:48

Natürlich verbessert sich die Energie- oder Umweltbilanz eines eBook-Reader mit jedem ersetzten Buch.
Aber gemessen am Einsatz der für die Elektronik benötigt wird, inkl. Gewinnung der Rohstoffe, Verarbeitung und spätere Entsorgung des Endproduktes, kann man gar nicht so viele Bücher lesen.
Und genau darum geht es hier: Wie viele Bücher müsste man im durchschnittlichen "Lebenszyklus" eines durchschnittlichen Ebookreaders lesen, um an die "Umweltfreundlichkeit" eines Buches heranzukommen?
Du schreibst, dass man so viele Bücher gar nicht lesen kann. Hast Du Quellen, die das belegen, oder ist das eine Vermutung?
... munter bleiben,

Tom.
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zap

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Donnerstag, 4. November 2010, 19:24

Bei den Harry Potter Büchern gabs mal eine riesen Diskussion wegen der verwendeten Papiersorte bei der riesigen Auflage und der mangelnden Umweltfreundlichkeit davon... wurde dann glaube ich erst ab dem 3. oder 4. Buch auf recyceltes Papier gedruckt. Auch sonst ist die Produktion von Büchern nicht gerade unaufwendig, dafür daß es dann nur einmal gelesen wird und dann 100 Jahre im Schrank steht... Letztendlich ist es egal, wie man es macht, es ist immer falsch. :)

Man könnte die ganzen Bücher ja auch wieder abschaffen und sich stattdessen abends beim imaginären Lagerfeuer zusammensetzen und sich gegenseitig Geschichten erzählen, das ist ungefähr genauso sinnvoll, wie sich einen Kopf um Energiebilanz von einem 100 Gramm Gerät zu machen.

Mein persönlicher Beitrag zur Umwelt: Ich hab kein Auto. :)

Flinx

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Donnerstag, 4. November 2010, 19:24

Ich denke auch, daß die Bilanz beim gedruckten Buch besser aussehen wird, aber eigentlich ist das vollkommen unerheblich im Vergleich zu anderen Dingen des Lebens - Transport, Heizung, diverse Industriezweige mit extremem Engergieverbrauch... Das bißchen Energie mehr oder weniger für Bücher oder E-Books ist da nur so ein kleiner Bruchteil, daß es der Menschheit schon bedeutend besser als jetzt gehen müßte, damit sich eine Diskussion darüber lohnt.
Und was den Rohstoffverbrauch bei Elektronik betrifft, könnte die Industrie zur Abwechsung ja auch auf langlebige Produkte setzen - dafür ist allerdings unser Wirtschaftssystem überhaupt nicht geeignet.

Helgetus

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10

Donnerstag, 4. November 2010, 20:47

Mein persönlicher Beitrag zur Umwelt: Ich hab kein Auto. :)
Da schließe ich mich an :thumbsup:
Ich fahre mit der S-Bahn und lese viel mit meinem Kindle. Bücher sind mir zu unhandlich.
Zur Herstellung eines Buches kommen noch die Transportkosten, denn das Buch kann nicht Heruntergeladen werden!

Mittlerweile hat doch fast jeder einen PC/Laptop/Mac oder gar mehr. Da schließe ich mich nicht aus!

Das Thema Rohstoffe ist sicher eines der kompliziertesten. Je nachdem wie man es rechnet und wo die Grenzen der Rechnung gesetzt werden. Bäume als nachwachsender Rohstoff werden in Monokultur angebaut zur Papierherstellung. Chemikalien werden eingesetzt ...
DRM? Was ist das?

Netsrak

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Freitag, 28. Januar 2011, 20:19

@ zap:

Zitat

… sich einen Kopf um Energiebilanz von einem 100 Gramm Gerät zu machen.
Du unterschätzt nur wegen Größe und Gewicht des Endproduktes ganz massiv die Giftigkeit der Substanzen, die in Elektronik stecken oder zur Herstellung verwendet werden. Ganz abgesehen davon, dass du die produzierten Stückzahlen übersiehst.

In Südamerika vergiften kanadische und amerikanische Minengesellschaften ganze Täler um z.B. Gold mit Quecksilber aus den Erzen zu lösen.

