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B@tze

E-Book Leser

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Lesegerät: Kindle 4, Kindle Keyboard 3G, iPad 32GB WiFi, iPhone 4s, MBP 13"

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41

Freitag, 22. Oktober 2010, 20:02

2015 wird es wahrscheinlich nur noch ein "Zentralgerät" geben welches alles möglich vereint was heute noch teilweise getrennt ist.

Von daher tippe ich auf ein 6-7" Mobile mit Retina/e-Ink Dual-Display, sowie weiteren eingebauten Features wie Cam, GPS, Net,etc
"Miembro orgulloso del grupo de usuarios Palm de Palma de Mallorca"

http://www.baetze.com

http://www.twitter.com/iBaetze

Freiwelt

E-Book Beginner

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42

Freitag, 22. Oktober 2010, 21:13

Ich hoffe, das der Ebookreader im Jahr 2015 im Idealfall zusammenfaltbar oder zusammenrollbar sein wird. Dadurch extrem leicht, unter 100g, kommt auf die Größe an, sagen wir mal die größe eines normalen Taschenbuches. Und aufladbar durch Solarzellen, also, dass er sich beim Lesen aufladet. Preis: unter 100 Euro. Wer weiß, was man bis dahin noch erfindet.
Aber ich auch im Jahr 2015 werden mir richtige Bücher immer noch lieber sein.

Kow

E-Book Beginner

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Lesegerät: PRS 500 (noch)

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43

Freitag, 22. Oktober 2010, 23:08

Mein WR2015

Mein Wunschreader im Jahre 2015 wird ein 7-8" Display besitzen, eine offene Software, die es ermöglicht jedes Format zu lesen und darüber hinaus durch sein geringes Gewicht von etwa 100g ermüdungsfreies Lesen ermöglichen.
Eine Einstellungsmöglichkeit Farbe/Schwarz-weiß ermöglicht dem ohnehin starken Akku (Laufzeit ca. 1 Monat unter voller Nutzung aller Features) noch etwas mehr Laufzeit.
Die Gestaltung des Covers sowie der Vorder- und Rückseite des Readers sind individuell anpasbar (Metall, Kunststoff, Fotodruck, Farbpalette etc.), ein Gutschein für ein Cover nach Wahl, sowie ein Universalladegerät liegt dem Reader bei.
Die Solar/Mechanik-Edition ermöglicht darüber himaus den Einsatz alternativer Energien zur Versorgung, ist jedoch etwas schwerer und dicker als die Basisversion.

Mp3-Player, Wörterbücher, Spiele, Navigation, Browser, W-lan etc. sind Features, die man bei der Bestellung seines individuellen Readers als Addons dazubestellen kann, es muss aber nicht sein. Somit wird dieser Reader sowohl die reinen, puristischen Leseratten als auch die IPad-Besitzer begeistern.

Der Endpreis dieses Readers wird sich zwischen 50 und 200€ bewegen.

RealLesen

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Lesegerät: Sony-PRS-T1, Läpi

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44

Samstag, 23. Oktober 2010, 11:35

Naja, bis 2015 wird es wohl das Ideal-Eierlegende-Wollmilchsaugerät nicht geben, darum bleibe ich bescheiden.
Ziel wäre ein leichtes, farbiges (Anzeige) Lesegerät zum günstigen Preis, gestochen scharf, in einem kleinen Format das man nahtlos erweitern kann durch Aufklappen um so auch größere Formate wie Zeitungen lesen zu können. Kleine Filmchen sollten möglich sein um die Überlegenheit zu Zeitungen etc. zu zeigen oder für Bücher mit Animationen etc. wobei dies wohl keine Konkurrenz zu den dann noch tolleren Tablets darstellen kann und sollte.
Gimmicks wie MP3 Player, Web-Browser werden wohl drin sein.

45

Samstag, 23. Oktober 2010, 12:25

Ich halte es für wahrscheinlich dass sich E-Reader durchsetzen können, es gibt genug alte Menschen die nicht auf LCDs lesen möchten. Sie müssen nur größer und billiger sein, aber vor allem Mobil und einfach zu benutzen. Für Mobilität sorgen eine Mobilfunkanbindung und eine Stromquelle die sehr langen Einsatz erlaubt.

Den passenden Flatratetarif für die Mobilfunkanbindung gibts dann sicher von FAZ, Welt, Bild, usw. Deren Zeitungen kann man mit dem Reader für eine kleine Pauschale im Monat lesen und man hat für gelegentliches Surfen ein gewisses Inklusivvolumen. 10-15 Euro im Monat halte ich für diese Leistung in 5 Jahren noch realistisch, man zahlt ja schließlich auch noch für die Zeitung.

Nokia hat bereits ein Handyprototyp der den Alltags-Elektrosmog in 50 mW umwandelt, das dürfte für die heutigen E-Reader vollkommen ausreichen um nur noch alle paar Monate mal an die Steckdose zu müssen, wenn überhaupt.

Wenn man bis 2015 dann noch die Displays verbessert dass sie in Farbe sind und deutlich mehr Kontrast haben dann sind wir vom echten Zeitungsersatz nicht mehr weit. Falls Videos gehen müsste man die aber auch deaktivieren können, mich und viele andere würde es sicher nerven wenn sie ihre Tageszeitung lesen dass die Anzeigen anfangen zu sprechen und sich bewegen, das wäre für einige zu aufdringlich.

Achja, eine Kamera mit OCR Software damit man mal was abknipsen und direkt umwandeln lassen kann wäre natürlich auch nicht schlecht, aber wer benutzt sowas schon?!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nimrod« (23. Oktober 2010, 20:41)


Christian G.

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Lesegerät: Sony PRS 505

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46

Samstag, 23. Oktober 2010, 19:58

Auch 2015 nur einen "no-Frills" Reader

Auch in 5 Jahren möchte ich mit einem E-book Reader "einfach" nur lesen.

D.h. Kein Schnickschnack wie W-Lan, farbige Displays, UMTS-Verbindung etc.

Das alles lenkt doch nur vom Lesen ab und kostet Akkupower. Wenn ich ein Multimediagerät in Farbe möchte dann kauf ich mir ein Ipad das ich dann aber nicht zum normalen Lesen verwende.

