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Mittwoch, 27. Januar 2010, 21:46

ipad - keine Revolution für den e-Reader Markt?

84%

Nein (16)

11%

Ja (2)

5%

Bin mir nicht sicher (1)

Hallo,

auf www.apple.com kann man sich jetzt die Präsentation des ipads ansehen. Für uns e-Reader-Fans bringt das Gerät aus meiner Sicht keine großen Neuerungen. 10 Std. Akku Laufzeit finde ich für ein ebook nicht ausreichend. Ansonsten ist das Gerät genauso wie ich es erwartet habe, aber keine direkte Konkurenz für die klassichen ebook-Reader. In der Fußnote ist noch zu lesen, dass es die ebooks nur in den USA gibt.
Für mich wird das iPad sicherlich ein Pflichtkauf, aber nicht als Ersatz für den Kindle.

Was meint ihr?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hoermal« (30. Januar 2010, 19:16)


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Mittwoch, 27. Januar 2010, 22:02

Hier noch eine interessante Gegenüberstellung: http://ireaderreview.com/2010/01/27/kindle-vs-ipad-review/

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Mittwoch, 27. Januar 2010, 22:37

Hmmm, ich bin da sehr zwiegespalten. Es ist natürlich - strenggenommen - kein ebook-Reader-Ersatz, da es das wesentliche dafür nicht hat: e-ink-Technologie. Fragt sich nur, ob diese Technologie noch eine Zukunft hat. Ich denke, die wenigsten Menschen können mit dem Begriff e-ink-Technologie wirklich etwas anfangen und die Vorteile davon einschätzen, die Unterschiede zu PC- oder Handy-Monitoren erklären. Die Technologie hat sich einfach bisher nicht durchgesetzt und ich fürchte fast, sie wird es auch nicht tun.

Wenn ich in meinem Umfeld meine Reader gezeigt und davon erzählt habe, war fast immer zwar Interesse vorhanden, schnell war man aber angesichts von DRM überfordert. Auch diejenigen meiner Freunde, die einen gekauft haben, nutzen ihn meist nicht annähernd so intensiv wie sie (und ich) dachten. Die Begeisterung verfliegt schnell (vor allem wenn technische Probleme damit auftreten) und man nimmt das Gerät dann eben doch oft lieber nicht mit bzw. scheitert am Übertragen und Ordnen von Büchern.

Die wichtigsten Fragen von Leuten, denen ich zum ersten Mal von ebook-Readern erzählt habe, betrafen eigentlich immer das (eben nicht) eingebaute Hintergrundlicht, die Tatsache, daß man im Dunkeln ohne Zusatzlicht eben nicht damit lesen kann und daß es "sonst nichts kann" und kein Farbdisplay hat. Ich persönlich teile diese Einschätzung natürlich nicht, ich würde gar nicht wollen, daß mein echter ebook-Reader Zusatz-Features hat (Videos abspielen kann oder was auch immer) und ich weiß, daß das fehlende Hintergrundlicht gerade eine wichtige Voraussetzung für die Augenfreundlichkeit des e-Ink-Displays ist. Dies aber können doch meiner Erfahrung nach die wenigsten Interessierten nachvollziehen und auch bei mir hat ein gewisses Umdenken eingesetzt, seit ich ständig technische Prbleme mit den ebook-Readern von Sony habe und seit ich auf Mac umgestiegen bin und ein iPhone nutze. Ich beginne es zu schätzen, daß ich mit dem iPhone (z.B. mit der Kindle-App) Inhalte direkt runterladen kann, ohne viel Aufwand, ohne Probleme mit DRM, Konvertierung usw. Ich finde es gut, daß ich dank iPhone die ebooks auch dann dabei habe, wenn ich gerade keinen Reader mitgenommen habe. Und ich mag die Zuverlässigkeit des iPhones, die Tatsache, daß es mich (im Gegensatz zu den ebook-Readern) bisher nicht im Stich gelassen hat (ich hoffe, das bleibt auch so). Es ersetzt mir keinen echten Reader, aber es ist eine Ergänzung, die ich inzwischen schätze.

