Wenn es darum geht,
gebundene Bücher, möglichst schonend einzscannen, dann ist eine gute Digicam wirklich das schnellste Mittel.
Der Artikel in der c't eignet sich als Einstieg. Ergänzend sei gesagt.
- Die Kamera sollte im gewählten Brennweitenbereich keine zu starken Verzeichnungen produzieren.
Das lässt sich einfach testen. Macht Euch selbst ein Blatt mit Karomuster, also lauter sich kreuzende Linien im Abstand von ca. 5-10 mm. Das fotografiert Ihr und schaut es Euch dann auf dem PC an. Bei ungünstiger Brennweite oder minderwertiger Linse verziehen sich die Linien. Das ist schlecht für die OCR-Qualität. - Im Fotofachhandel gibt es reflexionsfreie Glasscheiben für die Reproftotogarfie. Nicht erschrecken, so eine kleine Scheibe kostet schon an die 80 Euro. Aber wenn man die Scheibe auf das offene Buch legt, hält sie die Seiten so weit offen, dass man sie vernünftig ablichten kann. Wer das mal von Hand, ohne Scheibe, versucht hat, der weiss, wovon ich spreche...
Mit normalem Glas braucht Ihr es gar nicht erst versuchen. Die Reflexionen machen das Ergebnis unbrauchbar. - Dauerlicht verwenden, wenn möglich. 4 Lampen von allen vier Ecken sind optimal. Man kann Reporgestelle kaufen, die sowas professionell bieten. Vier Klemmlampen aus dem Ikea tun es aber auch.
Viel Erfolg!