Der Meinung bin ich nicht. Erstens gibt es aktuell noch gar keinen Zug auf den man aufspringen kann, zweitens profitiert der Buchhändler an der Ecke nicht von den ebooks (auch wenn es diesbezüglich interessante Ideen gibt), sondern nur der große Onlinehandel, der damit Personal und Offline-Fillialen einsparen kann. Drittens gibt es schon einige deutsche Verlage, die ungeachtet des herbeigeredeten, belletristischen ebook-"Booms" seit Jahren PDF-Varianten ihrer Bücher rausbringen und diese in Fachbuchkreisen auch verkaufen, aber das sind eben auch genau jene Bücher, die - trotz das sie sich hauptsächlich nur an Fachpublikum richten - in allen Tauschbörsen dieser Welt zu finden sind. Es sind übrigens auch genau die Verlage, die aktuell mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen haben. Nur um mal zu zeigen, was es schon gibt: http://www.springerlink.de/home/main.mpxNach meiner Meinung werden alle, die nicht auf den Zug aufspringen, es noch mal bereuen.
(bevor ich ähnliches wie in den Foren in meinem Bekanntenkreis erlebe...)Amazon hat übrigens gerade bekannt gegeben nun offen für deutsche Ebooks zu sein... nun wird es also los gehen.
Zitat
haben Sie vielen Dank für Ihre Email. Es freut uns sehr, dass Sie sich für Ebooks aus unserem Verlagsprogramm interessieren. Ihr Eindruck, dass der Carlsen Verlag sich künftig vom Ebook Markt zurückzieht ist falsch. Die Bis(s) Ebooks sind weiterhin zum Beispiel hier verfügbar:
http://www.e-buchkatalog.de/appDE/nav_pr…wh9783551805010
Neben den Bis(s) Büchern gibt es noch weitere Carlsen Ebooks:
http://www.e-buchkatalog.de/appDE/nav_pr…wh9783646922486
Außerdem haben wir eine Neuankündigung auf unserer Website. Nämlich, dass man ab sofort auch einige Carlsen Titel auf’s iPhone laden kann:
http://www.carlsen.de/web/textunes-buecher
Wir hoffen, dass wir Ihnen eine gute und beruhigende Nachricht geben konnten!
Mit vampirischen Grüßen
Vielen Dank, hoermal, für die Ermunterung, die zwar nicht mir galt, sich aber positiv auf mich ausgewirkt hat.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Momo« (6. Februar 2010, 14:28)
Hervorhebung von mir. Das glaube ich so zwar nicht, denn wieso sollten diese Verlage plötzlich alle Rechte für E-Book-Verwertung haben. Aber es klingt so gut.
Zitat
Rüdiger Salat, beim Stuttgarter Holtzbrinck Konzern für die
Publikumsverlage zuständig (Rowohlt, S. Fischer, Kiepenheuer &
Witsch, Macmillan und andere), sieht dem iPad deswegen zuversichtlich
entgegen. Technisch sei man „bestens vorbereitet“, wenn man sich
vertraglich geeinigt habe, könne „Apple in zwei Monaten alle unsere
Bücher haben“.
Aber mit vereinten Kräften werden wir die "Schätze" schon finden.
Apple wird zugetraut, einen Markt zu schaffen. In diesem Sinne hoffe ich, daß die Hype um das Gerät noch ein bißchen anhält. Das kam ja wirklich in allen Nachrichten, was für eine Werbung!
So geht es mir mit Geräten, die auf der Software von MS beruhen.Ein neues, weiteres gerätegebundenes DRM-System finde ich sowieso eher bedrohlich als wirklich innovativ. Insofern wird das Ding seinen Weg gehen und wahrscheinlich wirklich der Schlager, aber ich persönlich sehe in dem Gerät für mich - zu diesem Zeitpunkt - keinen Fortschritt, sondern nur Ballast und Unfreiheit.
Ich glaube mal, daß die weltweiten Auswirkungen des iPads von Befürwortern als auch von Kritikern etwas überschätzt wird. Nicht Apple ist verantwortlich für eine künftige Monopolstellung und verhindert die freie Markltwirtschaft, es sind die Verlage, die auf DRM bestehen.