Wie seid Ihr zum "ereading" gekommen?

      Wie seid Ihr zum "ereading" gekommen?

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      Mich würde mal interessieren, wie ihr zum ereading gekommen seid?

      Ich habe früher immer viel gelesen. Dann kam die Ausbildung, der Job und als ich dann mal wieder anfing, habe ich bemerkt, dass ich bei Büchern immer Kopfschmerzen bekam. Meistens nach zwei drei Seiten schon. Also hab ich nicht mehr gelesen. Meine Brille ist immer auf meiner aktuellen Sehstärke angepasst. Aber irgendwie ermüdeten die Augen auch immer schnell.

      Dann, in 2011 kam meine Schwester zu mir und brachte was Neues mit und sagte, schau mal. Das ist ein Lesegerät. Ich so. OK und was kann das? Dann hat sie es mir gezeigt. Ihren Kindle Keyboard 3G. Ich habe ein Buch geöffnet und konnte alles mögliche einstellen. Die Schrift größer machen. Die Zeilenabstände vergrößern. Ich hatte einen WOW Effekt und hab mir dann diesen Kindle Keyboard gekauft. Und ab da immer mehr gelesen. Das mit dem Zeilenabstand war für mich das, was mir das Lesen wieder vereinfacht hat. Nach kurzer Zeit kam dann noch die Hülle mit dem integriertem Licht dazu.

      Danach kamen und gingen dann alle anderen Reader. Bzw. blieben einige auch. :D Ich kann mich nicht wirklich so trennen.
      Ich brauche mein Spielzeug immer noch. LOL

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      Meine Leseleidenschaft begann mit 5 1/2 Jahren, nachdem meine Omi mich aufgrund stetem Drängem meinerseits das Lesen gelehrt hatte.

      Mit Ende der 40er fiel mir das Lesen in »normalen« Büchern jedoch immer schwerer, denn zum einen bin ich kurzsichtig, auf der anderen Seite machte sich bei mir inzwischen die Altersweitsichtigkeit bemerkbar. Das ist keine gute Kombination zum Lesen.
      Natürlich gibt es Lesebrillen, doch da ich an den unmöglichsten Orten lese, ist es mir auf Dauer zu umständlich, immer eine Lesebrille mitzunehmen und dann jeweils die Brille - häufig auch für kurze Zeit - zu wechseln. Und ständig mit einer Lupe zu lesen, ist auch nicht wirklich prickelnd.

      2009 hatte ich dann meinen ersten Kontakt mit eBook-Readern. Ich habe viele Artikel hierüber gelesen, hatte auch einige Geräte in der Hand und entschied mich dann Ende dieses Jahres für den Sony PRS-505. Auch wenn es zu diesem Zeitpunkt bereits das Nachfolgemodell PRS-600 gab, habe ich dieses nicht genommen, da es mich nicht überzeugt hat.

      Bereits bevor der Reader bei mir zu hause eingetroffen ist, habe ich die Reader-Software sowie die Adobe Digital Editions auf meinem PC installiert, mir eine Adobe-Digital-Editions-ID besorgt und das Handbuch gelesen.
      Als der 505er dann bei mir eintraf, kannte ich alle relevanten Funktionen, habe ein paar Bücher aufgespielt, aus den drei Einstellmöglichkeiten in Sachen Schriftgröße die für mich passende gewählt und begann zu lesen.

      Was für ein Erlebnis!

      Das Lesen auf dem Reader machte mir noch mehr Spaß als in einem Buch und es strengte meine empfindlichen Augen überhaupt nicht an. Außerdem war er entschieden leichter als ein dickes Taschenbuch.
      Zudem hatte ich nicht nur ein Buch dabei, wenn ich unterwegs bin, sondern eine ganze Bilbliothek.
      Das Aufladen des Akkus ist bei intensivem Lesen nur etwa alle zwei Wochen angesagt.

      Die Anschaffung dieses ersten eBook-Readers war für mich Innovation pur.

      Gut zwei Wochen nach mir nannte mein Schatz ebenfalls einen solchen Reader sein eigen. :D

      Kurz vor Weihnachten 2010 bekam ich den Sony PRS-650, der mich aufgrund des besseren Displays und der vermehrten Einstellmöglichkeiten noch mehr begeisterte.

      Im Herbst 2012 folgte mit dem Kobo Glo der erste beleuchtete eBook-Reader und zwei Jahre später hatte ich mit dem Kobo Aura H2O, auf dem ich heute noch lese, mein non plus Ultra gefunden.
      Ein Tag ohne Lesen ist ein ebenso verlorener Tag wie ein Tag ohne Lachen!