Preislich sollte so ein "kein Schnickschnack"-Reader in 5 Jahren bei 30-50 Euro liegen. Bei dieser Preisspanne könnten auch Schulen und andere Bildungseinrichtungen mit solchen Readern versorgt werden.

Ich wäre auch bereit 100 Euro dafür zu zahlen wenn dann dafür ein 2.ter Reader in die dritte Welt geschickt wird damit auch dort Kindern und Jugendlichen mehr Bildungsmaterial in Schulen zur Verfügung steht. :)

Christoph

E-Book Meister

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Lesegerät: Apple iPad 1

Wohnort: Bremen

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47

Sonntag, 24. Oktober 2010, 06:49

Ausser Konkurrenz aber trotzdem Sehenswert ist die Vorstellung eines vielversprechenden, neuen Produktes.
Das "Book".

http://www.youtube.com/watch?v=eB7tvD8JcJc
:thumbup:

ctb

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Lesegerät: Hanvon N516 , Sony PRS-650B

Wohnort: Osnabrück

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48

Montag, 25. Oktober 2010, 08:11

Mein 2k15-eBook-Reader

zunächst stellen sich mir zwei Grundgedanken:

1. sollte jedem bewusst sein, dass leider in 5 Jahren nicht solche große technischen Sprünge passieren, wie es sich manch einer hier wünscht :)
2. es geht um ein Buchersatz in elektronischer Form!!! nicht um Eierlegende Wollmichsauen...

Davon mal abgesehen, dass es mit Sicherheit nie für jeden das passende Gerät geben wird, sollte sich ein eBook-Reader auf das Wesentliche beschränken und
das dafür aber sehr gut.

Mit meinem 2k15-eBook sollte man Bücher lesen können und zwar genau in der Form, wie man es heute mit einem ganz gewöhnlichem Buch tut.
Man stelle sich ein leeres Buch mit nur weissen Seiten vor. Diese sind aber in wirklichkeit hauchdünne flexible Displays (wahlweise farbig (preisabhängig)), die von der Stärke, als auch haptik echtem Papier nachempfunden sind. Auf der linken innen Umschlagseite befindet sich das berührungsempfindliche Menü z.B. zur Buchauswahl.
Das Stromproblem existiert nicht mehr, da die Stromaufnahme so weit gesenkt werden kann, dass allein das Bewegen des Buches ausreicht um über eine
intelligente Stromerzeugung im Buchrücken genug Energie produziert wird, dass ein Aufladen komplett entfällt (ähnlich wie bei einer automatik Uhr, nur effizienter!).
Des Weiteren befindet sich im Buchrücken ein Micro-SD Slot der 2. Generation, der nur noch halb so groß ist, wie die bisherige Kartengröße.
Zum Datenaustausch wird eine Funkverbindung verwendet, Wlan, Bluetooth, Wimax oder aber eine neuartige RFID-Technik.

Abbildung ergänzend zum Text:


Mfg CTB

kakalaki

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Lesegerät: Sony PRS-350

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49

Montag, 25. Oktober 2010, 12:29

Der intergalaktisch küchenschabige E-Reader...

Das Jahr 2015. Weltraum. Aliens planen eine Invasion der Erde, um an DIE technologische Errungenschaft der Menschheit zu gelangen. Den intergalaktisch küchenschabigen E-Reader!
Belauschen wir nun mal die Extra-Terrestrier...

Alien 1 (Schlurps genannt): "Du meinst, dieses Ding hat die Maße von 15 x 10 x 0,2 cm, wobei sich aber du Größe ganz einfach per Tipp vergrößern lässt, und dann fährt eine Art Seitenteil aus dem Dingens raus, klappt sich aus und alles ist super? Und das Teil ist dazu noch flexibel, wenn du es aber zweimal ausschüttelst, wird es fest, wieder zweimal schütteln, und du kannst es wieder falten? Und voll leicht isses auch?"

Alien 2 (Gnarf genannt): "Ja. Wiegt nur 20 Gramm. Also, dieses Dingens hat diese Maße. Und du bedienst es mit den Fingern, kannst also drauf rumfahren, drauf rummalen, klicken, alles. Das Display ist zwar E-Ink, was voll praktisch ist. Es leuchtet nicht, außer du schaltest auf einen bestimmten Modus um, bei dem dann Lichtsensoren, die im Gehäuse verbaut sind, ein ganz sanftes und nicht störendes Licht auf das Gerät zurückwerfen. Das Display spiegelt überhaupt - und ich betone - überhaupt nicht!"

Schlurps: "Aha. Aber Gnarf, so E-Ink, dass ist doch nur schwarz-weiß. Ist doch scheiße, wenn man einen Bildband betrachten möchte... Also ich möchte mir keine Tierbabybilder in schwarz-weiß betrachten..."

Gnarf: "Schlurps, du hast wirklich keine Ahnung. Das Gerät erkennt automatisch, ob es sich um Text, Bild, Video oder ähnliches handelt und passt daran dann die Farbpunkte an. Wenn du also "nur" ein Buch liest, ist es schwarz-weiß. Betrachtest du einen Bild-Band, werden die Farben dargestellt, mit für dich persönlichen Auswahlmöglichkeiten. Wenn dir also z.B. nicht gefällt, dass Dinge im Text rot-grün markiert sind, oder du rot-grün-blind bist, kannst du dir das einfach umstellen. Das du Schriftgröße, Kontrast und sowas einstellen kannst, ist ja wohl klar."

Schlurps: "Ja, und ähm, wie kommen da die Bücher drauf? Wie blätter ich um? Wie lange hält der Akku?"

Gnarf: "Technisch bist du wirklich nicht auf der Höhe der Zeit, oder? Bücher kannst du jederzeit drauf übertragen, via WLAN. Hast aber auch Speicher drauf, 20 GB, reicht ja auch. Umblättern ist voll cool, entweder du knibbelst kurz unten die Seite um, oder oben oder wo auch immer, oder du schmierst mit dem Finger über die Seite oder du drückst nen Knopf. Also volle Auswahl. Und aufladen tut sich das Ding durch das Umblättern der Seiten. Weißte, wie bei den Uhren die sich durch die Bewegung am Handgelenk selbst aufladen. Kannst aber auch extern laden."