Wenn nun das iPad kommt, wird es vieles in sich vereinen, was bisher in meinem Umfeld an ebook-Readern immer vermißt wurde. Man kann im Dunkeln lesen, man kann ebooks (vermutlich?) direkt downloaden, man kann vermutlich Zeitungen und Zeitschriften digital abonnieren und dann auch in Farbe anschauen. Man kann auch noch surfen und mailen und was weiß ich was noch alles. Ich denke, im Zweifelsfall wird sich eine Mehrheit an Usern für das iPad entscheiden und nicht für den ebook-Reader, weil es eben viel Mehrwert bietet. Auf das e-Ink-Display wird dann auch gern verzichtet, vor allem wenn man sowieso nicht genau weiß, was das ist und welche Vorteile es hat. Und auch ich frage mich: wieviele Geräte werde ich in Zukunft mit mir tragen, wenn ich verreise o.ä.? - Würde ich, wenn ich ein iPad besäße, auch noch den Reader/die Reader immer mitnehmen? - Ich weiß es wirklich nicht. Ich weiß auch noch nicht, ob ich das iPad kaufen werde. Mich stört die Bindung an iTunes (wie beim iPhone halt auch), vor allem aber der doch recht geringe Speicherplatz und das Betriebssystem, das eben kein echtes MacOS ist. Und die Akku-Kapazität reicht natürlich nicht an einen ebook-Reader heran, wobei 10 Stunden Betrieb meinen PRS-600 und PRS-700 schon bei weitem überbieten würde!

Es ersetzt wohl kein Laptop, wenn man es wirklich beruflich braucht. Es ersetzt natürlich auch kein iPhone. Was also kann es bieten/ersetzen? - Warum möchte ich es so gern haben? Ich bin da noch unschlüssig und hab ja auch noch Zeit, es mir zu überlegen. Es wird auch vorerst interessant sein, zu wissen, wie es wirklich mit ebooks umgeht, ob man sie direkt laden kann, ob man die, die man schon besitzt, übertragen kann, wie sich die Darstellung gestaltet, wie es sich mit DRM verhält usw. und vor allem auch wie sich das Thema Notizen in den ebooks und Rückübertragung dieser Notizen auf den Rechner zur Weiterverarbeitung gestaltet (für mich zentral wichtig und noch in keinem ebook-Reader wirklich befriedigend umgesetzt). Wenn es da etwas wirklich Gutes anbietet, werde ich es vermutlich kaufen und dann wird für mich selbst spannend sein, zu sehen, ob ich zum "nur-Lesen" dann dennoch einen der echten ebook-Reader nutzen werde oder nicht...

Generell aber fürchte ich, daß das Gerät mittelfristig das Ende der e-Ink-Technologie bedeuten wird, denn es wird endlich ein handliches Gerät geboten, mit dem man Bücher, Zeitungen, Zeitschriften elektronisch und sogar in Farbe lesen und gleichzeitig noch vieles anderes tun kann. Nicht ganz die "eierlegende Wollmilchsau", aber schon etwas, das in diese Richtung geht. Wer sich ein iPad kauft, wird kaum auch noch zusätzlich einen ebook-Reader kaufen. Wer sich zwischen beidem entscheidet, wird sehr oft den "Mehrwert" nehmen, vor allem auch wenn der Preisunterschied nicht immens ist... Ich denke und fürchte, echte ebook-Reader werden noch mehr als sie es bisher schon sind, zum echten Nischenprodukt werden oder ganz untergehen.

Ich freue mich einerseits auf das neue Gerät, bin gleichzeitig ein wenig enttäuscht (wenig Speicherplatz usw.) - und mache mir ernsthafte Sorgen um die Zukunft der e-ink-Technologie.

