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Wicket

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21

Samstag, 29. Oktober 2011, 23:40

Amazon ist mit dem Kindle doch gerade erst auf den deutschen Markt gegangen. Den Kindle konnte man schon vorher kaufen aber die Geräte wurden mit englische Menüführung ausgeliefert und dementsprechend werden viele den Kindle nicht gekauft haben weil ihnen die Englischkenntnisse fehlen. Welchen Einfluss Amazon auf den deutschen Markt hat werden wir erst in den nächsten Monaten sehen. Allerdings habe ich das Gefühl das der Kindle in Deutschland gut ankommt. Jedenfalls habe ich in meinem Umfeld bisher nur Kindles gesehen und kein einziges Gerät von anderen Herstellern. Ich war recht erstaunt zu sehen, dass hier im Forum deutlich mehr Nutzer Sony-Geräte haben.

Helgetus

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22

Sonntag, 30. Oktober 2011, 10:29

Englische Literatur (aus Papier ...) war vor Amazon recht schwer zu bekommen. Im Buchhandel nachfragen - bestellen - warten - Telefonanruf - abholen. Also schlicht umständlich und teuer. Auf Reisen (GB, USA - Flughafen) habe ich dann meistens den Koffer vollgepackt.

Erst Amazon hat mein Leben in dieser Hinsicht erleichtert. Umso mehr also ich jetzt mit dem Kindle direkt an der Quelle sitze! Einfacher geht es nicht. Das, war ein wesentlicher Grund für meine Entscheidung zum Kindle. Nachdem auch die technischen Randbedingungen des Kindle als eines der besten Geräte auf dem Markt stimmten und stimmen.

An deutscher Literatur gibt es immer mehr Auswahl im Amazon Shop, so dass ich immer weniger ePub umwandeln muss!

Weshalb kann ich eBooks nicht auch in Großbritannien kaufen? (Die sind ja schon immer viel günstiger als in DE.) Ich konnte doch auch früher Bücher im Ausland kaufen und mit nach Deutschland nehmen. Oder ist das etwa illegal?
Diese Einschränkung geht mir gewaltig ... aber sowas von.

Amazon macht diese Einschränkung, zumindest was die Verfügbarkeit betrifft, erträglich.
DRM? Was ist das?

garfield67

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23

Sonntag, 30. Oktober 2011, 10:39

Die ganze Rechtegeschichte gilt nur für das digitale Zeugs. pBooks konnte man schon immer überall kaufen...

K-Thom

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24

Sonntag, 30. Oktober 2011, 14:04

Bis jetzt nutzten NUR early Adopters einen Ebook-Reader, egal ob Kindle oder nicht....

Hier täuschst du dich. Gerade in meinem Umfeld haben in den letzten Wochen sich mehrere Leute einen eBook-Reader zugelegt, die ich wirklich nicht als Early Adopter einstufen würde. Das eBook geht also selbst bei uns so langsam in Richtung Massenmarkt.

Und was haben sich ALLE diese Leute gekauft? Durchgehend einen Kindle. Weil sie alle schon Kunden bei Amazon sind und der Einkauf so einfach ist.

Otto Normaluser will es so einfach wie möglich. Und das betrifft vor allem den Einkauf und das Lesen. Spätestens beim Stichwort ADE steigen viele aus, weil ihnen das mit ePub zu umständlich ist. Und all diese Kunden bedient Amazon mit seinem Konzept.
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Joe

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25

Sonntag, 30. Oktober 2011, 14:15

Zu Amazon gibt es im Moment in Deutschland keine Alternative, da Amazon als einziger Anbieter ein einfaches eBook-Reader-System für den Otto-Normalverbraucher hat.

Mein Einstieg in die eBook-Welt war der Sony PRS-300. Diesen habe ich mir damals für viel Geld bei buch.de gekauft und gleich auch das erste eBook dazu.

Da ich nicht ganz so unbewandert in PC-Sachen bin, hat auch fast alles gut funktioniert, einschließlich der Registrierung bei Adobe. Nur das eBook habe ich erst im zweiten Anlauf auf den PC bekommen, da die Sony Reader Library sich nicht geöffnet hatte. Aber nach einem Neustart des PCs hat alles einwandfrei geklappt.