Schlurps: "Klingt ja schon gut, aber ist das alles? Lohnt sich es, dafür zur Erde zu fliegen?"

Gnarf: "Das Ding kann ja noch mehr. Du hast einen integrierten Kalender, Uhrzeit natürlich auch. Außerdem kannst du es super alles Einkaufszettel benutzen. Und bei Kochbüchern kannst du die Dinger ankreuzen, die du einkaufen musst und es erstellt dir automatisch einen Einkaufszettel. Eine Eieruhr bzw. ein Countdown ist auch dabei, praktisch wenn du nur für ne bestimmte Zeit lesen magst oder den Reader grade als Kochbuch benutzt... Und was mir auch noch grade einfällt: Teuer ist das Teil echt nicht. Für 80 € istes schon zu haben."

Schlurps: "Klingt schon voll toll. Komm, lass uns losfliegen!"

Nyx

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Lesegerät: noch keines

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50

Montag, 25. Oktober 2010, 15:10

Mein Ereader im Jahr 2015:

Der Ereader ist ein bißchen dicker als ein normales Blatt und wiegt höchstens 150 Gramm. Er lässt sich zusammenrollen und hat mindestens das Format DIN A 5.
Er kann Bilder farbig darstellen und eventuell im 3 D Modus zeigen. Mit einem Klick übersetzt er englische Bücher ins Deutsche (und zwar sinnvoll).
Außerdem lädt er sich bei Benutzung in der Sonne automatisch auf (solarenergie). Ansonsten weist er ein wasserabweisendes Display auf, das bei Bedarf durch eine interne Lampe beleuchtet werden kann.
Eine W-Lan Funktion ist ebenfalls integriert. Die Speicherkapazität ist durch SD-Karten beliebig erweiterbar.


(Da ich mich mit technischen Dingen nicht auskenne, habe ich hier einfach die Wünsche von mir aufgeschrieben. Möglichst einfaches Lesen mit möglichst viel Komfort, aber ohne übermäßigen Schnick-Schnack!) :)

kemeh

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Lesegerät: PRS-650

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51

Dienstag, 26. Oktober 2010, 01:45

Ich versuche realistisch zu bleiben. :rolleyes:

Das 6" Display der Sony Reader Serie finde ich perfekt. Die Ränder rundherum sind gut um das Gerät locker zu halten. Ein Reader im Jahr 2015 könnte vom Formfaktor ähnlich aussehen. Das Display müsste allerdings deutlich besser sein. Es sollte einen reinen weißen Hintergrund haben und zumindest 256 Farben darstellen können. Die Bildwiederholungsrate sollte sich an gängige LCD Displays annähern, sodass man, falls gewünscht auch Videos anschauen kann. Das heißt natürlich nicht, dass man die E-Ink Technologie nicht mehr benutzen sollte, sondern nur, dass diese bei Bedarf ähnlich flüssige Bildwechsel wie LCDs erlaubt, bei Stillbildern (d.h. Buchseiten oä.) allerdings keine Energie verbraucht bzw. es keine Bildwiederholrate gibt. Außerdem sollte die Auflösung deutlich höher sein, sodass der Text schärfer wird. SXGA (1280×1024 Pixel) sollte die Auflösung zumindest betragen. Das Display sollte ebenfalls nicht so tief ins Gehäuse eingelassen sein, wie bei der aktuellen Serie. Die Akkulaufzeit aktueller Geräte ist in meinen Augen ausreichend, dahingehend sind keine großen Verbesserungen nötig. Wichtig wäre allerdings, dass das Gewicht sich weiter verringert. 150-175g sollte das Gerät nicht überschreiten.

Auf der Rückseite des Geräts befinden sich 4 Knöpfe, welche magnetisch frei am Gerät platziert (oder auch ganz entfernt) werden können und ebenfalls in ihren Funktionen konfigurierbar sind. So kann jeder Nutzer, je nachdem wie das Gerät gehalten wird, die Knöpfe selbst positionieren und komfortabel umblättern, ohne umgreifen zu müssen. Auf der Vorderseite befinden sich 5 Knöpfe, deren Funktion sich belegen lässt.

Ein Simkartenslot und WLan wären ebenfalls integriert. Natürlich mit der Option diese Verbraucher komplett auszuschalten. Softwareseitig ist ein Internetbrowser auf Webkitbasis integriert, der Multitouch bzw. Pinch-to-Zoom besitzt. Die Lesbarkeit von PDFs müsste mit einer flüssigeren Touchscreennavigation (inkl. Flickscrolling und Pinch-to-Zoom) verbessert werden. Ebenso würde die PDF-Reflowfunktion intelligenter funktionieren bzgl. Tabellen und Bildern im Text. Neben der Wörterbuchfunktion sollte es auch die Option geben, einzelne Textstellen in der Originalsprache anzeigen zu lassen. Bei wissenschaftlichen Büchern sollten Quellenangeben direkt zum entsprechenden Buch und der Stelle verlinkt sein. Eine Text-To-Speech Funktion mit natürlicher Sprachwiedergabe über die integrierten Stereolautsprecher oder Kopfhörer (3,5 mm Klinenanschluss vorhanden) ist ebenfalls mit an Bord. Mittels FM-Transmitter lassen sich so Bücher auch während der Autofahrt am Radio anhören - ohne Kabelsalat. Audiobooks werden selbstverständlich mit diesen Ausgabemöglichkeiten auch unterstützt. Außerdem hat man die Option alle Bücher neben einer Standardsuchfunktion mit einer Sprachsuche nach Stichwörtern und ganzen Textstellen zu durchsuchen. Eine allgemeine Speech-to-Text Funktion erlaubt das Aufnehmen von Notizen. Die Schriftgröße und Schriftart ist vom Benutzer stufenlos wähl- bzw. erweiterbar.