Viele Grüße,
Momo

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Momo« (27. Januar 2010, 22:42)


4

Mittwoch, 27. Januar 2010, 23:09

Abgesehen davon, dass ich seit meinem iPod nicht mehr wirklich was von Apple hören will, will ich Bücher eig lesen wie halt nen Buch deshalb ja electronical Book. Ich denke daher nicht, dass das iPad (Geheimniss gelüftet ist btw nen Witz ;) ) keine Konkurrenz zu den Readern darstellt.

Wenn man im Dunkeln lesen will, dann nimmt man ein Gadget wie ne Lampe und schliesst sie an den Reader an (zieht natürlich auch Akku). Natürlich fängt es hier schon an, dass man wieder technisches Verständniss braucht um eben eine solche Lampe zu bestellen.

Ich hoffe, dass es in Zukunft Reader mit LEDs geben wird, die man an und ausschalten kann, die somit das Display relativ stromsparend beleuchten und ich somit dennoch mein gewohntes e-Ink Display habe. Wobei auch hier der Kontrast noch etwas verbessert werden könnte.

Zumal ich wie Momo (oben erwähnt) auch diese Bindung an z.B. iTunes verabscheue und schon öfters witzhaft mir überlegt habe wie das wohl bei Apple heisse wird iBook, iRead, iTakeAllOtherProgramsWithThatYouCanTransferBooksToMe ?! ( Btw. Momo, ein iPod lässt sich wunder synchronisieren ohne iTunes, mit z.B. Winamp (Freeware). Die iStore etc. Funktion fällt hierbei weg, wobei ich die persönlich noch nie genutzt habe, es ist halt nen MP3 Player und ich habe mich ziemlich von der Werbung beeinflussen lassen)

Schon öfters habe ich in Foren gelesen, dass sie eigentlich keine Eierlegende-Vollmilch-Schafswollen-Sau wollen, wobei dass hier natürlich nur representativ ist für OnlineLeute die Foren nutzen. Die "breite Masse" hingegen steht genau auf sowas.


Aprospos Apple: http://www.crazyapplerumors.com/?p=1165 <<< ein Insiderbericht (englisch)
by
Ulli

5

Mittwoch, 27. Januar 2010, 23:48

Ich habe ähnlich wie Momo in meinem Umfeld keine Begeisterung für meinen Sony-Reader wecken können. Ältere Zeitgenossen bevorzugen das Buch, jüngere den iPod-Touch und das leider nicht zum Lesen.

Die eInk-Technologie ist meiner Einschätzung nach jetzt schon überholt. Eine Lampe dranklemmen zu müssen ist für viele eine Zumutung, der Hintergrund ist deutlich dunkler als bei einem Buch, man braucht deutlich mehr Licht. Es gibt jetzt Farbdisplays, die ebenfalls wenig Strom brauchen und Bewegung zulassen, aber die sind noch zu teuer, vermutlich wird Apple die in künftigen iPads einsetzen. Solch ein Gerät hätte jetzt sicher weit über 1000 Euro gekostet, Apple will aber einen Massenmarkt erzeugen, von daher der Preis von 499 Dollar, mit dem ja keiner gerechnet hat.

Aber das wichtigste Kriterium ist die Zugänglichkeit der Ebooks für den Kunden. Wir sind uns sicher alle einig, daß es so wie jetzt nicht geht. Amazon wäre eine Alternative, aber mit einem proprietären Format, das andere Reader ausschließt. Offensichtlich rennen deutsche Verlage Amazon noch nicht die Türen ein, in den Staaten sind sie nicht zimperlich mit dortigen Verlegern umgesprungen.

Apple könnte hier schneller die Türen öffnen. Setzt wie die deutschen Verlage auf ePup, bietet ein Gerät für Bücher, Zeitungen und Magazine an und vor allem sind sie für einfache Bedienung bekannt. Und sie könnten, ähnlich wie Amazon, die Umwandlung von Büchern, den Vertrieb, die Kundenbetreuung übernehmen. Besser sicher als Adobe das zur Zeit macht.

