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Freitag, 26. Februar 2010, 18:23

Verwirrung wegen e-book-Schutz - ja oder nein?

Erstmal hallo an alle - ich bin neu in diesem Forum, durch das ich zufällig bei einer Internetrecherche rund ums e-book gestoßen bin (eigentlich habe ich nach Schutzprogrammen recherchiert, die verhindern sollten, dass der Käufer eines e-books dieses dann ungehemmt an zwanzig Freunde weitermailen und/oder ausdrucken und die Ausdrucke x-mal kopieren und weitergeben kann). Ich habe mich hier jetzt schon mal intensiv durch die Beiträge gelesen, auch die Kontroversen bezüglich DRM u.ä. oder nicht. Natürlich würde auch ich selbst es angenehmer finden, wenn ich mir von einem e-book vielleicht die eine oder andere Seite ausdrucken könnte (je nach Buchart, z.B. aus einem Sachbuch). Aber ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die überwiegende Anzahl der Käufer nicht der Versuchung erliegt, ein ungeschütztes e-book einfach mal eben so weiterzumailen - ein Knopfdruck genügt ja, anders als bei einer Printausgabe, wo man erstmal zum Copyshop laufen müsste, und dort recht lange damit beschäftigt wäre, das Buch zu kopieren, zumal noch so, dass die Kopien optisch ansprechend sind, ohne dabei das Buch zu zerstören, weil man es so fest auf die Kopierplatte pressen muss. Um zum Punkt zu kommen: Ich habe den einen oder anderen Denkansatz eurer Diskussion schon verstanden, aber letztlich scheitert das Ganze doch immer wieder an der bangen Frage des Urhebers: Wie kann ich sicherstellen, dass nicht die überwiegende Anzahl der potenziellen Käufer meines e-books nicht durch mich, sondern durch eine Endloskette von Weitermailern oder meintwegen auch Ausdruckern und Kopierern bedient werden und ich dabei finanziell auf der Strecke bleibe? Ich würde meinen Lesern schon auch gerne das problemlose Ausdrucken und/oder Kopieren (AUF DEREN EIGENE!) PCs/Notebooks, so sie mehrere haben, erlauben - aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die dann denken würden: "Mensch super, der Autor - schenkt mir absolutes Vertrauen durch ein ungeschütztes Dokument! Das muss ich doch gleich durch absolute Ehrlichkeit belohnen, und werde selbstverständlich das e-book weder meiner Familie, noch Freunden usw. weitergeben!". Die Versuchung ist einfach zu groß, würde ich meinen. Bei Printbüchern war diese Versuchung ganz einfach durch die Schwierigkeit, das Ganze ohne großen Aufwand zu kopieren, verschwindend gering. Da hat man zwar ein Buch schon mal weiterverliehen - aber es war dadurch nicht multipliziert, sondern man bekam es am Ende zurück, und nicht selten hat derjenige, der es ausgeliehen hatte, es dann für sich selbst ebenfalls gekauft.



Eine lange Einleitung, ich gebe es zu. Aber ich bin einfach sehr unschlüssig, was nun die richtige Verfahrensweise angeht. Hat jemand hier schon Erfahrungen mit eigenen e-books gesammelt (bezüglich Verkauf bzw. mangelndem Verkauf durch ungeschützte e-books)? Oder Erfahrungen mit Käufern, wenn die e-books geschützt waren, und die sich dann evtl. beschwert haben?

Ich will hier natürlich keine ausgelutschten Diskussionen neu aufrollen, aber ich wäre schon neugierig auf weitere, aktuelle Stimmen und natürlich auch auf nützliche und wertvolle Hinweise und Tipps, wie man mit diesem Problem am besten umgeht.



Eine Frage noch zur Erstellung an sich: Wie kann ich verhindern, dass ein e-book eine zu große Dateigröße aufweist? Meines wird viele Grafiken enthalten, und ich fürchte, dass das das Ganze extrem aufbläht. Lässt sich da auch bei OpenOffice-Verwendung noch etwas machen? Danke für Hinweise.



Danke, und ein schönes Wochenende für alle!

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Freitag, 26. Februar 2010, 19:00

(eigentlich habe ich nach Schutzprogrammen recherchiert, die verhindern sollten, dass der Käufer eines e-books dieses dann ungehemmt an zwanzig Freunde weitermailen und/oder ausdrucken und die Ausdrucke x-mal kopieren und weitergeben kann)
So etwas gibt es weder auf Papier noch digital.
Buch kaufen Einband aufschneiden. Einzugscanner 5 Minuten warten -> PDF -> OCR -> epub

Wenns digital ist halt ein kleines Script drüber laufen und es ist frei.

DRM hat keine Zukunft, macht ein gutes Produkt dann werden es eure Kunden auch kaufen.
Sonst R.I.P.

3

Samstag, 27. Februar 2010, 02:11

(eigentlich habe ich nach Schutzprogrammen recherchiert, die verhindern sollten, dass der Käufer eines e-books dieses dann ungehemmt an zwanzig Freunde weitermailen und/oder ausdrucken und die Ausdrucke x-mal kopieren und weitergeben kann)
So etwas gibt es weder auf Papier noch digital.
Buch kaufen Einband aufschneiden. Einzugscanner 5 Minuten warten -> PDF -> OCR -> epub

Wenns digital ist halt ein kleines Script drüber laufen und es ist frei.