Ich kenne jedoch einige Leute, die damit überfordert sind und auch hier im Forum gibt es genug Anfragen, da Leute Probleme haben, die gekauften Bücher herunterzuladen.

Als der Kindle in Deutschland erschienen ist und ich das erste eBook fand, das ich kaufen wollte aber nicht als ePub fand, kaufte ich mir den Kindle und war begeistert, wie einfach das System funktioniert. Ich kaufe über den PC: Artikel in den Warenkorb, 1-Click-Buy und Sekunden später ist das Buch auf dem Reader.

Inzwischen kaufe ich für den Sony nur noch DRM-freie Bücher und geschützte Bücher kaufe ich nur über Amazon.

Meiner Meinung (als Wirtschafts- und eBook-Laie) nach wäre wohl Weltbild am ehesten in der Lage, eine Alternative zu Amazon anzubieten, da sie gut vertreten sind auch offenbar auch bereit sind, etwas zu investieren, z. B. in Werbung. Wenn sie jetzt nur noch einen anständigen Reader anbieten würden...

Gruß
Joe

kbaerwald

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26

Sonntag, 30. Oktober 2011, 14:45

Ich denke Tablet und der eReader werden den eBook-Markt unter sich ausmachen, Ersteres mit der höheren Auflösung für Zeitung, Wochenzeitschrift und Comics, Letzterer für "Gebrauchsliteratur" von der Stange mit wenig oder keinem Bildmaterial, Tabellen usw. Wenn der "farbfähige" eReader deutlich später kommt als bei Tablet und Co. die Preise sinken, wird er es schwer haben sich am Markt durchzusetzen.

Amazon macht hier einen cleveren Schachzug: durch die Einführung eines neuen Formats, mit der Möglichkeit typische Zeitungsinhalte mit Grafik und Fotos im eBook abzubilden, wird genau der schnelllebige Newsmarkt gut bedient (vielleicht auch Comic und Fachbuch). In zwei jahren wird sich kein Mensch mehr damit beschäftigen pdf content für ebook kleinzuhobeln. Stichwort: Kindle Fire.

Bei dieser Entwicklung ist Entscheidungsgeschwindigkeit und Weitsicht entscheidend! Ich sehe hier weder den deutschen Buchhandel noch die Verleger in vorderer Position. Die Wertschöpfungskette "Buch" wird sich neu definieren, mit oder ohne die heutigen Teilnehmer!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kbaerwald« (30. Oktober 2011, 14:53)


Bratzzo

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Sonntag, 30. Oktober 2011, 15:16

Hi,

In zwei jahren wird sich kein Mensch mehr damit beschäftigen pdf content für ebook kleinzuhobeln. Stichwort: Kindle Fire.

der Kindle Fire ist doch ganz klar als Wiedergabegerät für amazon-Inhalte gedacht. Sprich: Filme, Serien, Musik und nebenbei auch Bücher aus dem "amazon-Universum".

Und das funktioniert auf dem US Markt sehr gut, denn dort bekommt man neben Musik auch die aktuellen Folgen der Lieblings-Serie, kann sich Videos online ausleihen usw.
Bis das hier in Deutschland möglich ist, wird es noch einige Zeit dauern. Wahrscheinlich mehr als zwei Jahre. Und so lange lohnt sich ein Kindle Fire für den deutschen Markt nicht.

Daher würde ich mir keine große Hoffnung auf einen Kindle Fire machen.




Bratzzo
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28

Sonntag, 30. Oktober 2011, 17:14

Hier täuschst du dich. Gerade in meinem Umfeld haben in den letzten Wochen sich mehrere Leute einen eBook-Reader zugelegt, die ich wirklich nicht als Early Adopter einstufen würde. Das eBook geht also selbst bei uns so langsam in Richtung Massenmarkt
Ich täusche mich durchaus nicht. Ich schrieb ja auch Early Adopter (per Definition). Mag sein dass es einige (so viele werden dass nicht sein) die keine typischen Early-Adapter sind, dass will ich nicht abstreiten. Aber bei einem Ebook-Markt von 0,4 Prozent ist man als "E-Reader" ein early adapter, ob nun ein typischer oder nicht...