Zusammenfassend:
Display: Entspiegeltes Super-White 6" 256 Farben
Auflösung: 1280 x 1024 Pixel
Speicher: 8GB
Speichererweiterung: MicroSD
Verbindungsmöglichkeiten: UMTS (optional), WLAN (optional), FM-Transmitter
Bedienung: Touchscreen, 4 Magenttasten/Rückseite, 5 Tasten Vorderseite
Audiofunktion: Stereolautsprecher, Mikrofon
Anschlüsse: USB, 3,5mm Stereo Klinke
Dateiformate: EPUB E-Book, PDF, Doc(x), TXT, RTF, BBeB, EPUB E-Books (Adept), BBeB E-Books (Marlin), XLS(x), mp3, AAC, WMA, WMV, MPEG4, MKV, AVI, JPEG, GIF, PNG, BMP, SWF
Gewicht: 150g
Breite: 110 mm
Höhe: 155 mm
Tiefe: 8 mm

Soviel dazu ... :D

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »kemeh« (26. Oktober 2010, 12:24)


firstmattheo

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Lesegerät: HTC Legend

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52

Dienstag, 26. Oktober 2010, 12:33

Des Buchhändlers eBook

Als Buchhändler, gibt es für mich nur eine Art Wunschreader, und zwar ein Buch look and feel a like Reader.

Ich wünsche mir drei eReader:
1. Taschenbuch so groß wie ein solches, so flexibel wie ein solches vielleicht mit 300 Seiten (der Rest wird nachgeladen) und mit leeren Seiten die sich wie ein Buch anfühlen, riechen und blättern lassen.
Das Cover wird mit einem Farbdisplay dargestellt
2.Hardcover wie oben nur hochwertiger in Leinen oder Leder gebunden
3.Bildband wie oben nur mit Retinadisplay oder besser und Grossformat für die Darstellung von Bildern und Filmen zu Kunst und Landschaft.

Der Miniusbanschluss ist im Schnitt unten unauffällig eingebaut. Es gibt einen Headsetanschluss für Musik und Hörbücher und natürlich WLAN und den aktuellen Mobilfunk Standart, um Bücher zu laden. Idealerweise in einer Buchhandlung nach einem Empfehlungsgespräch.

Die Buchhandlung der Zukunft hat weiter Bücher im Regal und zeigt eine Coverslideshow. Die Inhalte werden passend zum Kunden direkt ins Buch geladen.
Alles ist immer sofort verfügbar ohne Bestellung, es sei den der Kunde möchte die Printausgabe, diese wird zum nächsten Tag gedruckt und gebunden.

Mein eBook Traum, ist keine Revolution sondern eine Evolution. Bestehende Traditionen wie der Buchhandel bleiben und nur die Technik wird getauscht. Es wird weiter das Schmöckererlebnis geben und die vertraute Haptik, plus modernste Technik.

Jean

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53

Dienstag, 26. Oktober 2010, 14:33

Die E-Ink Technologie ist doch vor allem deshalb so spannend, weil sie als einzige Technologie das Papier aus Zellstoff überflüssig machen könnte und darüber hinaus Vorteile bietet wie Wiederverwendung, Speichern, Synchronisieren, Transportgewicht, etc.

Es geht also nicht um die Konkurrenz zu Tablet-PCs. Da ist der Technologieansatz ein ganz anderer. Sondern die E-Ink Technologie muss ähnlich praktisch, robust und verfügbar wie Papier werden, dann kommt der Vorteil der gestochenen Schärfe zum tragen.

Soweit die Zusammenfassung... Um bei meinem Wuschreader für 2015 anzukommen, will ich etwas weiter ausholen...

1. Meine Vision

Papier wird überflüssig. Die intensive globale Nutzung der Wälder, insbesondere der Primärwälder veringert sich auf ein Minimum.

Es ist grotesk, dass uns in Filmen wie Herr der Ringe die fantastischen alten Wälder beindrucken und wir in Avatar die Zerstörung der Heimat der Navi mitfühlen und wir uns gleichzeitig in der realen Welt damit abfinden, dass es in wenigen Jahrzehnten kaum mehr vergleichbare Wälder geben wird. Das muss nicht sein.

Es gibt nicht nur schwarz oder weiß, Zivilisation oder Wilde, Technik oder Natur, sondern wir haben es in der Hand die Welt der Zukunft zu gestalten. Es liegt auch nicht am System, sondern an unserer Trägheit, uns zu informieren und zu handeln. Denn es gibt bereits alle Möglichkeiten, diese Welt zu verändern, so lebenswert wie wir sie uns nur in Filmen erträumen können.

Meine Vision einer solchen Welt ist eine, die sich den Aufwand Unmengen Papier aus Bäumen und ähnlichem zu produzieren spart und dafür alles mit wiederverwendbarem Papier erledigt.

2. Unser Weg dorthin

Der erste Schlüssel ist die globale Vernetzung und das Wecken der Potentiale aller Menschen (die Idee um das E-Papier verbreiten),
der zweite ist die Innovation und die gemeinsame Umsetzung (die Entwicklung unterstützen),
der dritte ist das Konsumverhalten und der Willen zur Veränderung (das perfekte E-Paper kaufen und von neuen Nutzverhalten profitieren).

Das elektronische Papier ermöglicht uns durch Innovation und das Zusammenspiel vieler Technologien einen gewaltigen Schritt zu machen. Die Betrachtung der Natur als reine Resource kann überwunden werden. Die Reduzierung des Frischfaserbedarfs ist entscheidend dafür. Denn insbesondere die für die Mehrzahl der Tierarten lebensnotwendigen Primärwälder stehen durch durch den immer noch steigenden pro Kopf Papierverbrauch unter immensen Druck. Diesen Druck können wir einfach entweichen lassen. Damit die steigende Weltbevölkerung nicht das Problem verschlimmert, sondern an der Lösung mitwirkt, brauchen wir Schlüsselinnovationen wie das elektronische Papier.

Es gibt zwar bereits für fast alle Anwendungen Alternativen zur Verwendung von Papier aus Zellstoff, doch bisher ist es einfach zu praktisch und handlich gegenüber Monitoren, Beamern, Handys.

Darum muss das E-Papier der Zukunft vor allem eines können: Mindestens genauso handlich sein in allen Größen und Formen.