Hier ein in meinen Augen guter Kommentar von Spiegel Online zu all dem:

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,674464,00.html

Gruß Alaska

6

Donnerstag, 28. Januar 2010, 00:06

In der Fußnote ist noch zu lesen, dass es die ebooks nur in den USA gibt.

Über Textunes-App, Stanza-App, textr-App und Kindle-App könnte man jetzt schon jede Menge deutschsprachige Bücher auf dem iPad lesen. Es ist zu befürchten, daß Apple diese Apps aus dem Verkehr zieht, wenn sie "iBooks" auch für deutsche Bücher öffnen.

Bei Amazon hast Du so ein optimistisches Weltbild. Was verdirbt es Dir eigentlich bei Apple?

Gruß Alaska

7

Donnerstag, 28. Januar 2010, 06:26

Bei Amazon hast Du so ein optimistisches Weltbild. Was verdirbt es Dir eigentlich bei Apple?
Hallo ALASKA, das optimistische Weltbild habe ich bei Apple auch, das iPad wird mit Sicherheit von mir gekauft werden, könnte man es schon bestellen, hätte ich schon zugeschlagen. Ich finde nur, dass das iPad für den ebook Reader Markt nicht so geeignet ist: - 10 Stunden Akku, kein eInk Display, die Größe (mir ist es als Buch Ersatz einfach zu groß)
Bei mir wird das iPad als Surfstation auf dem Sofa, zum Lesen von PDFs und den hoffentlich bald erhältlichen deutschen Zeitschriften dienen. Für einen Roman nehme ich dann lieber den Sony/Kindle.

Ich finde Apple hat mit dem iPhone ein hervorragendes Produkt veröffentlicht, dass ich nicht mehr missen möchte - also keine Sorge ich finde Apple toll.

8

Donnerstag, 28. Januar 2010, 06:31

Setzt wie die deutschen Verlage auf ePup, bietet ein Gerät für Bücher, Zeitungen und Magazine an und vor allem sind sie für einfache Bedienung bekannt. Und sie könnten, ähnlich wie Amazon, die Umwandlung von Büchern, den Vertrieb, die Kundenbetreuung übernehmen. Besser sicher als Adobe das zur Zeit macht.
Hier habe ich ja die Befürchtung, dass Apple das DRM von Adobe übernehmen wird. DRM-frei werden die Bücher ja mit Sicherheit nicht sein. Und noch ein drittes DRM für epubs (Nook/Apple/Adobe) kann auch nicht im Sinne das ebook Marktes sein.

mic

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9

Donnerstag, 28. Januar 2010, 08:11

KEIN eBook Reader

Das hier ist ein grosser iPod touch, oder, je nach Ausstattung, ein grosses iPhone. Ein schickes Gerät, klar, aber eBooks möchte ich darauf keine lesen. Mehr ein "DAS MUSS ICH HABEN" Produkt für immerhin 500-900 EUR bei amazon gelistet (zuzüglich der Kosten für einen Mobilfunkvertrag). Es gibt sogar Leute die im Dunkeln auf Ihr LCD-Display schauen. Eure Augen sind bestimmt begeistert! Möglicherweise hat dieses touch-tablet im Bereich der Zeitschriften oder Bildbände seine Berechtigung. Also überall dort wo bunte Bilder, oder jetzt neu angedacht, bei den "Video-Zeitschriften", dominieren. Es wird viel davon abhängen welcher Anbieter das umfassendste Buchangebot haben wird. iTunes, Sony oder amazon?

Ich bleibe bei den eInk Readern und hoffe auf amazon.