Das das Einkaufen von Ebooks etwas komplizierter ist, liegt ein wenig an der fehlenden Shop-Anbindung, am meisten halt an der komplizierten DRM-Technik. Bei Ebook ohne DRM: Ebook kaufen, herunterladen auf den angeschlossenen Reader oder herunterladen auf den PC und auf den Reader kopieren fertig. Wer einen PC hat, sollte das hinbekommen. E-Reader ohne PC haben meist auch kein Kindle, oder wie haben die sich den den Kindle bestellt? Smartphone und Tablet spielen da in Deutschland noch keine so große Rolle....
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FloHech

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29

Sonntag, 30. Oktober 2011, 17:33

Sei mir nicht böse, aber zeig mir mal einen E-Reader Nutzer, der keinen PC hat...

Natürlich ist das Kaufen von EBooks komplizierter als in die Buchhandlung zu gehen und sich ein Buch zu kaufen. Amazon machts dem User halt am einfachsten. Ich muss mich nicht bei Adobe registrieren, brauch keine Zusatzsoftware und hab ein erwiesenermaßen gutes Lesegerät.

Und zur Info: Auch in meinem Bekanntenkreis haben sich mehrere Leute einen Reader zugelegt. Alle haben sich über die verfügbaren Geräte informiert (Sony, Oyo und Kindle). Eigentlich haben sich alle für den Kindle entschieden.

Viele Grüße
FloHech

P.S. Frag mal in deinem Bekannten- oder Freundeskreis nach, welche Reader sie kennen...

Verstehe nicht, warum andauernd von einem KOBO Reader gesprochen wird. Ist doch offiziell in Deutschland überhaupt nicht verfügbar und somit kennt der "Massenmarkt" den Reader überhaupt nicht bzw. wird ihn über ebay kaufen.

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30

Sonntag, 30. Oktober 2011, 17:39

Verstehe nicht, warum andauernd von einem KOBO Reader gesprochen wird. Ist doch offiziell in Deutschland überhaupt nicht verfügbar und somit kennt der "Massenmarkt" den Reader überhaupt nicht bzw. wird ihn über ebay kaufen.
:rolleyes: Natürlich ist der Kobo noch nicht offiziell in Deutschland erhältlich. Einige Zeit konnte man ihn einfach direkt von Hersteller aus dem Ausland (Kanda?) bestellen. Daher wohl auch die Geräte bei Ebay und Co. Aber der Kobo Touch ist ganz offiziell für Deutschland angekündigt und wird dann in 1-2 Monaten auch überall erhältlich sein und damit auch bekannt für den "Massenmarkt". Obwohl man ja bei E-Readern ja wirklich noch nicht von einem Massenmarkt sprechen kann..
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garfield67

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31

Sonntag, 30. Oktober 2011, 17:47

Aber bei Amazon bestellen schon gefühlte 100% aller Internetnutzer - und zwar nicht nur Bücher, sondern mittlerweile alles mögliche.

Da einen neuen Shop zu etablieren, nur weil es dafür einen exotischen Reader gibt, von dem vorher keiner was gehört hat, ist illusorisch. KOBO wird mittelfristig kein Massenmarkt werden.

PS: Es gibt auch andere Suchmaschinen als Google - wie war da noch mal die Marktposition :-)

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32

Sonntag, 30. Oktober 2011, 17:51

Aber bei Amazon bestellen schon gefühlte 100% aller Internetnutzer - und zwar nicht nur Bücher, sondern mittlerweile alles mögliche.

Da einen neuen Shop zu etablieren, nur weil es dafür einen exotischen Reader gibt, von dem vorher keiner was gehört hat, ist illusorisch. KOBO wird mittelfristig kein Massenmarkt werden.

PS: Es gibt auch andere Suchmaschinen als Google - wie war da noch mal die Marktposition :-)
Hahha. :D Verstehst du das ganze nicht oder willst du es nicht verstehen???
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Sonntag, 30. Oktober 2011, 22:02

:rolleyes: Natürlich ist der Kobo noch nicht offiziell in Deutschland erhältlich.