3. Das Papier 2015

Im Jahr 2015 ist sicherlich noch nicht die engültige Reife erreicht. Doch um dem Zellstoff ersthaft Konkurrenz zu machen, reicht es, für die Anwendungen von Papier genauso gut und nur manchmal noch besser sein. Das heißt für 2015 muss vorrangig die Usability verbessert und Schwachstellen beseitigt werden. Folgende Punkte wären das beispielsweise:

Bücher zum Lesen:
  • Einfaches Durchblättern (einzelne und mehrere Seiten durch intuitive kleinere bzw. größere Bewegung)
  • Springen zu Kapiteln und markierten Seiten
  • Standards um direkt Bücher aller Verlage und Anbieter leihen und kaufen zu können
  • Wörterbuchunterstützung und Vorlesen für alle Sprachen
zusätzlich für Wissenschaftliche Bücher:
  • Querverweise als Links (Textbezüge, Formeln, Literatur)
  • Nützliche Apps wie Taschenrechner, Spreadsheet, etc.
  • Markieren mit individualisierbarer Übersicht aller Markierungen (z.B. als Mindmap gestaltbar, die die markierten Inhalte priorisiert und mit Links versieht)
  • Notizen überall im Buch mit automatischer Handschrifterkennung
Zeitungen:
  • Je Zeitungsteil (Politik, Wirtschaft, ...) Übersicht über die Artikel jew. mit Schlagzeile
  • Anwahl mehrerer Artikel, die anschließend der Reihe nach angezeigt werden
  • Links zu jedem Zeitungsteil zum sofortigen Wechsel
  • Einfaches Hochladen aktuellen Ausgabe
  • A4 Format
TerminKalender:
  • Eintragen von Notizen per Texterkennung in Monatsplan, Wochenplan und Aufgabenliste
  • Ausnutzung der großen Fläche, um auf einem Blick alles dringende zu sehen (Defaultansicht des Readers) und einfaches/v.a. schnelles Bearbeiten zu ermöglichen
  • Aufgabenliste zum Priorisieren, als erledigt kennzeichnen
Schulhelfte/Studium:
  • Schreibgefühl wie auf normalem Papier
  • Handschrifterkennung
  • Zusatzliche Intelligente Funktionen wie gezieltes Wiederholen als wichtig vermerkter Inhalte, Vokabeltraining mit individueller Wiederholrate, Aussprachetraining, etc.
  • Lineal und Winkelfunktion -> automatisches Begradigen von Linien und Nachjustieren von Winkeln
Büroarbeit:
  • Einfaches Drucken Jeglicher Dokumente auf das E-Papier
  • komfortable Funktion zum Archivieren von Gedrucktem
  • Ausgefeilte Suchfunktion, um altes gedrucktes wiederzufinden
Besprechungen/Präsentationen:
  • Synchronisation mehrerer E-Papiere in Echtzeit (was einer schreibt, sehen die Anderen, Dokumente wie PDFs, Spreadsheets können ausgetauscht und bearbeitet werden)
  • Übertragung zum Beamer
All dies könnte ein Reader mit Anzeige schwarzweiß erfüllen, der ca. A4 Format hat, ausreichend flach ist, unter 500g wiegt und langlebig, d.h. robust und haltbar ist. Klar wären Farben für Magazine gut und großen Flächen für Werbe- und Präsentationstafeln noch besser und die Möglichkeit es auf Hosentaschengröße zu falten genial, aber das dürfte vorerst technisch zu aufwendig sein und ist 2015 auch noch nicht notwendig.

Entscheidend ist aber auch die Optimierung der Produktion nach Input und Output, also möglichst geringem Material- und Energiebedarf sowie niedrigen Preisen pro Fläche E-Papier.

Helm

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Lesegerät: Sony prs 650

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54

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 11:44

Nach längerer Überlegenszeit habe ich mir letzte Woche den Sony PRS 2015 angeschafft. Bezahlt habe ich wie die meisten von euch vorerst nichts, der Abopreis beträgt € 19,90.- pro Monat und der Vertrag läuft über 3 Jahre. Inkludiert ist ein freier monatlicher Download. Schon das Auspacken war ein Vergnügen, denn geliefert wird der E-reader in einer Verpackung, die einem Papierbuch täuschend ähnlich sieht. Wenn man diese aufschlägt liegt er dann zwischen den Blindseiten eingebettet vor einem da, und einmal mehr war ich fasziniert von der edlen Gestaltung des Gerätes. Die Kombination aus gebürstetem Aluminium mit den fein abgesetzten Holzapplikationen wäre vor kurzem noch undenkbar gewesen, sie hebt den Reader jedoch über die gewohnte Schiene der Elektrogeräte hinaus und lässt ihn als etwas Solitäres dastehen. Viele hartgesottene Papierbuchleser konnten wohl erst durch diese neue Form der Ästhetik überzeugt werden. Mit Grauen denke ich da nur noch an die taschenrechnerartigen Plastikschachteln der ersten Generationen zurück. Zur Funktion: 6 Zoll sind zum Lesen immer noch ideal, mittlerweile ist das Display so strahlend weiß, die Schrift so schwarz und klar, dass die früheren Assoziationen zu dunklem Umweltschutzpapier längst Geschichte sind. Ich greife zum ergonomisch gestylten Stift und schreibe, das Schreibgefühl lässt sich mit meinem seinerzeitigen PRS 650 nicht ansatzweise vergleichen und entspricht tatsächlich dem eines guten Kugelschreibers. Ein Knopfdruck, und die Handschrift ist als Worddatei bereit zum Export. Zum Surfen im Internet ist der Stift ebenfalls perfekt, ich habe mir Google als Startseite festgelegt, der IR - Touchscreen reagiert perfekt und handschriftliche Suchaufträge werden fehlerfrei erkannt. Einzig die Farben erreichen noch nicht ganz die Strahlkraft eines hintergrundbeleuchteten Displays. Begeistert bin ich auch von der Kalenderfunktion, die klug und einfach bedienbar funktioniert. Das Lesen selbst zeigt kein Schwarzrauschen mehr beim Umblättern, auch die am Displayrand rundum eingearbeitete blendfreie Beleuchtung für das Lesen bei Dunkelheit funktioniert besser als alle früheren Schwanenhalslösungen. Absolutes Highlight ist allerdings die "News-Lederhülle", die sich Sony allerdings mit € 129,90.- extra bezahlen lässt. In ihrer Innenseite ist ein zweites flexibles Display eingearbeitet, welches mit dem reader via Bluetooth kommuniziert. Somit ist das Lesen großformatiger PDF-Dateien wie Zeitungen und Zeitschriften nunmehr großformatik machbar, das Display hat in aufgeklapptem Zustand etwa die 2,5 mal größere Fläche als das des Readers. Eine in den Einband eingearbeitete Minimalbedienung (Vor- und Zurückblättern, Zoom) ist entnehmbar und dann als Fernbedienung nutzbar, wenn der Reader z.B. auf einer Separat erhältlichen Buchstütze vor einem am Tisch steht. Ich bin begeistert und habe meinen im Vergleich völlig veralteten Sony PRS 650, der mir in der Vergangenheit allerdings tausende schöne Lesestunden beschert hat, gestern außer Dienst gestellt. Ganz weggeben möchte ich ihn allerdings noch nicht, dazu waren wir einander zu nahe......

