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Montag, 1. Februar 2010, 22:41

Spiegel Online zur E-Book-Situation in Deutschland

Hallo,

sehr guter Artikel, der vieles auf den Punkt bringt. Zitat: "In Deutschland soll derweil Libreka, eine Art
E-Book-Verkaufsverhinderungsplattform des Börsenvereins des deutschen
Buchhandels, im September 2009 auch schon mal 32 Dateien verkauft
haben, wie anlässlich der letzten Frankfurter Buchmesse bekannt wurde."

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,674757,00.html

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Montag, 1. Februar 2010, 23:09

Der Artikel ist wirklich gut, hoffentlich wird er auch von den richtigen Menschen gelesen und dem einem oder anderen geht ein Licht auf.....

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Dienstag, 2. Februar 2010, 17:05

Ich befürchte, dass es genau dazu nicht kommen wird. Es ist vielleicht auch eher in der Natur des Menschen festzuhalten als loszulassen. Es heisst daher ja auch Jäger und Sammler und nicht Jäger und Loslasser. :D

Buchpreisbindung hin oder her - ich möchte gerne qualitative Bücher lesen und möchte nicht nur billig. In meiner Empfindung sollte es überhaupt erstmal Bücher geben, dann bitte noch zu einem sinnvollen Preis. Vielleicht 7.99 für aktuelle Bestseller, die bitte kurz nach dem gebundenen Buch erscheinen. (Ich sehe ein Taschenbuch bereits als Zweitverwertung)

Für den Standardebookpreis würde ich 3.99 - 6.50 für absolut fair halten.

Echte Highlights dürfen gerne auch mehr kosten, dann erwarte ich jedoch auch das ausnutzen der Funktionen des Readers. Damit ist jedoch die "Zweitverwertung" passe - es würde eine komplett eigene eBook Version entstehen.
Buchrezensionen, eBooks, Gedanken... - liest du schon oder bastelst du noch?

"Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen."
Frank Herbert

MobileReader1

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Sonntag, 7. Februar 2010, 03:22

eBooks für alle...

Buchpreisbindung ist Protektionismus.
Das hat der Artikel klar herausgestellt.
Also weg damit!

Nachdem hier ja immer noch genug Verlagsfunktionäre posten, die die Buchpreisbindung für den heiligen Gral halten, muss man vermutlich zunächst mal die Hintergründe derartiger Bestrebungen knallhart durchleuchten.
Natürlich geht es um den schnöden Mammon! Wie überall....
Man mag an bewährten Methoden festhalten, statt neue Wege zu gehen. Das garantiert ein bequehmes Leben und konstante Einnahmen.
Aber was ist mit dem Verbraucher?
Der Endverbraucher will nicht mit DRM, Buchpreisbindung und verdongelten E-Readern belästigt werden - er will nur lesen.
Qualitativ hochwertige Bücher sollen es sein - da stimme ich dem Vorredener zu. Aber muss der Autor schon nach einem erfolgreichen Buch Multimillionär sein?
Eine effektive Vermarktung DRM-freier EBooks lässt durchaus Spielraum für Gewinne.
Nur muss die Branche etwas umdenken - und kaum eine Branche ist so eingefahren und unflexibel wie die Buchbranche.
Das beweisen die bisherigen, eher lächerlichen Versuche, die Leser auf dem Stand des vorigen Jahrhunderts zu halten.

Es wird Zeit, dass die Ebook-Konsumenten mündig werden. Wer DRM-behaftete EBooks kauft, der unterstützt den Protektionismus noch.
Dabei geht es nicht um die Verbreitung illegaler Raubkopien! Vielmehr sollte die Buchbranche endlich einsehen, dass sie nur eine Zukunft hat, wenn sie der Freund ihrer Kunden wird und nicht auf dem bisherigen Standpunkt beharrt.

Ich bin gerne bereit, ein paar Euro für gutes Lesematerial auszugeben. Aber die Burschen sollten es halt nicht übertreiben.
Was zuviel ist, ist zuviel.
Ich kann selber rechnen - und wenn man versucht, die eBook-Preise gegenüber den gedruckten Werken künstlich hochzuhalten, dann ist es an der Zeit für eine "Abmahnung" durch den mündigen Verbraucher.
Ebenso sollte der Verbraucher keine DRM-verdongelten E-Books akzeptieren, die ihm sein Recht auf freie Verwendung der gekauften Inhalte verwehren.
Die Verwendung von Readern, wie Kindle ist natürlich absolut im Sinne der Erfinder. Durch die geschützte Hardware lassen sich DRM und Benutzergängelung wundervoll einführen. Und da die Leute nichts besseres gewöhnt sind, regen sie sich auch nicht weiter darüber auf.