DRM hat keine Zukunft, macht ein gutes Produkt dann werden es eure Kunden auch kaufen.
Sonst R.I.P.


Paperback Bücher darf man legal kopieren. Dafür sind die Abgaben für das Kopiergerät, Scanner, Papier, ... da.

Die gleiche Diskussion gab es nach der Einführung von öffentlichen Bibliotheken. Diese haben die Verlage und Autoren auch nicht in den Ruin getrieben.

Ich glaube wenn Dein E-Book von guter Qualität ist und gewünscht wird, wird es auch gekauft. Ein bisschen Raubkopiererei gibts immer aber das wirst Du nie ganz abstellen können. Du kannst auch nicht verhindern dass Leute ihre gebrauchten Paperback Bücher weiterverkaufen oder an Verwandte verleihen (bei Paperback Büchern ist das auch legal).

O'Reilly hat bei ihren neuen E-Books auf den Kopierschutz verzichtet und Herr O'Reilly lebt mit seinem Verlag sehr gut ^^ ...

4

Dienstag, 2. März 2010, 09:06

Ich finde DRM ist eher ein Kaufschutz als ein Kopierschutz. Allein das Procedere zum Download der Bücher kann Nerven, und man wird GEZWUNGEN Adobe Digital Editions zu installieren, weil es dazu kaum eine Alternative gibt. Und kauft man sich einen neuen Computer oder installiert sein Windows neu, kommt einem die Kopierbeschränkung in die Quere (max. 6 mal auf unterschiedlichen Geräten).
Die bösen Raubkopierer haben diese Probleme nicht, die entfernen das DRM einfach per Script und verteilen das Buch nach belieben im Netz.
Wer also nicht fürs eBook bezahlt hat es dank DRM besser als ehrliche Käufer, die für ihren Kauf auch noch bestraft werden

Basstom

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6

Dienstag, 2. März 2010, 16:56

Das ist verdammt traurig, aber leider wahr ... :cursing:
... munter bleiben,


Tom.

Conterganer

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7

Sonntag, 7. März 2010, 16:49

ich kaufe eh keine Bücher..alles was man lesen will bekommt man mit etwas suchen kostenlos im Internet früher gabs das Usenet...und das gibts heute immer noch, nur die wenigsten wissen das..... Einfach einen passenden Newsreader auf den PC und los gehts...

8

Sonntag, 7. März 2010, 21:18

Zitat

alles was man lesen will bekommt man mit etwas suchen kostenlos im Internet früher gabs das Usenet...
Du meinst, OHNE RAUBMORDKOPIEREN?!
Ich bin leider auf bestimmte Fachbücher angewiesen, von bestimmten Verlagen...

Für die nochmal eine Schritt-für-Schritt Anleitung, um an mein Geld zu kommen:

1. Das Forum hier lesen.
2. DRM aufgeben
3. ???
4. PROFIT!!!

So schwer kann das doch nicht sein.

Conterganer

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9

Montag, 8. März 2010, 20:00

Zitat

alles was man lesen will bekommt man mit etwas suchen kostenlos im Internet früher gabs das Usenet...
Du meinst, OHNE RAUBMORDKOPIEREN?!
freie Bücher finden (Freeware) davon gibs genug....

10

Dienstag, 9. März 2010, 00:29

Zitat

alles was man lesen will bekommt man mit etwas suchen kostenlos im Internet früher gabs das Usenet...
Du meinst, OHNE RAUBMORDKOPIEREN?!
Ich bin leider auf bestimmte Fachbücher angewiesen, von bestimmten Verlagen...

Für die nochmal eine Schritt-für-Schritt Anleitung, um an mein Geld zu kommen:

1. Das Forum hier lesen.
2. DRM aufgeben
3. ???
4. PROFIT!!!

So schwer kann das doch nicht sein.


Du bist wirklich stressig. Wenn Du mehr in die Produktqualität anstatt die Sicherheitsmassnahmen stecken würdest hättest Du keine Probleme. Meinst Du Joanne K. Rowling interessieren die paar Leute die das Buch als E-Book haben.

Also zuerst gute Qualität produzieren und erst dann wenn man keinen grossen Gewinn gemacht hat pampig werden ...

Conterganer

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11

Dienstag, 9. März 2010, 22:46



Für die nochmal eine Schritt-für-Schritt Anleitung, um an mein Geld zu kommen:



?( wie an dein Geld kommen ? wie sol ich das verstehen ? Bist du Buchautor oder Verleger oder sowas in der art ? Ein Buch was ich gekauft habe..kann ich doch erst lesen und dann verschenke, oder tauschen wo ist das Problem ? in dem Moment wo ich das Buch bezahlt habe, kann ich machen was ich will damit.... von mir aus auch in die Tonne werfen oder verbrennen. Wenn ich jeden Roman, den ich in 30 Jahren gelesen habe, noch hier haben würde bräuchte ich ein Lagerraum und wäre ein Buch Messie 8| Also ab auf den trödel damit bwz zur Tauschbörse....Die gab es früher in der Großstadt genug (2 Romane abgeben und einen wieder mitnehmen)