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garfield67

Kindle3-Fan

  • »garfield67« ist der Autor dieses Themas

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1

Donnerstag, 16. Februar 2012, 07:16

Kein fair-pay ebook

Typisch:

http://www.berlinstory-verlag.de/blog/ab…r-pay-ebook/288


Irgendwann müssen diese Vollpfosten Preisbindungsverfechter doch mal merken, wie lächerlich sie sich machen...

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Ethelwen

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2

Donnerstag, 16. Februar 2012, 08:33

Es wäre ja fast lustig, wenn es nicht so traurig wäre...

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jadedo

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3

Donnerstag, 16. Februar 2012, 09:03

Irgendwann müssen diese Vollpfosten Preisbindungsverfechter doch mal merken, wie lächerlich sie sich machen...
Darauf hoffe ich auch immer wieder, aber glauben kann ich daran schon fast nicht mehr.
Willkommen in Absurdistan!
Cada loco con su tema.

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blackfox

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4

Donnerstag, 16. Februar 2012, 09:20

Ich frage mich, wie die rechtliche Situation aussähe, wenn das Buch generell für 0,- Euro angeboten würde aber allgemeine Spenden an den Verlag ergehen würden.

M.

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rasc

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5

Donnerstag, 16. Februar 2012, 09:38

Ich frage mich, wie die rechtliche Situation aussähe,

Recht ist nicht unbedingt logisch, aber was sollte einen Verlag daran hindern, Bücher für 0 EUR anzubieten und allgemein um Spenden zu bitten? Was der Verlag dann mit den Spenden macht, wäre widerum seine Sache ...

Ansonsten zeigt die Sache wieder, wie absurd die Geschichte insgesamt ist. Der Rechtsanwalt moniert, dass das ebook ein Buch-Substitut sei. Warum erlaubt dann der Gesetzgeber die höhere Mwst und legt nicht auch für ebooks 7% fest? Im letzten Absatz/Update irrt der Verlag allerdings. "Gebrauchte" ebooks wird er nicht durchbekommen und Uruguay nützt nix bei einem Vertrieb für Deutschland.
Jeder soll nach seiner Façon selig werden lesen. (frei nach Fritz II)

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Enno_Lenze

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6

Donnerstag, 16. Februar 2012, 10:09

Hallo,

ich fand es auch enttäuschend. Das Buch war korrekt für 0€ angemeldet, es war eine zeitlich befristete Aktion. Das ganze haben wir gemacht, weil es keine Erfahrungswerte gibt und unsere "Interessenvertreter" solche Versuche nicht selber machen. Das Ziel war, das Ergebnis zu dokumentieren und allen, die es interessiert, zur Verfügung zu stellen. Da sehe ich wirklich keinen Angriff auf die Buchpreisbindung. Niemandem wurde sein Geschäft weggenommen, niemand wurde attackiert.

Gruß, Enno
Berlin Story Verlag

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rasc

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7

Donnerstag, 16. Februar 2012, 10:21

Niemandem wurde sein Geschäft weggenommen, niemand wurde attackiert.

Das interessiert die Alteingesessenen leider nicht. "Wehret den Anfängen", heißt es da.

Und wer lange genug mehr oder weniger melodisch in seinen Verlagssessel gefurzt hat, schreckt natürlich auf, wenn in der Nachbarschaft ein fremder Trompetenton erklingt. 8)
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Nordparkrangers

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8

Donnerstag, 16. Februar 2012, 10:45

Warum nicht eine Online Petition gegen Buchpreisbindung bei ebooks starten?

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rasc

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9

Donnerstag, 16. Februar 2012, 10:50

Warum nicht eine Online Petition gegen Buchpreisbindung bei ebooks starten?

Warum fällt mir jetzt "Kokowääh" ein?

Zitat

Magst Du Schokopops?
Jaaa!
Hab ich aber leider nicht da.
... Was haben wir gelacht.
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tak

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10

Donnerstag, 16. Februar 2012, 11:44

a) Ging der Download sowieso nicht. Weder mit Opera/IE/Chrom. Zumindest nicht bei mir.

b) Es geht ja nicht um a), also:

Wahrscheinlich irgendeine sinnlose Rechtsgeschichte. Oder man verschickt alles andere als wasserfeste Drohungen und hofft, dass der Angeschriebene einfach Angst bekommt.

Bei einem kurzfristig kostenlos erhältlichen Werk - "Sonderedition!" wäre das wohl erlaubt, vielleicht war ja auch der Aufruf zu Spenden um den Preis zu ermitteln falsch, also nach der Logik - Preis ist nicht null Euro. Sondern wird noch ermittelt => böse.

Eigentlich müsste wohl wirklich ausreichend sein die kostenlose Edition kurzfristig auf den Markt zu bringen, die sich dann von kostenpflichtigen Edition unterscheidet- zum Beispiel durch den Vermerk "Dies ist eine kurzfristig auf dem Markt vorhandene kostenlose Edition.".
Die kostenlose Edition darf wahrscheinlich ja auch den Zweck haben um durch die Spenden Preise für halt andere (Werke/Editionen) den Preis zu bestimmen.