>(Ich sehe ein Taschenbuch bereits als Zweitverwertung)
Ich nicht!
Die meisten Bücher sind es nicht Wert, mehr als ein Mal gelesen zu werden. Da genügt ein Taschenbuch.
Früher habe ich mir die wenigen Bücher, die es Wert waren, dann später als gebundene Ausgabe gekauft, um sie öfters lesen zu können.
Heute erweise ich guten Büchern die Ehre, sie zu scannen und auf mein Iphone zu laden. Das muss leider sein, da es diese Werke in der Regel nicht DRM-frei zu kaufen gibt. Also selber machen. Und da eignen sich Taschenücher einfach besser. Außerdem sind sie nicht so teuer.
Und mal ganz ehrlich: Die Qualität eines Buches ist nicht abhängig von der Art der Bindung und der Grammatur des verwendeten Papiers!
Oder käme jemand auf die Idee, eine Ausgabe von Der Herr der Ringe als mindertwertig zu bezeichnen, nur weil sie als Taschenbuch vorliegt?
Wenn ich ins Schwimmbad gehe, schleppe ich keine gebundene Ausgabe von Eragon mit mir herum! Da tut es auch ein Taschenbuch.

Und da kommen die ebooks ins Spiel. Mein Iphone habe ich immer dabei. Egal ob beim Arzt, im Stau, im Flugzeug oder in der Bahn.
Das macht bereits den entscheidenden Unterschied zum Kindle aus. Das sperrige Trumm schleppe ich sicher nicht immer mit!

Naja... ich lese weiter was ich will- und nicht das, was Amazon meint, dass ich kaufen soll.
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Ladet keine DRM-Bücher! Eure Enkel werden Euch dankbar sein! :thumbup:

5

Sonntag, 7. Februar 2010, 07:37

Habt ihr alle Zeit zuviel, dass ihr Bücher einscannt?

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Sonntag, 7. Februar 2010, 10:12

Buchpreisbindung ist Protektionismus.
Das hat der Artikel klar herausgestellt.
Also weg damit!

Der Artikel war auch nicht so das gelbe vom Ei. Buchpreisbindung hat sicher etwas protektionistisches an sich, aber es gibt verschiedene Länder, die entsprechende Versuche der Abschaffung schon gemacht haben und über die Wirkung, die danach kam, entsetzt waren. Ich bitte dich daher, diesbezüglich vielleicht noch mal zu recherchieren. Ich bin mit den Buchpreisen und der derzeitigen Verlags-Politik auch nicht einverstanden, aber ein bißchen mehr Information solltest du dir schon gönnen. Du kannst einfach mal bei Wikipedia anfangen. Schadet nichts.

7

Sonntag, 7. Februar 2010, 12:34

@hoermal

Nö, aber ich finde das Geld auch nicht auf der Staße um ein viel zu teures Ebook zu kaufen das zudem auch noch DRM-verseucht ist. Und da ich die "dunklen Quellen" nicht kenne wo man das ein oder andere downloaden können soll, kauf ich doch lieber das Taschenbuch, scann es ein und verkaufe es danach wieder.

8

Sonntag, 7. Februar 2010, 13:11

@hoermal

Nö, aber ich finde das Geld auch nicht auf der Staße um ein viel zu teures Ebook zu kaufen das zudem auch noch DRM-verseucht ist. Und da ich die "dunklen Quellen" nicht kenne wo man das ein oder andere downloaden können soll, kauf ich doch lieber das Taschenbuch, scann es ein und verkaufe es danach wieder.