zlak

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Lesegerät: Sony PRS-300, iPhone

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55

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 13:00

2015 ist schon relativ bald, daher wird meine Einschätzung nicht so spektakulär. Ich versuche das realitisch zu sehen. Verbesserungsbedarf bezüglich der Hardware ist sicherlich bei den e-Ink-Bildschirmen gegeben. Die werden in fünf Jahren so schnell sein, dass die Verzögerung beim lesen nicht mehr auffällt, ob es für Videos ohne Schlieren auch reicht, sei dahingestellt. Muss es auch nicht, denn für Video und zum ernsthaften surfen wird es 2015 diverse brauchbare Tablets geben. Farbwiedergabe wird sicher auch machbar sein bis dann. Vom Formfaktor her wird sich ein touchscreenbasiertes Layout wie bei den Sonyreadern durchsetzen, mit geringfügig grösseren Bildschirmen (7-8"). Wichtiger scheint mir eine wirklich intuitive Bedienung, was ich bisher in den Händen hatte an e-Readern hat mich nicht so richtig überzeugt. Es ist benutzbar, ginge aber einfacher.

Gerade so wichtig wie die Hardware scheint mir aber das Angebot an eBooks. Was DRM betrifft werden die Verlage wohl früher oder später den Weg gehen müssen, den auch die Musikindustrie ging - ich hoffe dass die eBooks in 5 Jahren weitgehend frei von DRM sind. Auch preislich sollten sich eBooks gegenüber gedruckten Bücher abheben, ich finde Amazon ist hier im englischen Sprachraum schon auf einem guten Weg und kann das hoffentlich bei einem deutschen Marktstart übernehmen. So sehe ich für den Kindle gute Chancen, der iPod der Bücher zu werden, gerade wenn er sich noch etwas mehr in die oben beschriebene Form entwickelt (also vor allem einen Touchscreen bekommt).

Oder, was mir geradeso realistisch scheint, auch wenn es vielen hier nicht gefallen wird - Apple macht das Rennen und setzt sich mit dem iPad (in zukünftigen Generationen sicher mit dauerlesefreundlicherem Display) und vielleicht einem günstigeren, dedizierten Lesegerät für den iBookstore (das sich zum iPad ähnlich verhält wie ein iPod nano zum iPod touch: Kernkompetenz Lesen (bzw. eben Musik beim iPod) statt Multimedia, dafür kleiner und günstiger). Dieses Gerät wäre ähnlich vorstellbar wie die oben beschriebenen Geräte - farbiges eInk-Display das schnell genug für flüssige Navigation ist, Touchscreen, 7".

Jamir

E-Book Beginner

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56

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 13:19

Cradle to Cradle

Zumindest eine Sparte an E-Readern im Jahr 2015 wendet sich an die umweltbewussten Menschen unserer Gesellschaft. Alle Bestandteile des Readers sind komplett wiederverwertbar und können nach Abgabe in neuen Readern verbaut werden. Auf diese Art entsteht kein unnötiger Elektroschrott. Man kann mit so einem Reader also mehr für die Umwelt tun als nur Papier sparen. Aber natürlich will niemand auch den noch so umweltfreundlichen Reader, wenn er keine Leistung bringt. Das ganze Gerät wird nicht mehr als 200g wiegen und die Stromversorgung erfolgt durch kleine Solarpanels, die optisch ansprechend am Rand angebracht sind, aufladen fällt somit weg. Das Display hat eine Dual-Funktion, die es einem ermöglicht zwischen E-ink-Technologie und LCD-Display hin und her zuschalten, je nachdem was man gerade machen will. Weiterhin ist das Gerät natürlich über Touch zu bedienen. Konnektivität sowohl über Bluetooth, 3G und W-lan sind natürlich enthalten, der angebundene e-book-Store ermöglicht es sehr bequem Bücher aller Genres in fast allen Sprachen zu erwerben, da inzwischen gott sei dank die Verlage untereinander kooperieren. Ich kann über meinen Benutzeraccount Notizen zu Büchern/Dokumenten mit Freunden und Kollegen bequem austauschen.
Eigentlich ist mein Reader also gar nicht mehr nur ein Reader. Über W-Lan kann ich bequem ins Internet. Hotspots gibts inzwischen sowieso fast überall. Browser und e-mail-client muss ich nicht den mitgeliefert nehmen sondern lade mir jeweils die Programme meiner Wahl herunter. Der Speicherplatz ist groß genug, dass ich fast meine gesamte Musik und außerdem noch genug Serien und Filme dabei haben kann. Ich müsste die Filme und Serien allerdings nicht einmal herunterladen, da ich diese auch aus dem Store streamen könnte.

bitschnau

E-Book Profi

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Lesegerät: Kindle 3

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57

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 14:48

Ein Tag im Sommer

In einem gar nicht so fernen Land stehe ich in einer gar nicht so weit entfernten Zukunft an einem Sommertag im Park und möchte mir einen Nachmittag mit Lesen vertreiben. Als alter Gadgetfan habe ich meinen kürzlich erstandenen eReader der neuesten Generation in der Tasche und setze mich damit unter einen Baum.

Der Reader ist komplett nach dem Cradle2Cradle-Prinzip entwickelt und besitzt ein langlebiges und kontrastreiches OLED-Display, welches über die neueste Hybrid-Multi-Touch-Technologie verfügt und so stabil ist, wie ein kapazitives Display, aber auch mit Handschuhen bedient werden kann. Der neue Reader ist angenehm leicht und seine in der zum Lieferumfang gehörenden Wahl-Lederhülle eingebetteten Photovoltaikzellen laden ihn schneller auf, als ich ihn leerlesen kann.