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      Damals als der Sony PRS505 mit als einer der ersten Reader in DE rauskam. War mir das eigentlich zu teuer. Aber irgendwie gab es da relativ früh eine Aktion von einem großen Händler, der sehr viele seiner Vorführmodelle günstig verkaufen wollte. Aktion mit Anmeldung. Die wurden völlig überrannt und irgendwie brach die Technik zusammen. Und auf einmal fingen die Aktion nochmal neu an und da konnte ich mir einen ergattern. Seitdem bin ich einfach nur begeistert. Es ist einfach angenehmer wenn man unterwegs in der Bahn und so liest. Manch Bücher sind dann einfach zu sperrig um sie jeden Tag rumzuschleppen. Aber ab und zu wird natürlich trotzdem klassisch gelesen. Aber mittlerweile eher die Ausnahme.

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      Joe schrieb:

      Ich habe keinen Platz mehr für Papierbücher und mir deswegen einen E-Book-Reader angeschafft.

      Bei mir ist's ähnlich, ich hab mir irgendwann mal überlegt, dass ich einen Teil meiner Bücher auch digital lesen und den Platz im Bücherregal sparen kann. Ich kann's mir allerdings zum Glück immer noch erlauben, Bücher, die ich gerne in Papierform haben möchte oder die es nicht als Ebook gibt, analog zu beziehen.
      Sündenregister des Bücherschaffenden in mir: www.rene-bote.jimdo.de oder bei Facebookrene-bote.jimdo.de

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      Ich hatte für den nächsten Urlaub probegepackt, habe den Berg Bücher gesehen, den meine Tochter vorbereitet hatte zum Mitnehmen, habe meinen Rücken nach seiner Meinung befragt und die Erlaubnis erhalten mir ein Lesegerät anzuschaffen.

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      Ich wollte für meine Urlaubsbücher nicht Übergepäck bezahlen und mit einem Reader konnte ich mehr Bücher mitnehmen, als ich lesen würde
      "Schreib doch einfach in deine Signatur, dass du beleuchtete Reader doof findest und warum, und dass Kobo auch doof ist und die Kobos nur mit dem Cool Reader verwendbar sind, dann musst du es nicht dauernd wiederholen." Plugin

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      Ich habe auch schon immer viel gelesen. Als ich aber vor 20 Jahren in den Ort zog, wo ich jetzt wohne, wurde die Bücherbeschaffung für mich schwieriger. In unserem Ort gibt es keine Buchhandlung (auch vor 20 Jahren nicht). Ich hatte 3 kleine Kinder und es war für mich sehr schwierig in die Nachbarstadt zu fahren, um Bücher zu kaufen oder zu leihen (die Bücherei ist auch in dem Nachbarort).

      Ich habe mir dann viele Jahre Bücher von amazon schicken lassen.
      2011 wurde ich irgendwie auf Ebooks und Ebook- Reader aufmerksam und habe mich entschlossen, mehr darüber zu erfahren. So stieß ich im November 2011 auf dieses Forum . Es hat mir auch sehr geholfen bei der Wahl meines ersten Readers.
      Von der Bücherbeschaffung war ich sofort angetan. Auch die Schriftgrößenverstellung auf dem Reader hat mir gut gefallen. Ich bin kurzsichtig und 2011 ging es dann so allmählich auch mit Altersweitsichtigkeit los. Mit etwas größerer Schrift ist es für mich angenehm ohne Brille zu lesen. Damals hatte ich noch keine Gleitsichtbrille und mit kleinerer Schrift mit Brille Probleme. Inzwischen habe ich eine Gleitsichtbrille, da ich aber gern im Bett auf der Seite liegend lese, ist die nicht so praktisch. Da lese ich immer noch ohne Brille und größerer Schrift.

      Ich fand das Lesen auf einem Ebook- Reader so angenehm, dass ich seit 2011 kaum ein Papierbuch gelesen habe.

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      Bei mir waren es meine Finger, die die teils schweren Bücher im Bett nicht mehr halten konnten/wollten und, weil ich Bücher von der Onleihe lesen wollte.
      Auch ich finde es sehr angenehm und lese kaum mehr Printbücher.
      Wer nicht liest, der lebt nicht.

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      Ich mach's kurz: Eine Kombination aus Technikbegeisterung, schwindendem Platz im Bücherregal und eines Readers in Form des noch aus den USA gelieferten Kindle 3 (Keyboard), der sowohl technisch als auch optisch meinen Ansprüchen genügte. Die Kindles davor und generell alles ohne E-Ink kamen für mich nie in Frage. Maßgeblich war für mich dabei, E-Books einfach übers Netz/WLAN zu ziehen – auf Gerät anstöpseln hätte ich keine Lust gehabt.

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      Kitiara schrieb:

      RainerR schrieb:
      Ich wollte "Game of Thrones" lesen und hatte die Wahl 8x15€ für die deutsche Print-Ausgabe der ersten 4 Bücher oder 1x 8,50€ für die englische eBook Ausgabe der 4 Bände ...



      auf welchem Gerät?


      Auf einem Sony T1 (hatte damals die beste Integration eines Wörterbuches).
      Meinen Tolino habe ich geschenkt bekommen als ich mein Zeit-Abo auf digital umgestellt habe. Abo kostet das gleiche wie zuvor, der Komfort ist aber immens gestiegen!