Bei einem zerbrochenen LCD-Display z.B. sollte man fluchtartig den Raum verlassen, lüften lüften lüften und die ausgelaufene Flüssigkeit auf gar keinen Fall an die Haut kommen lassen.

Ökologisch können E-Books erst dann werden, wenn sie in nennenswerten Mengen bedrucktes Papier ersetzen.

BigBadAndy

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Freitag, 28. Januar 2011, 20:38

Moin
das sind ja ganz interessante Ansätze zum schätzen was nun besser ist.
Klar ist das bei der Herstellung von Elektronik ordentlich Energie verbraten wird ebenso wie bei der Papierproduktion .
Und Recyclingpapier was wird da für Energie verschwendet um das ganze Alpapier hin und her zu karren .
ich denke im endeffekt wird sich das ganze nichts nehmen . mann sollte ja bei den Papierbüchern auch noch die ganze Energiebilanz für die Herstellung und den Transport für die Bücherregale mitberechnen .
Gruss Andy
PS wenn man sich wirklich so nen Kopf um die Umwelt macht sollte man dann nicht wieder in ne höhle ziehn ohne Feuer. Fakt ist doch das jeder Fortschritt des Menschen ein Rückschritt für die Umwelt ist.
Achtung neu : Seiten umblättern unterbricht den Lesefluss !

Netsrak

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13

Freitag, 28. Januar 2011, 21:49

Zitat

wenn man sich wirklich so nen Kopf um die Umwelt macht sollte man
dann nicht wieder in ne höhle ziehn ohne Feuer. Fakt ist doch das jeder
Fortschritt des Menschen ein Rückschritt für die Umwelt ist.
Das ist Quark.

Wenn man nicht willkürlich die Etiketten »cool«, »modern«, »männlich«, etc an irgendwelche Sachen heften würde, könnte vieles neutral für die Umwelt sein.

Allein schon, wenn ich diese 1,70 m großen Familienpapis sehe, die im spritfressenden 2,5 Tonnen-Pseudo-Geländewagen 2km zur Arbeit fahren – was die an Resourcen und Energie verschwenden nur um was-weiß-ich-was zu kompensieren …

Reikan

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14

Samstag, 29. Januar 2011, 14:21

Kenne mich mit diesem Thema zu wenig aus, aber sollte man nicht auch die Druckerpressen etc. in die Berechnungen miteinbeziehen? Auch diese werden aus Rohstoffen hergestellt, welche erst mühsam aus Mutter Erde gefördert werden. Klar, auch die zur Herstellung von eBook-Readern notwendigen Maschinen sollte man dabei nicht ausser Acht lassen, daran besteht kein Zweifel.
Für diese Diskussion interessant fände ich es, wenn man wüsste, wie oft neue Druckerpressen etc. gekauft werden müssen. Oder wieviele Ersatzteile in einem gewissen Zeitraum nötig sind, was auch wieder Faktoren sind, welche man vielleicht berücksichtigen sollte...?

Was meint ihr?

lefossoyeur

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Samstag, 29. Januar 2011, 15:52

und die Druckfarbe wird aus dem gleichen Material gewonnen wie meisten bestandteile eines Reader. Aus Erdöl.

Basstom

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Samstag, 29. Januar 2011, 16:54

Doch selbst wenn, ist Papier ein nachwachsender Rohstoff der bei seiner Entsorgung, sei es durch Verbrennung oder durch Zersetzung exakt soviel CO2 in die Umwelt abgibt, wie für seine Erzeugung verbraucht wurde.