10

Donnerstag, 28. Januar 2010, 12:13

Ich verstehe den ganzen i-Hype um Apple eh nicht. Es gibt so viele gute Konkurrenzprodukte, so dass man mitunter sogar bessere Geräte für viel weniger Geld bekommt, wo nicht was mit i... draufsteht. Für mich ist das, sorry wenn sich jetzt vielleicht einige beleidigt fühlen, was nicht meine Intension aber meine persönliche Meinung ist, ein durch Kids entstandener Hype, wo dahinter noch die volle Kontrolle und wenn nötig auch Bevormundung steht. Zumindest hat Apple super Marketing geleitet, das muss man Ihnen lassen, so dass alle i-Geräte gottgesegnet sein müssen. ;)

Es ist ja nicht der erste Versuch auf dem Markt, wenn auch das erste iPad. Für mich das wirklich ein Zwischenprodukt, was für mich mehr als überflüssig ist, nachdem es ja jetzt seit längerm abgespeckte Notebooks namens Netbooks gibt. Des weiteren wäre mir persönlich so ein Teil viel zu groß, zu teuer und einfach überflüssig. Für mich hat dieses Teil - und andere - keine Chance, aber alle i-Begeisterten (Kids) werden sich natürlich darauf stüzen, denn es kommt ja von Apple. ;)

11

Donnerstag, 28. Januar 2010, 12:22

Es gibt sogar Leute die im Dunkeln auf Ihr LCD-Display schauen. Eure Augen sind bestimmt begeistert!
Hallo mic,

mal die ernstgemeinte Frage, was daran so schlimm ist. Ich habe die FAZ als E-Paper abonniert und lese manchmal am Wochenende mehrere Stunden hintereinander am hintergrundbeleuchteten LCD-Bildschirm. Ohne, daß ich subjektiv Probleme bekomme. Und vor meinem Sonyreader habe ich oft nachts auf dem Notebook im Dunkeln Romane gelesen.

Die Auflösung meines Monitors ist deutlich höher als die vom PRS 505. Ich habe letztens einen selbstgescannten Roman von David Grossman gelesen, bei dem die Hälfte des Textes kursiv gedruckt war. Das fand ich auf dem 505 eine Zumutung. Durch die Schrägstellung des "Roman"schriftschnittes (nicht die Gattung Roman, sondern der Schriftschnitt) und der geringen Auflösung habe ich das Lesen als anstrengender empfunden, als auf dem iPod-Touch, der über Stanza kursiv als eigenen Schnitt korrekt darstellt.

Ich kann die These von der Augenfreundlichkeit eInkdisplays nicht mit eigenen Erfahrungen nachvollziehen. Bei gutem Licht und "Roman"schnitt einverstanden, aber jetzt im Winter muß da für mich schon eine Lampe draufscheinen (ich habe für nachts eine Leselampe mit drei AAAs). Papierhintergrund ist wesentlich heller.

Gruß Alaska

Basstom

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12

Donnerstag, 28. Januar 2010, 13:12

Ich verstehe den ganzen i-Hype um Apple eh nicht. Es gibt so viele gute Konkurrenzprodukte, so dass man mitunter sogar bessere Geräte für viel weniger Geld bekommt, wo nicht was mit i... draufsteht. Für mich ist das, sorry wenn sich jetzt vielleicht einige beleidigt fühlen, was nicht meine Intension aber meine persönliche Meinung ist, ein durch Kids entstandener Hype, wo dahinter noch die volle Kontrolle und wenn nötig auch Bevormundung steht. Zumindest hat Apple super Marketing geleitet, das muss man Ihnen lassen, so dass alle i-Geräte gottgesegnet sein müssen. ;)
Amen, Bruder, amen! ;)
Schlecht ist der Kram ja auch nicht unbedingt, aber proprietär und (mir) viel zu teuer.
... munter bleiben,


Tom.

13

Donnerstag, 28. Januar 2010, 13:29

Schlecht ist der Kram ja auch nicht unbedingt, aber proprietär und (mir) viel zu teuer.
Amazon ist proprietär. iTunes verkauft ACC (weltweit Standard) ohne DRM und der iPad setzt auf das offene ePub-Format, mit oder ohne DRM wissen wir noch nicht. Macs sind inzwischen alle mit Bootcamp ausgestattet, von dem aus man Windows installieren kann.

