Welcher E-Reader am besten für PDF Paper/Scripte.. geeignet?

      bokko schrieb:

      Aber, so gut und schnell wie die Aura HD und Koreader ist er auf keinen Fall. Da geht die Post erst richtig ab! Blättern und Bildaufbau ist blitzschnell (viel schneller als epub lesen mit Kobo alleine),
      Da wäre jetzt richtig spannend auszuprobieren, was der Aura1 mit KoReader mit so einem pdf anstellen könnte.
      Dass der Aura HD so geschmeidig geht verblüfft mich jetzt wirklich. Denn als ich seinerzeit vom Aura HD auf den Aura H20 umgestiegen bin, habe ich den H20 als deutlich flotter erlebt und den Aura1 würde ich genauso schnell einstufen wie den H20, also wie gesagt merklich fixer als den alten Aura HD.

      Wie ist denn dann der Aura HD wenn Du mit dem KoReader ein normals ePub liest? Ist der dann auch schneller als mit der Kobo-Lesesoftware?
      Status: wieder an den Stangen
      Das Problem bei den Vergleichen ist, dass nicht angegeben wird, um welche Art PDF-Dateien es geht und wie diese aufgebaut sind. Wenn du ein ordentlich gemachtes PDF hast, wird dies normalerweise auch ordentlich angezeigt (entsprechend der Leistungsfähigkeit der HW). Ich kenne keinen eReader, der ein Dokument als ganzes einließt. Allerdings gibt es je nach PDF-Typ recht hohe Anforderungen an die HW. Wenn man z.B. viel Grafik mit hochauflösenden Bildern hat, ist Zugriffszeit mitunter sehr hoch, da große Datenmengen bewegt werden müssen. Aus diesem Grund halte ich auch von den meisten Test im Netz nichts. Da geht nämlich so gut wie keiner auf die Feinheiten in ihren Test ein. Meist gibt es nur Einheitsgeschrubbel, das so aussagekräftig ist wie das Liebesleben von Pflastersteine bei Mondlicht.

      Wenn du aussagekräftige Informationen haben möchtest, musst du diese Tests mit verschiedenen PDF-Dokumenten, welche das Spektrum der unterschiedlichen Typen abdecken, selbst machen. Da gibt es nach meiner Erfahrung keine verlässlichen Quellen im Netz. Die erklärt auch, warum es immer wieder unzufriedene Benutzer gibt. So wie die meisten eReader-Apps , über die hier gesprochen wird, nur ein eingeschränktes Spektrum des PDF-Formats abdecken, gibt es auch nicht wenige PDF-Dokumente, die schlecht bis zu fehlerhaft erstellt sind - auch bei kommerziellen Büchern. Dies hat nicht selten was damit zu tun, dass man nicht wirklich kompatible PDF-Generatoren eingesetzt hat und man häufig auch nicht bereit war, fehlerhafte Dokumente nachträglich zu korrigieren. Letztlich gleich zu dem, was man auch bei anderen Formaten beobachten kann.
      Probleme mit ADE oder Adobe-ID? Dann schau mal hier im ADE Unterforum nach. Eine kleine Anlaufstelle für Calibre ist hier im Calibre Unterforum zu finden.

      PeterHadTrapp schrieb:

      bokko schrieb:



      Wie ist denn dann der Aura HD wenn Du mit dem KoReader ein normals ePub liest? Ist der dann auch schneller als mit der Kobo-Lesesoftware?


      Ich kann da kein Unterschied erkennen... Aber, Koreader schaltet (auf Wunsch!) alle Formatierungen aus, was mit Kobo Nickel nicht immer möglich ist. Solche epubs lese ich dann mit Koreader. Auf H2O habe ich noch kein Koreader installiert, aber ich denke dass es keine Unterschiede zu Aura HD gibt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „bokko“ ()

      Ds von Divingduck beschriebene kann ich nur bestätigen. Ich habe auf meinem Tolino auch die Vorlesungsskripte meiner Professoren drauf (meist in PDF umgewandelte Powerpoint Folien). Wenn die nur ein paar Stichpunkte mit Text haben, kann der Reader sie extrem gut darstellen und der Vision blättert quasi sofort. Haben sie dagegen Grafiken eingebaut, muss ich mitunter ein paar Sekunden warten, ehe sie geladen sind. Wenn man aber nur mal im Zug die Folien durchblättern will, geht das auf einem Reader ganz gut.

      Und manch Paper, welches ich schon als PDF auf dem REader hatte, war auch nur so umständlich zu lesen, dass ich es gleich wieder heruntergeworfen habe.

      Neu

      Ja, gar nicht schlecht. Wirklich gut für eBook-Reader Verhältnisse, am Kobo geht das mit der Originalsoftware zumindest nicht so oder wäre mir neu.

      Aber die kleinen Dinge... du hast da bei deinem Big Size PDF bei 2:00-2:09 den Spaltenmodus drin aber dann ist das PDF so frech da zwei Zeilen Text zu haben die quer über die Spalten rübergehen. Und wenn ichs richtig sehe blätterst du beim Seitenende ein zusätzliches mal damit sich der Text nochmal 5mm verschiebt. Und wenn es dann interaktiver wird (zu verschiebende Grafiken, drehen) gibts Wartezeiten. Und danach landet man wieder irgendwo bei einem halb angezeigten Textabschnitt wo sich das Dokument wieder nicht entscheiden kann ob es Spalten oder lange Textzeilen haben möchte.

      Beim Tablet braucht man mitunter auch viele Schritte bis der Text wieder richtig ausgerichtet ist aber da fällt es nicht so auf weil zumindest das Display immer in Echtzeit den Stand anzeigt und nicht wie eInk 1 Sekunde warten, oh falsch, wieder die Position korrigieren, wieder 1 Sekunde warten, oh immer noch falsch, wieder korrigieren, ...

      Es sind so kleine Details die den Unterschied zwischen praktikabel / völlig unmöglich machen und gerade die kleinen Details richtig hinzubekommen erfordert unglaublich viel Aufwand.

      Gerade solche Dokumente liest man ja meistens nicht zum Spaß sondern zum studieren/lernen und da will man sich voll auf den Inhalt konzentrieren können und nicht ständig mit dem Gerät und dessen Einstellungen herumärgern müssen.
      Meine Kobo-Mods - Mein Wifi-Passwort: Weisswurst-Zwiebelkraut-Puree

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      Sehr schön beobachtet, genau das mit dem 2* klicken hat mich auch ein wenig genervt. Wobei die große Datei ein bißchen fies ist, da sie selbst am Laptop sehr langsam aufbaut. Mir ging es hier nicht darum, Pocketbooks zu bewerben, da ich immer noch glaube, die meisten PDF's schaut man sich besser am PC oder Tablet an.
      Aber ich fand ich das Projekt interessant, weil immer wieder gefragt wird, eignet sich denn ein Ebook-Reader für PDF's und die Antworten beschreiben selten das wirkliche Leseerlebnis. Hier gibts nun sogar noch die Referenzdateien mitgeliefert zum Ausprobieren.
      Grundsätzlich mag ich keine PDF's auf dem Ereader lesen, aber die erste kleine PDF im Beispiel wurde erstaunlich gut lesbar wiedergegeben. Was mich am meisten stört ist die fehlende Kontrastanpassung für bunte Bilchen PDF's. Die gibts beim Koreader der auch auf dem Gerät läuft.