Ein Punkt, den ich nicht nachvollziehen kann.
Auf Holz im Allgemeinen mag das zutreffen. Wenn man es nicht sehr aufwändig zu irgend etwas verarbeitet, aber genau das ist beim Papier der Fall. Nehme ich Holz zum Heizen, dann ist die CO2-Bilanz recht ausgeglichen. Durchläuft das Holz vor der Verbrennung/Kompostierung/Whatever noch solch einen Prozess wie den der Papierherstellung, dann ist da längst nix mehr mit ausgeglichener CO2-Bilanz.
... munter bleiben,

Tom.
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Helgetus

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17

Samstag, 29. Januar 2011, 20:31

Bei der Papierherstellung wird sehr viel Wasser verbraucht! Selbstverständlich auch bei der Herstellung von elektronischen Produkten. Auch für die PKW-Herstellung wird sehr sehr viel Wasser verbraucht.
Eine Druckmaschine herzustellen und zu betreiben erfordert auch viel Energie und Wasser. Normalerweise sollte eine Maschine 20 bis 40 Jahre betrieben werden. Zumindest wird alles für einen solchen Zeitraum ausgelegt (konstruiert). Ich bin im Bereich Maschinenbau/Kraftwerkstechnik tätig. Kraftwerke werden für 40 Jahre ausgelegt. In dieser Zeit werden nätürlich Verschleißteile benötigt. Bestimmte Maschinenkomponenten können nur 8000h bis 25000h eingesetzt werden und müssen dann getauscht werden. Diese Kosten/Resourcen über die Betriebsdauer kommen noch hinzu.
Der Reader ist vermutlich nicht für 40 Jahre ausgelegt. Heutige Elektrogeräte halten 5 bis 10 Jahre. MP3-Player, Mobiltelefone werden schon viel früher ausgetauscht, weiterverschenkt und entsorgt.
Ehrlich gesagt ist das sehr komplex und ich möchte hier keine Energiebilanz/Umweltbilanz erstellen. Das krige ich nicht mal Ansatzweise hin.
Also, zumindest zum Teil, den Kopf in den Sand stecken ...
DRM? Was ist das?

Basstom

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Montag, 31. Januar 2011, 20:16

Das kriege ich nicht mal ansatzweise hin.
Also, zumindest zum Teil, den Kopf in den Sand stecken ...
Amen, Mann. :D
Wenn man bei jedem Kram "strenge Umweltmaßstäbe" anlegen würde, dann müsste man wohl erst einmal die Menschheit um mindestens 95% dezimieren und die restlichen 5% zurück in Höhlen schicken. ;)
Auch wenn es gar nicht einmal so uninteressant/unsinnig ist, die Energiebilanz Ebookreader<->Buch vergleichen zu wollen, so wird es uns (größtenteils) branchenfremden Laien wohl kaum möglich sein, hier ein wirklich fundiertes Statement abzugeben.
Wenn ich mal nur für mich spreche, dann ist mir das nicht wirklich wichtig. Bei anderen Neuerungen, die man im Laufe der Zeit so angenommen hat (z.B. Autoindustrie, heutige Autos sind größer, schwerer und techniklastiger als noch vor 25 Jahren) macht man sich ja im Grunde auch "keinen Kopf" deswegen. ;)
... munter bleiben,

Tom.
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sushi

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19

Dienstag, 1. Februar 2011, 10:08

Interessantes Thema!

Wenn schon die Frage Buch - eReader so schwierig zu beurteilen ist, wie sieht es denn dann aus wenn ich auf meinem Reader hauptsächlich PDFs (z.B. für die Uni) lese die ich ohne meinen eReader ausdrucken würde?

Wird für den professionellen Buchdruck nicht weit weniger Energie verbraucht, weniger Giftmüll erzeugt als wenn ich dasselbe Buch auf meinem privaten Drucker ausdrucke?

Und wie sieht es aus mit grossformatigen eReadern und Zeitungen oder Zeitschriften? Eine Tageszeitung landet doch viel früher im Müll als ein Buch.
Grüsse
Susanne

abc-Schütze

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20

Mittwoch, 2. Februar 2011, 18:36

Ich finde dieses Thema auch sehr interessant, und überlege die ganze Zeit, welche "Stelle" man dazu befragen könnte.

So eine Art "Sendung mit der Maus" für Erwachsene. Oder Greenpeace, oder das Ministerium für Naturschutz oder so etwas. Vlt gibt es auch an einer Uni eine Forschungsgruppe, die sich mit dem Thema beschäftigt?

Weiß jemand, ob es eine Institution gibt, die Energiebilanzen ausrechnet?