Ich weiß nicht ob man als kleiner Verlag unbedingt Lust hat sich mit so einem Mist zu beschäftigen. Andererseits könnte das eine super Werbung sein, sowas schaukelt sich ja immermal hoch.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »tak« (16. Februar 2012, 12:00)


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K-Thom

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11

Donnerstag, 16. Februar 2012, 13:52

Sorry, der Verlag ist hier eher unbedacht an die Sache herangegangen. Die Buchpreisbindung schreibt vor, dass der Verlag den Preis festlegt. Nicht der Händler, nicht der Leser. Indem es der Verlag den Leser überlassen hat, was und wie sie zahlen wollen wollen, hat er gegen die Buchpreisbindung verstoßen. Der Preis von 0 Euro wurde ja nicht beanstandet.

Ich habe es dem Verlag gestern auch vorgeschlagen, einfach Spenden allgemein an den Verlag einzuführen. Da hätten die aber auch von selbst drauf kommen können.
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dj_kobo

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12

Donnerstag, 16. Februar 2012, 14:10

Und wer lange genug mehr oder weniger melodisch in seinen Verlagssessel gefurzt hat, schreckt natürlich auf, wenn in der Nachbarschaft ein fremder Trompetenton erklingt. 8)
:thumbsup:

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13

Donnerstag, 16. Februar 2012, 14:14

Enno, ich glaube, das Ganze hatte nur einen falschen Namen.

Ihr könntet euch am Crowdfunding orientieren: Da finanzieren sogenannte Unterstützer ein Projekt mit einer Summe ihrer Wahl und erhalten als Gegenleistung Geschenke, die der Unterstützte festlegt. Der Betreiber der Crowdfunding-Plattform erhält einen Prozentsatz der Fördersumme, der Rest wird an die Projektinitiatoren ausgezahlt.

Ihr könntet also ein Konto einrichten, auf das Leute eine Geldsumme ihrer Wahl zur Unterstützung des nächsten Buchs von Autor X einzahlen können. Als Dankeschön erhalten sie ein kostenloses E-Book des Autors X. Normal verkauft wird dieses E-Book nicht. Der Verlag behält einen mit dem Autor vereinbarten Anteil der Fördersumme als Aufwandsentschädigung ein.

Das sollte ein Modell sein, das nicht mit gesetzlichen Regelungen der Buchpreisbindung in Konflikt gerät, aber faktisch auf das gleiche hinausläuft, was ihr versucht habt. Als Indikator zur Preisbestimmung käuflicher E-Books kann man es auch verwenden.

Und da ja die Arbeit des Autors am kommenden Buch unterstützt wird, kann der im Rahmen der Aktion gelegentlich etwas aus dem Nähkästchen plaudern, was eine nette Form der Werbung sein könnte.

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tak

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14

Freitag, 17. Februar 2012, 21:49

Und das sagen die Verantwortlichen dafür-

http://www.buchreport.de/nachrichten/ver…t-abgemahnt.htm

Wie gesagt alles Korinthenkacker.

Man hätte einfach deutlich sagen müssen, dass das eBook Null Euro kostet und nicht das "Was man bereit zum Zahlen ist."
Das die Spenden dennoch willkommen sind und man ja daraus den Preis für andere Werke (sprich auch die kostenpflichtige Ausgabe des gleichen eBooks) ableiten kann, hätte ja ruhig da stehen können.

Also auch ein wenig selber schuld. Aber dadurch hat man ja gute Werbung bekommen. Und das ist auf jeden Fall mehr wert als die paar Downloads...

Nochmal- hatte sonst jemand aus dem Forum versucht das Buch runterzuladen? Wie gesagt bei mir kam nie was leserliches raus und auf die Kommentare zum Thema im Blog und hier kam auch keine Antwort.
Was sagt der gute Buchpreisbindungswächter?

Zitat

Handelt es sich bei der Geschichte vielleicht nur um einen Marketing-Gag eines Verlages, sich und sein Buch bekannt zu machen?
Der günstige Preis ist aber auf jeden Fall zu begrüßen, hoffe ihr habt damit Erfolg.

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15

Freitag, 17. Februar 2012, 22:50

Ich finde diese Antwort durchaus erfreulich. Und die Sache etwas bedenklich. Da haben Verlag, Autor und andere offenbar überreagiert (die Sache mit der Bücherverbrennung ist mir auch sehr aufgestoßen).

Egal, was man von der Buchpreisbindung nun hält, sie zu missachten ist nun mal ungesetzlich. Das verhindert aber nicht andere Geschäftsmodelle, man muss es nur ein bisschen anders machen, als der Verlag es getan hat.

Ich fände es schön, wenn Enno sich hier nochmal meldete. Ich wüsste gerne, was für Ideen der Verlag weiterverfolgt.

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