Doch doch
erhältlich ist er schon...... ..... wurde bisher nur noch nicht ausgeliefert ;)
Einige Zeit konnte man ihn einfach direkt von Hersteller aus dem Ausland (Kanda?) bestellen. Daher wohl auch die Geräte bei Ebay und Co
Im Ausland (Kanada, USA, UK, HongKong....) gibt es ihn schon eine Weile zu kaufen.
In England wurden sogar bei WHSmith die Preise erst kürzlich auf etwa 125 Euro reduziert.
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akuerz75

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Sonntag, 30. Oktober 2011, 22:15

Da einen neuen Shop zu etablieren, nur weil es dafür einen exotischen Reader gibt, von dem vorher keiner was gehört hat, ist illusorisch. KOBO wird mittelfristig kein Massenmarkt werden.

a) Kobobooks und KoboTouch sind nicht zwangsläufig miteinander verknüpft. Du musst keinen KoboTouch besitzen um bei Kobobooks einkaufen zu können. Du musst mit deinem KoboTouch auch nicht zwangsläufig bei kobobooks einkaufen. Das eine hat nicht wirklich was mit dem anderen zu tun.

b) KoboTouch ist nichts exotisches sondern lediglich in Deutschland nicht bekannt. In den USA liegt er in jedem BestBuy, Target, Walmart... direkt zwischen dem Nook und Kindle. Immerhin ist er in den USA der 3. häufigst verkaufte EReader (EInk) und damit noch weit vor den Sony's

c) Kobobooks ist bereits Massenmarkt. Deren US-Verkaufszahlen liegen in Augenhöhe mit den EBook-Verkaufszahlen der beiden US-Anbieter.
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akuerz75

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Sonntag, 30. Oktober 2011, 22:20

Zu Amazon gibt es im Moment in Deutschland keine Alternative, da Amazon als einziger Anbieter ein einfaches eBook-Reader-System für den Otto-Normalverbraucher hat.

Kobobooks in Verbindung mit KoboTouch funktioniert ganz ganz ganz genauso wie Amazon. Nur dass die Datei ein EPub ist welches man parallel dazu noch als EPub über ADE auf einem PC speicher kann.
Zudem hat man optional die Möglichkeit Bücher bei anderen Anbietern über PC oder aber direkt im Browser des KoboTouch zu kaufen.

Ich gehe einfach mal davon aus, dass Du Amazon zum einzigen Anbieter mit einem einfachen System ernannt hast, weil Du die Alternative Kobobooks und KoboTouch nicht kanntest bzw. Dich nicht über die Möglichkeiten von Kobo informiert hast.
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K-Thom

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Sonntag, 30. Oktober 2011, 22:58

Ich gehe einfach mal davon aus, dass Du Amazon zum einzigen Anbieter mit einem einfachen System ernannt hast, weil Du die Alternative Kobobooks und KoboTouch nicht kanntest bzw. Dich nicht über die Möglichkeiten von Kobo informiert hast.

Er schreibt ja auch "in Deutschland". Und bisher (!) hat Kobo noch kein wirklich funktionierendes System hierzulande (!). Ich denke, sie haben das Potenzial - nur wird deren Reader bei uns 149.- Euro kosten, während der neue Kindle fünfzig Euro billiger ist. Sie machen es sich für ihren Deutschlandstart nicht unbedingt leicht ...
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Alienor

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Montag, 31. Oktober 2011, 06:37

[...] nur wird deren Reader bei uns 149.- Euro kosten, während der neue Kindle fünfzig Euro billiger ist. Sie machen es sich für ihren Deutschlandstart nicht unbedingt leicht ...
Wobei Du da den Kobo Touch mit dem Kindle ohne Touchscreen vergleichst. Kobo Touch und Sony T1 kosten ja mit Touchscreen und annähernd gleicher Ausstattung beide identische 149 Euro, und der kommende Kindle Touch wird vermutlich doch auch deutlich mehr als 99 Euro kosten.