Es macht ja auch den Eindruck, daß man vom iPad aus Zugang zu allen Büchern hat, auch denen von Amazon. Propritär würde ich das nicht unbedingt nennen. ;)

Basstom

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14

Donnerstag, 28. Januar 2010, 14:03


Propritär würde ich das nicht unbedingt nennen. ;)
Okay, Asche auf mein Haupt, sie bessern sich. :D
... munter bleiben,


Tom.

15

Donnerstag, 28. Januar 2010, 15:21

Also das, was einige von Euch so an Apple verteufeln wäre für mich persönlich eher ein Grund für das iPad: nämlich iTunes. Ich schätze ein nicht beleuchtetes Display zum Lesen sehr, aber die Herunterladerei der Bücher und Adobe und dieses blöde DRM finde ich persönlich schon recht lästig. Alleine die ganze Installiererei mit Einrichten der Adobe ID und so hat mich als Nur-Anwender fast überfordert und ich war an den Weihnachtsfeiertagen fast so weit meinen PRS-505 (Weihnachtsgeschenk) umtauschen zu wollen. Für mich hat iTunes den Vorteil, dass es völlig intuitiv zu bedienen ist, genau wie jeder iPod und das iPhone auch. Genau so was wie iTunes wünsche ich mir eigentlich auch für meine eBooks. Wenn man sich einen neuen PC oder Laptop kauft, dann zieht iTunes ganz bequem mit um, ganz egal wie oft, ohne dass man sich Gedanken drüber machen muss. Was ich diesbezüglich bisher über Adobe gelesen habe ängstigt mich eher und hält mich bisher davon ab, Geld für eBooks auszugeben. Vielmehr hab ich beschlossen, dass ich dringend lernen muss, wie ich aus meinen Blätter-Büchern selbst eBooks mache, auch wenn es zeitaufwändig ist.

Sollte Apple in naher Zukuft etwas iTunes-ähnliches für Bücher anbieten, dann kann ich mir die Arbeit des Einscannens sparen, da ich mir dann sicher bin, dass ich dauerhaft und ohne Probleme Zugriff auf meine gekauften Bücher habe.

Ich fürchte, für diese Bequemlichkeit wäre ich sogar bereit auf mein e-Ink-Display zu verzichten.

Für mich muss es nur einfach sein und schnell gehen. Dafür zahle ich auch gerne die Preise von Apple.

Ob Ihrs glaubt oder nicht, ich bin sogar zu faul mich damit zu beschäftigen, wie man DRM von gekauften Büchern los werden kann. Diese ganzen englischen Anleitungen und dann diverse Programe dafür runter zu laden und tagelang im Netz dafür zu recherchieren ist mir viel zu kompliziert. Ich hoffe nur, dass ich es hin kriege aus Papierbüchern Dateien zu machen, die ich für mich dauerhaft nutzen kann. Mit meinen Harry Potters und Seelen von Stephenie Meyer werde ich anfangen (wenn ich mich denn aufraffen kann zu lernen wies geht :D )

Mal sehen, wer schneller ist. Apple mit dem Herausbringen einer bequemen, intuitiv zu bedienenden Software oder ich mit dem Lernen epüpse zu erstellen :D

mic

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16

Donnerstag, 28. Januar 2010, 16:56

Hallo Alaska,

ich habe in Erinnerung, dass das Lesen, Filmeschauen etc. bei Dunkelheit, also ohne zusätzliche Beleuchtung, auf Displays jeglicher Art die Augen belastet und möglicherweise schädlich sein kann. Das gilt auch für Print-Bücher. Da hat man immerhin noch eine Leselampe. Gerne lasse ich mich korrigieren. Eine Tageszeitung oder Zeitschrift würde ich niemals auf einem Prs 505 lesen. Hierzu verwende ich den DX. Die Auflösung hat wenig mit dem Problem zu tun sondern die Helligkeit bzw. Helligkeitsunterschiede zwischen Text und Hintergrund. Ich finde es halt angenehmer auf einem nicht so hellen Display zu lesen. Vor allem bei "Dauerlese-Exzessen".