Die zwei bis drei Stunden, die man braucht bis das Ding einigermaßen in Form als epub verwertbar ist (Schätzungsweise), lese ich lieber oder verdiene Geld. Irgendwie würde ich diese Scan-Aktion nur dann entspannend und lohnend finden, wenn man die Scanergebnisse shared bzw. weitergibt, aber das ist ja im Grunde verboten. Daher bin ich etwas verwundert wieviel Zeit man mit etwas verbringt, das man hinterher von der Platte löscht, weil man es doch nur ein einziges Mal liest. Das einzige Argument, das Taschenbuch zu verkaufen, ist eigentlich - im Grunde - rechtlich auch nicht ganz koscher. Denn wenn du Geld bezahlst, die Kopie aber behälst, dann ist da im Grunde auch ein Verstoss gegen die Regeln, oder?

9

Sonntag, 7. Februar 2010, 14:04

Ich lese meine Bücher öfter als nur einmal.......

10

Sonntag, 7. Februar 2010, 19:57


Ich lese meine Bücher öfter als nur einmal.......

Die Bücher, die ich öfter als einmal lese, kann ich leider an zwei Händen abzählen. Das lohnt nicht. Dazu gibt es dann doch zuviele Bücher, als das ich die Zeit hätte, sie zwei oder dreimal zu lesen. Aber wie gesagt, es wäre rechtlich nur dann sauber, wenn du die Datei beim Verkauf des Taschenbuches vernichtest. Alles andere ist illegal.

MobileReader1

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11

Donnerstag, 11. Februar 2010, 15:57

Die zwei bis drei Stunden, die man braucht bis das Ding einigermaßen in Form als epub verwertbar ist (Schätzungsweise), lese ich lieber oder verdiene Geld. Irgendwie würde ich diese Scan-Aktion nur dann entspannend und lohnend finden, wenn man die Scanergebnisse shared bzw. weitergibt, aber das ist ja im Grunde verboten. Daher bin ich etwas verwundert wieviel Zeit man mit etwas verbringt, das man hinterher von der Platte löscht, weil man es doch nur ein einziges Mal liest. Das einzige Argument, das Taschenbuch zu verkaufen, ist eigentlich - im Grunde - rechtlich auch nicht ganz koscher. Denn wenn du Geld bezahlst, die Kopie aber behälst, dann ist da im Grunde auch ein Verstoss gegen die Regeln, oder?
Ich weiß ja nicht, was Du für einen Scanner voraussetzt... aber in zwei bis drei Stunden habe ich mehr als ein Buch gescannt und aufbereitet.
Wenn ich einen dicken Schinken bearbeite, dann brauche ich dafür ca. 30-45 Minuten Arbeitszeit. Das eigentliche Scannen macht die Maschine. Die Zeit für das Scannen rechne ich nicht mit, da mein Scanner unbeaufsichtigt duplex scannt. Das erledigt er meist in Pausen...
Nur kann ich meine Bücher anschließend nicht mehr verkaufen, weil der Rücken fehlt - sonst passen sie nicht in den Einzugs-Scanner. :D
Aber das macht nichts. Rechtlich ist das eh ein schmales Brett, wie bereits festgestellt wurde. Daher sammle ich die "Leichen" meiner Bücher in Beuteln, wo sie keinen stören. Habe keine Lust, mich dran kriegen zu lassen.

Warum ich mir die Mühe mache?
  • Weil ich keinen müden Euro für ein eBook mit DRM ausgebe.
  • Weil es die Bücher, die ich gerne lesen möchte, meist nicht als eBooks (und schon gar nicht drm-frei) gibt.
  • Weil ich keine Lust habe, Bücher mit mir herumzuschleppen, wenn ich mein Iphone eh immer am Mann habe.
  • Weil ich ein eBook auch im Dunkeln lesen kann.
  • Weil ich es, ganz für mich persönlich, wichtig finde, die Bücher in elektronische Form in meinem "Bücherregal" zu haben, so dass ich jederzeit, nach Lust und Laune darauf zurückgreifen kann.
Ich würde einem Freund die Bitte, ihm ein bestimmtes Buch zu überlassen, vermutlich nicht abschlagen.
Aber "Sharing" halte ich, gerade als überzeugter DRM-Gegner, für verwerflich.
Ich habe ja nichts gegen die Autoren. Die sollen ihr Geld gerne verdienen.
Bei den Verlagen fängt dann bei mir aber schon langsam das Feindbild an... :S

Wenn ich die Möglichkeit habe, ein gewünschtes Buch als eBook zu kaufen, dann tue ich das.
Kommt aber leider noch viel zu selten vor.
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12

Donnerstag, 11. Februar 2010, 16:20

Hallo Mobilreader1,

kannst Du mir mal sage, welchen Scanner Du nutzt? Mir scheint, Du trennst die Bücher aus dem Buch heraus und legst die Blätter in einen Schacht. Und was machst Du bei Fadenheftung?

