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Samstag, 6. März 2010, 17:18

Enttäuscht von den (angebotenen) Ebooks

Ja, ich habe beschlossen, heute einfach mal zu jammern.

Vor nicht allzulanger Zeit habe ich mir ja meinen Sony Reader gekauft. Das Teil ist wirklich gut, gar keine Frage.
Was ich bemängel ist die Anzahl der erhältlichen Bücher.

In dieser Zeit hat sich so gut wie gar nichts getan.
Die Ebooks sind immernoch verteufelt teuer und langsam gehen mir die Bücher aus.
Was soll ich mir noch für Bücher kaufen, wenn das Angebot einfach viel zu klein ist.

Ein normales Buch wollte ich mir ja eigentlich nicht mehr kaufen...

Daher hoffe ich auf baldige Änderung dieses Zustandes.

P.S.. Nicht Bierernst an den Thread rangehen, aber einen Funken wahrheit habe ich versteckt und das macht mich echt traurig.

2

Samstag, 6. März 2010, 18:54

Versteht mich nicht falsch. Ich bin ein Anhänger des Mottos: "Wahre Arbeit, wahrer Lohn", aber was die deutschen Verlage hier treiben, verdient eine Reaktion durch die Verbraucher/den Bürger, so wie es die Musikindustrie erleben musste.

Ich nenne so etwas eine Art zivilen Ungehorsams ;)

Das Internet bietet genügend Möglichkeiten an genügend Lesestoff zu kommen und jeder kann dazu sein Quentchen beitragen.
(Ich meine hier nicht die Filesharing Programme! So schlau sollte inzwischen jeder sein.)

So, das ist meine Meinung hierzu und ich kann mir vorstellen dass dies einigen nicht gefallen wird.

3

Samstag, 6. März 2010, 20:10

Denen geht es einfach noch viel zu gut. Die müssen die selben Fehler machen wie die Musikindustrie vorher dann wird es schon was werden.

Basstom

E-Book Meister

Beiträge: 150

Wohnort: Münsterland

Beruf: IT und Telekommunikation

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4

Sonntag, 7. März 2010, 14:42

Ebookreader sind eine tolle Sache und das Ebook wird sicher eines Tages in den meisten Bereichen das auf Papier gedruckte Wort ablösen. Das ist wie mit der digitalen CD, die Anfang der 80er die analoge Schallplatte Zug um Zug vom Markt verdrängt hat. Und selber zur Zeit immer mehr Anteile an den Verkauf von Musik in Form komprimierter Formate wie MP3 via Internet abgeben muss.

Der Ebook-Markt sieht hier in D zur Zeit noch sehr suboptimal aus, keine Frage. Der seit etlichen Jahrzehnten fest etablierte Buchhandel sieht sich (zu Recht) in seiner Existenz bedroht; man versucht imho künstlich, durch hohe Preise und eher schleppende Befriedigung der Nachfrage nach Ebooks, den Markt im eigenen Sinne zu kontrollieren.
Das wird auf Dauer keinen Bestand haben können, denke ich. Aber noch ist die Situation frustrierend, wenn man z.B. aktuelle Bestseller in elektronischer Form erwerben möchte. "Die Arena" von Stephen King habe ich mir gegönnt, ca. 25 statt knapp 27 Oironen habe ich dafür bezahlt. Für ein Ebook definitiv viel zu viel! :cursing: Aber "der neue King" musste einfach her und auf "klauen" stehe ich nicht.

Aber eigentlich bin ich selber da fein raus. ;)
Ich habe hier nämlich jede Menge freie Ebooks von Hobbieautoren; so viele, dass ich daran noch lange zu lesen haben werde. Die habe ich vorher auf meinem alten Palm gelesen, auf dem PRS-505 hingegen ist das jetzt der pure Luxus. Somit beobachte ich die Geschehnisse am Ebook-Markt recht entspannt und hoffe nur, dass es der Buchhandel schafft, schnellstmöglich auf die Kundenbedürfnisse einzugehen und nicht durch fragwürdige Methoden (hohe Preise, DRM & Co.) selber Gefahr läuft, einzugehen.
Ich selber werde mir kein weiteres, überteuertes Ebook mehr kaufen. Sobald die Preise ein akzeptables Niveau erreicht haben und dieser DRM-Mist aus der Welt ist, werde ich eher geneigt sein, wieder schwer verdiente Oironen auf den Buchmarkt zu werfen.
... munter bleiben,


Tom.

5

Montag, 8. März 2010, 12:17

Inzwischen ist immer mehr die Marotte eingerissen, dass die eBooks einige Cent teurer sind als die broschierten Ausgaben und das kann ja überhaupt nicht sein! Ich verstehe jedenfalls die Welt nicht mehr ... :(

6

Mittwoch, 10. März 2010, 16:39

Hallo Ihr lieben!Nun bin auch ich seit einiger Zeit dabei Ebooks zu lesen.Zuerst konnte ich mich nicht so recht damit anfreunden,und war der Meinung das nur das gedruckte Buch auch ein wahres Buch ist.Jetzt habe ich aber die Vorzüge kennen gelernt von den Ebooks und sie gefallen mir immer mehr!Noch habe ich jede Menge kostenlose Ebooks zu lesen.Und ich muss ganz ehrlich sagen,das ich auch etwas erschreckt bin über die Preise bei den Ebooks. Aber ich würde sagen,wenn das neue Buch von Dan Brown als Ebook rauskommen würde(habe es bis jetzt noch nicht als Ebook gefunden),ich glaube ich würde es mir dann doch kaufen,wenn es meine finanziellen Verhältnisse zu lassen.

7

Donnerstag, 11. März 2010, 12:06

... das sollten wir eigentlich nicht, denn sonst fühlen sich die Verlage mit ihren teuren eBooks bestätigt. In Deutschland kann man es ja, bei dem Amis läuft das ganz anders. Man fühlt sich hier manchmal wie im Urwald, wo alles Jahre / Jahrzehnte später kommt. :( Manchmal ist es ja ganz gut, aber was Technik betrifft, sehe ich das ein bisschen anders - ich zähle dazu auch Software (was letztend Endes auch ein eBook ist). Echt traurig!