Das einzige, was mich bei Kobo momentan stört, ist die fehlende Information. Der Kobo Touch ist seit August für Deutschland angekündigt (und wird ja auch in Kanada und den USA schon seit Sommer geliefert - an "Kinderkrankheiten" sollte es doch nicht mehr liegen), aber es gibt immer noch keinen Auslieferungstermin.

arnold74

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Montag, 31. Oktober 2011, 09:49

Wobei Du da den Kobo Touch mit dem Kindle ohne Touchscreen vergleichst. Kobo Touch und Sony T1 kosten ja mit Touchscreen und annähernd gleicher Ausstattung beide identische 149 Euro, und der kommende Kindle Touch wird vermutlich doch auch deutlich mehr als 99 Euro kosten.
Ich würde das anders verstehen, es werden die Einstiegsangebote verglichen. Wenn ich mir meinen ersten Reader kaufen will (oder geschenkt bekomme) denke ich mal ist der Preis häufig wichtiger, als ob man per Fingerwischen oder per Taste umblättert.
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Alienor

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Montag, 31. Oktober 2011, 10:17

Na ja, um überhaupt auf den Kobo-Reader zu kommen, muss ich mich sowieso schon etwas besser informiert haben, und dann kann ich auch die Ausstattung vergleichen ;).
Aber man kann Kobo (oder Sony) imho keinen "Vorwurf" daraus machen, dass ihr Reader besser ausgestattet ist - und damit teurer sein muss und darf - als der günstigste Kindle.

Der "Massenmarkt", der einfach nur irgendeinen Reader kaufen will, landet natürlich eher bei Amazon (oder bei Weltbild).


Aber, was meiner Meinung nach auch dazu beiträgt, dass es keine Alternative zu Amazon gibt:
Viele Leute haben sich daran gewöhnt, dass man bei Amazon "alles" kriegt, man also Amazon nicht nur zum Kaufen, sondern auch zum Vorab-Informieren benutzen kann.
Wenn ich einen Fernseher kaufen will oder eine Digitalkamera, eine Kaffeemaschine oder einen Fön, schaue ich bei Amazon und bekomme dort ALLE großen Marken und kann Ausführung und Preise vergleichen.

Wenn ich aber bei Amazon nach eReadern suche, GIBT es scheinbar nur den Kindle, weil Amazon sich natürlich schlicht weigert, die anderen Reader ins Programm zu nehmen. Andere Reader tauchen dort höchstens "unter ferner liefen" im Angebot einzelner externer Verkäufer auf. Und schon das erweckt doch beim "Standard-Kunden" (der keinen großen Aufwand betreiben will, und sich nicht zusätzlich über Google/Foren/Blogs über andere Geräte informiert) den Eindruck, dass es zum Kindle gar keine ernstzunehmende Alternative gibt.

K-Thom

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Montag, 31. Oktober 2011, 14:24

Wobei Du da den Kobo Touch mit dem Kindle ohne Touchscreen vergleichst. Kobo Touch und Sony T1 kosten ja mit Touchscreen und annähernd gleicher Ausstattung beide identische 149 Euro, und der kommende Kindle Touch wird vermutlich doch auch deutlich mehr als 99 Euro kosten.

Amazon hat ja auch in DE nicht nur den neuen Kindle im Sortiment, sondern auch die beiden "Keyboard"-Modelle. Und die sind ja entsprechend teurer. Was der Kindle Touch definitiv auch sein wird.

Aber es geht eben um die Einstiegsangebote oder die Produktpalette. Wenn ich sehe, dass Amazon neben seinen 119.-/159.- Kindles auch einen für 99.- im Sortiment hat, Kobo aber nur einen für 149.-, und sonst gar nichts, dann würde ich mich schon deshalb bei Amazon besser aufgehoben fühlen, weil ich unter mehreren Produkten auswählen kann.
Nicht umsonst hat Weltbild seinem 59.99 Euro LCD-Reader letzte Woche ein Tablet für 159.99 nachgeschoben. So bekommt der Kunde das "gute Gefühl", auswählen zu können und seinen Bedürfnissen und Möglichkeiten entsprechend einkaufen zu können.
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