Als Vorbesteller habe ich heute den völlig überraschend im letzten Herbst vorgestellten "Harry Potter 8 - Where's the magic?"*(<-Achtung, Fußnote!) - zwei Wochen vor der Veröffentlichung in Papierform - via Funktechnologie auf meinen eReader übertragen bekommen.
Die Vögel singen ihr Lied für mich und daher kann ich die NES-Funktion (Narrationfitted Environment Sound) heute deaktivieren. Die NES-Funktion ist Teil des vor zwei Jahren vorgestellten eBook-Standards auf den sich alle Hersteller geeinigt haben. Nach langen Jahren des den Fehlern der Musikindustrie sehr ähnlichen Verhaltens ist der neue Standard eine feine Sache und brachte unter anderem folgende Neuerungen:

- Innerhalb eines Jahres haben alle Anbieter und Verlage auf den neuen Standard umgestellt und die bestehenden Reader haben fast alle ein Firmwareupgrade zur Nutzung des neuen Formats erhalten.
- Es gibt eBooks in verschiedenen Editionen zu, je nach Ausstattung, unterschiedlichen Preisen. Wer z.B. NES eher als störend empfindet, kann auf die günstigere Fundamentals-Edition zurückgreifen. DRM gehört zwar bei Büchern nicht älter als 2 Jahre noch dazu, aber alle Reader unterstützen es, es funktioniert und man nimmt es als Käufer in keinster Weise als störend wahr. Selbst das Verleihen von Büchern funktioniert problemlos.
- Narrationfitted Environment Sound, kurz NES: Im eBook lassen sich Sounds einbetten, die auf Wunsch für realistische und zum Buchgeschehen passende Umgebungsgeräusche sorgen und so die Immersion fördern.
- Der Standard bietet auch eine VoiceOver-Spezifikation und eine Braillekodierung, so dass jedes Buch, welches im Standard veröffentlicht wird auch die nötigen Metainformationen beinhaltet, damit es problemlos durch Software vorgelesen oder auf einem Braillegerät ausgegeben werden kann.
- Zur neuen Spezifikation gehört auch die Einrichtung einer einheitlichen Shopschnittstelle, über die unterschiedliche Shops auf dem Gerät eingerichtet werden können, um über einen zentralen Market weltweit einheitlichen Zugriff auf die gewünschten Shops zu bekommen.

Aber wem erzähle ich diese bekannten Tatsachen eigentlich?

Der Lichtsensor in meinem eReader erkennt das helle Umgebungslicht und stellt mir die Displayhelligkeit und den Kontrast passend zur starken Sonneneinstrahlung so ein, das ich keine Probleme mit der Buchstabenerkennung habe.

"'Harry! Es ist mir egal was die Therapeutin sagt! Ich verlasse Dich!' Harry nimmt Ginnys Worte kaum wahr, so tief ist der Single Malt bereits in seine Gedanken gesickert. Auch die schreienden Kinder kann er durch den Nebel der Benommenheit nicht mehr hören, aber den offenen Koffer, der immer mehr von Ginnys Kleidern isst, sieht er deutlich vor sich. 'NEIN!', brüllt er und hebt seinen Zauberstab, 'Cruciat..."

Verdammt, ich habe vergessen den Reader in den Lesemodus zu versetzen und neben der E-Mail-Meldung stört mich das Communitymodul mit dem Hinweis, dass 3.827.127 Leute bereits soweit wie ich gelesen haben. Das Modul lässt sich zum Glück auch komplett deaktivieren, denn viele Menschen wollen seit dem Facebookvorfall vor 3 Jahren nicht mehr an irgendwelchen Gemeinschaften teilnehmen.

Mit drei Klicks deaktiviere ich das Communitymodul und versetze den eReader in den Lesemodus, in dem mich keine äußeren Einflüsse mehr stören können.

Die Blickverfolgung erkennt dank integrierter Kamera, dass ich fast am Ende der Seite angekommen bin und fängt automatisch an, die Seite sanft weiter zu scrollen. Am Anfang fand ich dieses Feature sehr irritierend, aber einmal daran gewöhnt, möchte ich es nicht mehr missen. Natürlich unterstützt der Reader frei konfigurierbar auch das klassische Seitenblättern per an den Seiten angebrachten Tasten, per Fingerwisch oder, dank Lagesensor, über die Geräteneigung.

"'Cruciatus!', schreit Harry und die Kinder fangen noch lauter an zu schreien, als ihre Mutter vor Schmerzen wimmernd in sich zusammenfällt."

Es ist wahrlich eine schöner Sommertag und der achte Harry Potter scheint nicht nur wegen meines neuen eReaders zum echten Vergnügen zu werden.

* J.K.Rowling überrascht alle mit einem Drama über einen im Erwachsenenleben völlig überforderten Harry, dem auch alle Zauberei nichts hilft seine Beziehung zu retten, und der zur Verarbeitung seiner traumatischen Kindheit mehr Zeit beim Psychiater verbringt, als in seinem frustrierenden Job im Zaubereiministerium.

Epilog: Ich bitte alle HarryPotter-Fans inständig um Entschuldigung, falls ich ihre Gefühle verletzt habe. Wie so vieles in meinem Leben ist auch der fiktive 8. Teil der Saga nur eines: Spaß. :-D

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »bitschnau« (27. Oktober 2010, 17:48) aus folgendem Grund: Fehlerkorrektur und Ergänzung am Browser, da vorige Version im Seminar mit Smartphone getippt. ;-)


stewe

E-Book Beginner

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Lesegerät: bisher noch keines

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58

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 19:08



Der E-Book-Reader der Zukunft

Bis zum Jahr 2015 wird sich im Bereich der E-Reader hoffentlich Einiges bewegen.

Zum einen wird es auf der technischen Seite viele Fortschritte geben. Allerdings glaube ich nocht nicht, dass man absehen kann, welche Display-Technologie sich durchsetzen wird.
Auf der einen Seite natürlich E-Ink-Displays, die hervorragenden Kontrast bieten, eine geringe Stromaufnahmen bieten und auch im Dunkeln lesbar sind. Bis 2015 werden sich hoffentlich farbige E-Ink-Displays durchsetzen, sodass man auch Comics optimal genießen kann.
Eine andere mögliche Display-Technologie wären OLED-Displays, die beispielsweise auch knick- bzw. biegbar wären. Außerdem könnte man mit OLED-Displays die E-Reader zu multifunktionalen Geräten ausbauen. Die Frage die sich hier natürlich stellt ist, ob es bis 2015 gelingt, ausreichend große und vor allem billige Displays herzustellen.