Ich habe leider nur so einen Canon Lide, da muß ich dabei sitzen und bei jeder Doppelseite kräftig aufs Buch drücken und auf die Maus klicken. Für 300 Seiten brauche ich mit allem Drum und Dran 5 Stunden, wobei ich bei der Formatierung und Fehlerkorrektur recht pingelig bin. Ich mache das daher nur bei Büchern, die mir sehr wichtig sind. Solange die Verlage so zurückhaltend sind, wäre ich für Alternativen offen.

Gruß Alaska

13

Donnerstag, 11. Februar 2010, 20:27

Alaska benutzt du nicht auf Abbyy Finereader ?

Da gibt es die Option "Automatisch weiterscannen nach [ ] Sekunden" wenn du das anmachst, musst du nur noch Seite wechseln.

Mit dieser Option brauche ich ~1,5h für ein Buch mit 400Seiten (=200x30s=6000s/60=100min)
by
Ulli

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14

Donnerstag, 11. Februar 2010, 21:41

@ Alaska
Ich bin noch viel brutaler, als Du vermutest.
Ich schneide den Rücken mitsamt einigen Millimetern Seite mit einem Stapelschneider glatt ab. Danach habe ich einen Blätterstapel mit absolut sauberen Kanten. Das ist wichtig, wenn man große Menge unbeaufsichtigt scannen möchte.
Zum Scannen verwende ich einen Profi-Fotokopierer aus der bizhub-Serie von Konica-Minolta. Das Ding scannt sehr schnell, duplex und mit einer Qualität, die für OCR sehr gut funktioniert.
Ich habe noch nie gemessen, wie schnell der scannt, aber er scannt schätzungsweise eine A4-Seite so schnell, wie ein normaler Laserdrucker zum Ausdrucken der gleichen Seite braucht. Eventuelle sogar noch ein Wenig schneller.
Nach dem Scannen habe ich eine MEGA-Datei, die ich dann durch den FineReader schicke. Die Fehlerrate ist extrem gering. Ich kann die meisten Bücher verwenden, ohne sie weiter bearbeiten zu müssen. (Da ich das eh für mich selbst mache, dürfen kleinere Fehler übersehen werden... :D )
Das Erkennen eines kompletten Romans mit ca. 400 Seiten dauert auf dem PC, den ich dazu verwende ( WIN XP, 4GB Ram, aktueller Intel Centrino und ein sehr schneller Festplatten-Raid) ca. 15-40 Minuten. Das hängt sehr von der Scan-Qualität ab. Manchmal werden viele Seiten leicht schräg eingezogen. Das geht auf die Erkennungsgeschwindigkeit und natürlich auf die Fehlerrate. Manchmal geht es schneller, das Buch neu zu scannen.

Ich speichere die Bücher meist in reinem Textformat, als WordDatei und als PDF . Wenn ich Zeit und Lust habe, konvertiere ich sie noch in EPUB.
Früher war MobiPocket mein Lieblingsprogramm. Dann hat Amazon den Laden übernommen, die Entwicklung ausgebremst und das war's mit MobiPocket.
Schätze mal, eine offene PDF-Datei und TXT sind die besten Archiv-Formate.

Zitat

Für 300 Seiten brauche ich mit allem Drum und Dran 5 Stunden, wobei ich bei der Formatierung und Fehlerkorrektur recht pingelig bin.
Ich weiss ja nicht, was Du beruflich machst, aber wenn ich mir ausrechne, was es mich kosten würde, wenn ich 5 Stunden meiner Zeit pro Buch aufwenden müsste, dann würde ich vorschlagen, einen anständigen Scanner zu kaufen.
Ein halbwegs schneller Dokumentenscanner ist um ca. 1200 Euro zu haben. Bei eBay gibt es manchmal gebrauchte Schnäppchen, die aber meist schon zu viele Seiten gesehen haben. Wenn Du 500 Euro ausgibst und dann alle 50 Seiten Papierstau hast, ärgerst Du Dir dann auch ein Loch in den Bauch....
Das Geld macht sich in der gesparten Zeit sehr schnell bezahlt - je nachdem, wie stressig Dein Job ist. :D
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Donnerstag, 11. Februar 2010, 22:24