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      Ein Freund, der total viel liest, hatte mir vor einigen Jahren seinen Kindle Keyboard gezeigt, aber das Gerät war für mich nicht interessant, weil es keinen Touchscreen hatte und ich bei der Bedienung mit den ganzen Knöpfen wahrscheinlich Schmerzen in den Händen bekommen hätte. Ich bin da leider sehr empfindlich.
      Die ersten Geräte von Sony waren mir auch sowieso zu teuer und zu eckig, die habe ich nur ein- oder zweimal im Media Markt angeschaut.
      Dann habe ich mir aber 2011 mein erstes Tablet gekauft und einige Lese-Apps darauf installiert. Passend dazu habe ich kurz darauf den Wälzer "Infinite Jest" von David Foster Wallace angefangen und hab immer öfter vom Taschenbuch zum Tablet gewechselt. So bin ich auf den Geschmack gekommen. Vor allem die Möglichkeit, bei englischen Büchern ein Wörterbuch benutzen zu können, hatte es mir angetan. Auf dem Gerät habe ich immerhin zwei Jahre gelesen. Der Bildschirm war von der Helligkeit ziemlich angenehm.

      Dann aber fing ich an, mich für die Geräte von Kobo und Pocketbook zu interessieren. Ich entschied mich dann für ein Pocketbook Touch, das es für 59 EUR mit Hülle bei Amazon Marketplace gab. Das hat mich dann richtig angefixt. Noch nicht mal ein halbes Jahr später musste es dann einem Touch Lux weichen. Seitdem kann ich fast nicht mehr auf das Lesen mit Beleuchtung verzichten. Ab und zu nehme ich einige Papierbücher aus dem Regal, die ich eigentlich gerne lesen würde, beschwere mich über die kleine Schrift und stelle sie genervt wieder zurück. 8|
      Librocubicularist.

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      Ich kam dazu wie die Jungfrau zum Kindle ;)

      Nein, ich weiß gar nicht mehr genau, wieso ich mir überhaupt einen geholt habe. Mag sein, dass ein Mitgrund war, dass meine Bücher zuallererst als E-Book zu haben waren. Jedenfalls konnte ich mich schnell von den Vorteilen eines Readers überzeugen. Allerdings habe ich immer noch den ersten, einen Kindle Keyboard - noch so ohne Licht und Touch. Das ist besonders lustig, wenn ich dann Leute sehe, die mit einem Fingerwisch über den Bildschirm umzublättern versuchen :D
      Dauerhaft Kostenlos: Die Entdeckung des Homo Serpentes - die Vorgeschichte meiner Science-Fiction-Erotik-Reihe

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      Bei mir stand ein runder Geburtstag an und eine Freundin von mir hat so unglaublich vom Sony PRS T2 geschwärmt, dass ich mir diesen schenken ließ- in rot - so schön <3 Das war so ein Aaaaaah - Erlebnis, dass ich den Kauf einer Lesebrille noch um 2 Jahre verschieben konnte :D Jetzt lese ich schon 4 Jahre digital und liebe es! (Die Lesebrille hat dann aber doch vor 2 Jahren Einzug gehalten :P )

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      divina.michaelis schrieb:

      Ich kam dazu wie die Jungfrau zum Kindle ;)

      Nein, ich weiß gar nicht mehr genau, wieso ich mir überhaupt einen geholt habe. Mag sein, dass ein Mitgrund war, dass meine Bücher zuallererst als E-Book zu haben waren. Jedenfalls konnte ich mich schnell von den Vorteilen eines Readers überzeugen. Allerdings habe ich immer noch den ersten, einen Kindle Keyboard - noch so ohne Licht und Touch. Das ist besonders lustig, wenn ich dann Leute sehe, die mit einem Fingerwisch über den Bildschirm umzublättern versuchen :D


      Ich habe meinen alten Kindle Keyboard ja seit Mittwoch wieder und gestern mal aus Nostalgie ein Buch drauf gelesen. ich war auch ständig am "touchen". :D

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      Ich habe vor Jahren beim Zahnarzt im Wartezimmer einen Artikel über Ebook-Reader gelesen, und dachte, wow das ist ja toll. In Deutschland gab es die Reader noch gar nicht. Als dann der Sony PRS-505 auf den Markt kam, habe ich mir den zum Geburtstag von meinem Mann gewünscht. Anfangs fiel es mir nicht leicht damit zu lesen. Ich hatte ein schlechtes Gewissen, weil ich ihn nicht benützte. Dann fuhren wir in den Urlaub, ich bestückte ihn mit ein paar Büchern und nahm nichts anderes zum lesen mit. So wurden wir dann Freunde. Er hat einen Ehrenplatz bei mir. Dann wurde irgendwann der Speicher voll und ich kaufte mir den T2 und und und...