Unabhängig von der verwendeten Display-Technologie wird die natürliche "Miniaturisierung", wie man sie aus allen Bereichen der Elektronischen Unterhaltungsmedien kennt, einsetzen. E-Reader im Jahr 2015 werden den heutigen Geräten gegenüber deutlich schlanker sein, d.h. weniger Gewicht und kleinere Form. Außerdem werden sich zwei "Klassen" von E-Book-Readern durchsetzen: Zum einen hochtransportable Reader mit 6-8" Displaydiagonale sowie große E-Book-Reader wie z.B. der Kindle DX, mit dem man zuhause bequem Bücher lesen kann.

Die zweite große Veränderung wird im Bereich der E-Book-Infrastruktur stattfinden.
Die Auswahl an (deutschen) Books von den unterschiedlichen Verlagen wird drastisch steigen. Ich denke, dass es in 5 Jahren einfach "zum guten Ton" gehört, wenn man als Verlag zusätzlich E-Books anbietet. Natürlich wäre es günstig, wenn diese billiger als die jeweiligen Printausgaben sind.

Der "Streit" um das richtige Format wird bis dahin hoffentlich auch gelöst sein. Es wird zwar weiterhin mehrere Formate geben, die parallel nebeneinander laufen. Dies ist auch nötig, da PDF beispielsweise für Layoutorientierte E-Books gut ist, während Epub eher für textorientierte E-Books gut ist. In 5 Jahren werden jedoch die Möglichkeiten zur Konvertierung zwischen den jeweiligen Formaten erheblich verbessert werden. Außerdem ist es möglich, mit E-Book-Readern alle Formate zu öffnen und anzuschauen.
Was auch denkbar ist, dass sich Flatrates für Zeitungen sowie Ausleihangebote von E-Books durchsetzen werden.

In jeder Hinsicht wird es eine spannende und interessante Zukunft werden, egal was sich letztendlich durchsetzen wird.

Gruß,
stewe

Terren

E-Book Beginner

Beiträge: 1

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59

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 19:29

Mir stellt sich natürlich nun die Frage, ob ich hier meine Meinung zum ereader 2015 oder zu meinen Wunschträumen darstellen soll.
Ich betrachte da doch eher den realistischen Ansatz.

Ich denke das Gerät im Jahr 2015 wird ein Gerät mit farbigen Display auf Basis von Epaper sein. Das Gerät hat ca 5-8" Bildschirmdiagonale (=transportabel) und einen Touchscreen. Dieser ist funktional und nutzt den Screen nicht nur für Spielereien die am Ende eh keiner braucht.
Stromverbrauch ist heute bei Geräten immer ein ausschlaggebender Faktor und daher wird sich bei E-Book Readern auch "elektronisches Papier", also eine Anzeige ohne Stromverbrauch und Beleuchtung, durchsetzen.
Wenn man die vergangene Entwicklung betrachtet, wird es dünner und deutlich leichter als heutige Geräte sein. Es ist durchaus denkbar, das das Gerät sich über eingebaute Solarzellen im Rand oder hinter dem Display selbsttätig lädt. Durch den minimalen Verbrauch des e-Papers und dem geringen Vebrauch des Touchscreens kann dadurch ein Laden am Netz fast vollständig entfallen.
Konnektivität wird auch in Zukunft groß geschrieben, heißt es wird definitiv über eine UMTS/LTE Verbindung verfügen. Aufgrund der IPv6 Entwicklung (=jedes Gerät eine eindeutige Adresse im Netz) sind damit WLAN Optionen eventuell schon überflüssig.
Ich glaube zukünftige Reader werden weiterhin eine DRM Unterstützung mitbringen. Allerdings werden sich auch bei der Buchindustrie die kompatiblen DRM-freien Inhalte durchsetzen. Wasserzeichen oder nachverfolgbare IDs sind davon ausgeschlossen, aber ich bin fest der Überzeugung, dass sich die Gängelung an eine Software oder eine Hardware nicht durchsetzen wird.
Weiterhin glaube ich das sich in der Entwicklung von Büchern etwas tun wird. Es wird multimediale Ergänzungen geben. Allerdings wird auch in Zukunft das "normale" Buch als Inhalt des Readers nicht verschwinden. Bei Durchsetzung der farbigen eReader werden Comics einen erneuten Boom erleben. Diese werden in größerer Zahl für ihre verschiedenen Zielgruppen speziell für E-Book Reder entwickelt -> saubere Umbrüche und kein scrollen.
Ein solches Modell wird auch in Schulen große Verbreitung finden, da dort somit Inhalte augenschonend schon für Grundschüler mit Bildern verständlich erklärt werden können.
Durch den Massenumsatz in Schulen, durch den herkömmlichen Buchinhalt und freizeitlichen Nutzen wie Comics werden Einsteigergeräte unter 50€ verkauft und einige Geräte sicher auch bei digitalen Zeitschriften-Abos mit ausgeliefert werden.
Ich denke Handyfunktionen (per Headset), Videofunktionen oder Navigationsfunktionen werden eher teureren Modellen über 200€ vorbehalten bleiben, es wird aber auch All-in-One Geräte geben die alles beherrschen, allerdings mit Einbußen bei der Laufzeit und anderen Kleinigkeiten, bei einem Preis über 400€.

Gruß
Terren

robwebmuc

E-Book Beginner

Beiträge: 1

Lesegerät: noch keines

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60

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 22:55

Meine Vision zum Ebook 2015

Also in Farbe sollte er dann mittlerweile sein, alle Bücher können mit dem Stimmenimitat der Oma oder der Mutter oder anderen bevorzugten Personen vorgelesen werden, vielleicht auch einige Prominente :-)
Vielleicht wäre auch ein integrierter Scanner von Vorteil der Bücher Dokumente etc. über Barcode und WLAN einlesen kann.

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