@ Ulli

Die Option von Finereader 9 habe ich schon benutzt, aber bei der Voreinstellung von 300 dpi ist mir die Fehlerrate zu hoch. Ich hatte mal ein großes DTV-Buch mit 400 Seiten und einem extrem steifen Rücken, ganz am Schluß mußte ich dann feststellen, daß bei mindestens 100 Seiten das jeweis erste Wort einer Zeile fehlerhaft war, weil ich nicht brutal genug gedrück habe. Schließlich geht es ja nicht nur um das Buch, sondern auch um die Glasscheibe, die möchte ich ungern zerbrechen. Seitdem scanne ich mit Finereader Express für den Mac und 400 dpi, nach jedem Kapitel kontrolliere ich die Ergebnisse und formatiere sie gleich um.

@MobilReader1

Bei der Ausstattung wundert mich ja gar nichts mehr. ;) Aber in diese Preisklasse steige ich gar nicht erst ein, zumal ich Hoffnung habe, daß bald mehr Bücher verfügbar sind, hoffentlich auch mehr Literatur ohne DRM, Hanser, eh mein Lieblingsverlag, macht ja jetzt den Anfang. Notfalls kaufe ich mit DRM und korrigiere mit technischen Verbesserungen für den Eigengebrauch.

Wenn die Situation sich nicht in einem halben Jahr deutlich verbessert hat, frage ich nochmal bei Dir nach. Ansonsten bekomme ich einfach nicht heraus, was so ein Scan-Robot von Treventus kostet, das wäre ein Traum! Bei dem Gedanken, Bücher zu zerschneiden, wird mir ganz seltsam zumute. Erinnert mich fast an Fahreinheit 451.

Gruß Alaska

16

Freitag, 12. Februar 2010, 07:06

Danke für den Artikel, und Amen zu allem was gegen Buchpreisbindung, Politik der Verlagshäuser und VOR ALLEM Libreka gerichtet war!

Ich bin von dem Laden ein für allemal kuriert, nachdem ihre Download Links nicht funktionieren und es keinen Support gibt (wie ich an anderer Stelle schon mal beschrieben habe). Die Vermutung, man hätte die Seite nur ins Leben gerufen um den Leuten die Lust an eBooks zu nehmen drängt sich wirklich sehr stark auf...
"And by my body's action teach my mind" - W. Shakespeare

MobileReader1

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Freitag, 12. Februar 2010, 08:56

@Alaska
Ich habe diese Ausstattung (glücklicherweise) nicht nur zum Bücherscannen. Sonst wäre das ein teurer Spaß...
Aber wenn ich das Zeug nicht hätte, würde ich mir zumindest einen vernünftigen Scanner leisten.

Was das Zerschneiden von Büchern angeht. Beim ersten Mal fühlt es sich komisch an... ;(
Aber man gewöhnt sich an alles... nur nicht an DRM. :D
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Freitag, 12. Februar 2010, 11:03

Nochmal zum Spiegelartikel:

Bei Libri sind heute zwei neue Romane von Hoffmann und Campe aufgelistet, die vor der Veröffentlichung als Hardcover als E-Books zu haben sind. Die Preise jeweils 9.99, statt 17 und 18 Euro.

https://www.libri.de/shop/action/magazin…liId=814&type=1

"Meeresstille" könnte mich auch inhaltlich interesserieren. Aber da der Roman noch gar nicht erschienen ist, gibt es noch keine Rezensionen.

Gruß Alaska

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Alaska« (12. Februar 2010, 11:09)


MobileReader1

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Freitag, 12. Februar 2010, 11:30

Zitat

Dieses eBook können Sie auf allen Geräten lesen, die epub- und DRM-fähig sind.
Ne danke...
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Freitag, 12. Februar 2010, 11:34

Stimmt schon, es hat DRM (läßt sich bekanntermaßen leicht entfernen), aber der Preis ist gut, die Formatierung ausgezeichnet, trotz schöner eingebetteter Schriften nur 244 KB. Hab's mir jetzt gerade erst gekauft, zum Inhalt kann ich daher noch nichts sagen.

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