17

Donnerstag, 28. Januar 2010, 17:23

Hallo Alaska,

ich habe in Erinnerung, dass das Lesen, Filmeschauen etc. bei Dunkelheit, also ohne zusätzliche Beleuchtung, auf Displays jeglicher Art die Augen belastet und möglicherweise schädlich sein kann. Das gilt auch für Print-Bücher. Da hat man immerhin noch eine Leselampe. Gerne lasse ich mich korrigieren. Eine Tageszeitung oder Zeitschrift würde ich niemals auf einem Prs 505 lesen. Hierzu verwende ich den DX. Die Auflösung hat wenig mit dem Problem zu tun sondern die Helligkeit bzw. Helligkeitsunterschiede zwischen Text und Hintergrund. Ich finde es halt angenehmer auf einem nicht so hellen Display zu lesen. Vor allem bei "Dauerlese-Exzessen".

Hallo Mic,

jetzt verstehe ich, was Du meinst und da hast Du natürlich recht. Der Kontrast zwischen Lichtquelle und Umgebung darf nicht zu stark sein. Beim Fernsehen abends habe ich z.B. immer eine Lampe hinter dem Schirm brennen.

Wenn ich nachts im Bett mit dem Notebook lese, dimme ich die Kontraste herunter, bis ich subjektiv den Eindruck habe, es ist für die Augen nicht unangenehm, meist lasse ich dabei auch ein schwaches Umgebungslicht an. Aber der Hintergrund muß schon noch so hell sein, daß meine Pupille nicht ganz geöffnet ist, sonst würde die Tiefenschärfe leiden und ich müßte ständig die Schärfe justieren. Genau dieses Problem habe ich mit dem 505, der Hintergrund ist so dunkel, daß er kaum Licht reflektiert und um so später es abends wird, um so mehr lassen meine Augen nach. Eine eingebaute Leuchte vom Cover des 600er ist für mich ein Witz, damit kann ich gar nicht lesen, dazu noch diese Leuchte hier ( http://www.amazon.de/Wedo-2541001-Lesela…44&sr=8-1-spell ) und es geht so. Mit diesen beiden kleinen Lampen, zuzüglich meiner nur indirekten Nachttischlampe, komme ich mir doch recht albern vor.

Nochmal zur Auflösung: Wenn die niedrig ist und Schriften künstlich kursiv gesetzt werden, hat man lauter Stufen im Bild wie bei einer Treppe, was (für mich) die Lesbarkeit erschwert.

Für Zuhause fände ich einen iPad schon toll. Ganze Seiten lesen, ansprechende Schriften, schön gemachte Layouts und Hintergrundbeleuchtung fürs Bett, und dann kann man auch die Zeitung bequem damit lesen. Unterwegs, in der U-Bahn, im Zug reicht mir das Umgebungslicht für den 505. Da Apple auf das ePub-Format setzt, kann man den ja dann weiternutzen.

Gruß Alaska

18

Donnerstag, 28. Januar 2010, 19:44

Da Apple auf das ePub-Format setzt, kann man den ja dann weiternutzen.
Hier muß ich euch leider enttäuschen wie ich gerade auf mactechnews gelesen habe, unterstützt das iPad zwar epub, aber mit einem Apple eigenem DRM. War eigentlich zu erwarten, da Apple natürlich will, dass man die Bücher im eignenen Shop kauft. Trotzdem sehr schade und ärgerlich.

Ich habe das iPad zwar heute bestellt - habe aber meinen kindle immer lieber!

19

Donnerstag, 28. Januar 2010, 19:57

Das ist aus Applesicht verständlich, aber für den Nutzer des iPad mehr als unangenehm, denn dieser ist schon allein durch die Akkuleistung alles andere als ein Gerät zum Überallmitnehmen und -lesen.

Dann kann man nur hoffen, daß DRM auch in diesem Bereich möglichst bald der Geschichte angehört. Wäre auch schön, wenn sich alle auf ein Format einigen könnten.

Gruß Alaska

20

Donnerstag, 28. Januar 2010, 20:04

man könnte sich aufs kindle Format einigen :D

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