Lest ihr Klassiker?

      Lest ihr Klassiker?

      Lest ihr Klassiker? 45
      1.  
        Ich lese Bücher aus jeder Zeit, egal. (28) 62%
      2.  
        Ich lese auch Bücher aus dem 20. Jahrhundert. (16) 36%
      3.  
        Ich lese auch Bücher aus dem 19. Jahrhundert. (16) 36%
      4.  
        Ich lese nur Bücher aus dem 21. Jahrhundert. (8) 18%
      5.  
        Ich lese auch Bücher aus dem 18. Jahrhundert. (4) 9%
      6.  
        Ich lese auch Bücher aus dem 17. Jahrhundert. (4) 9%
      Ich lese gerne klassische Literatur - ohne dass man den Begriff so genau definieren kann. Und wüsste gerne mal, wie weit ihr zeitlich mit Eurer Lektüre zurückgeht.
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      Danke @Rainer Zenz

      Ich wollte schon schreiben, nö.. eigentlich nur aktuelles, aber dann... ja in letzter Zeit,
      Aber klar habe ich Boccaccio's Dekameron, Dante's "Göttliche Komödie", Senecas "Vom glücklichen Leben",
      Chaucer's Canterbury-Erzählungen, das Mahabharata (es gibt eine unglaublich tolle Verfilmung), Malory's König Artus....Coster Ulenspiegel, Manzoni's Verlobten und Beckford's Vathek sind wohl auch wieder etwas moderner.
      Ich habe mich durch die gesamte Lebensgeschichten Balzac's gewühlt, Huysmans' beiden Bücher verschlungen und Zola geliebt.

      Also z.Zt. lese ich vor allem aktuelle Romane.
      "Die ich rief, die Geister
      Werd’ ich nun nicht los.“

      (aus "Der Zauberlehrling")
      die ältesten Bücher die ich gelesen habe, waren wohl die Kinderbücher meiner Mutter (Jahrgang 1917):
      Nesthäkchen, Trotzköpfchen, das Schwälbchen von Heidenau (das war sogar noch von meiner Oma) und ähnliche Literatur
      Ich habe aber auch Jane Eyre gelesen (auch in alter deutscher Schrift) und Werke von Jules Verne, Jack London und Mark Twain. Ach ja... Zola habe ich auch gelesen und E.T.A. Hoffmann. Wenn ich noch länger überlege, fallen mir vielleicht noch ein paar ein - aber nichts geht weiter zurück, glaube ich, als bis ins 19. Jahrhundert.
      Noch Ältere kenne ich nicht.
      Gilgamesch habe ich nur in "verarbeiteter" Romanform gelesen - um genau zu sein in der recht freie Fantasyform vom Thomas Mielke.
      Aber durch das Nibelungenlied habe ich mich in Mittelhochdeutsch gearbeitet.
      Da war ich aber jünger und enthusiastischer. Ob ich sowas heute nochmals wiederholen würde?
      "Die ich rief, die Geister
      Werd’ ich nun nicht los.“

      (aus "Der Zauberlehrling")
      Selten, ganz selten, dann aber wohl unabhängig von der Zeit der Entstehung.
      Jeder soll nach seiner Façon selig werden lesen. (frei nach Fritz II)
      Ruhe Alfen ist die erste Bürgerpflicht. (frei nach Graf v. d. Schulenburg, 1806)
      Ich habe mich mal an Don Quijote probiert - im Original - aber es dann doch schnell abbrechen müssen. Naja, da es gedruckt ist, macht es sich wenigstens ganz gut im Regal und es war ziemlich günstig. Ansonsten Jules Verne, Robinson Crusoe (beides in den jeweiligen Originalsprachen).

      Ich habe mal nachgeguckt: Liselotte von der Pfalz. Briefe sind aus dem 17. Jahrhundert und sehr zu empfehlen. Die "Lettres choisies" von Marie de Rabutin-Chantal de Sévigné fand ich eher mäßig, sind aber ebenfalls aus der Zeit. Das Nibelungenlied habe ich gelesen, aber nicht in mittelhochdeutschen Original. Das dürfte, abgesehen von Sachen aus meiner Schulzeit, das Älteste sein, das ich im Original gelesen habe.

      MarkMustermann schrieb:

      Liest denn hier keiner die "echten" deutschen Klassiker?

      Goethe? Schiller? Heine?

      Ich sehe das so wie @RainerR . Ich lese alles :)


      LOL
      Jeder hat Goethe (Erlkönig) & Schiller (Glocke) lesen dürfen, außer er ist nicht in D zur Schule gegangen ;)
      Aber ehrlich... wenn Du so fragst... nicht wirklich. Außer ein paar Gedichten (die sogar freiwillig) ist da nicht viel gelaufen. Keine Wahlverwandschaften, keine Leiden des jungen Werther... dafür habe ich Faust I mit 2 verschiedene Aufführungen gesehen.

      Schiller & Heine sieht es noch schlechter aus. Ich mag den Handschuh von Schiller recht gerne. Aber außer diesem Gedicht fällt mir nichts mehr ein, was ich gelesen hätte. Heine bin ich völlig blank.

      Zählen vielleicht Dürrenmatt & Shakespeare damit ich nicht ganz so banausenhaft rüberkommen?
      Fontane? Storm? Stendahl? Ups ist ein Franzose...äh ja... Zweig? Kafka? Thomas & Heinrich Mann vielleicht?

      Ich bin ja selber ganz erschüttert! :/
      "Die ich rief, die Geister
      Werd’ ich nun nicht los.“

      (aus "Der Zauberlehrling")
      Ich durfte auch an der sog. "humanistischen Bildung" teilhaben und Pflicht war:

      * Werther
      * Faust 1
      * Glocke
      * Iphigenie
      * Räuber
      * Besuch der alten Dame

      Von diesen Zwangsmaßnahmen abgesehen, sieht es aber in der "Zeit danach" auch bei mir recht mau aus. Den Faust 2 habe ich mir gegeben und noch einiges von Dürrenmatt, aber sonst... Die Wahlverwandschaften und die Judenbuche habe ich aber noch auf dem Reader *rausred* !
      Ich habe diverse griechische und römische Sagen gelesen, allerdings nicht im Original sondern in der Nacherzählung von Schwab (Sagen des klassischen Altertums). Ansonsten den Parzival (in Neuhochdeutsch) diverse Märchen aus 1001er Nacht, und Shakespeare im Original. Das dürfte in etwa das älteste sein.

      Ansonsten mag ich Sherlock Holmes und Edgar Wallace, bevorzugt ebenfalls im Original. Aber der Hauptteil meiner Lektüre dürfte aus dem 20. und 21. Jahrhundert stammen.

      Von den deutschen Klassikern hatte ich in der Schule ebenfalls eine Überdosis. Während ich einiges noch ganz gut mochte (Die schwarze Spinne von Gotthelf und Der Schimmelreiter von Storm (glaube ich)), war anderes schlicht der Horror und nichts, was ich freiwillig lesen würde.
      Ich lese sehr gerne Sagen uä. Zwar nachgedruckt und übersetzt, aber der Inhalt ist ja derselbe.

      Von daher kann ich sagen, ich lese alles egal von wann, solange es mich interessiert.

      Ich bin zwar in D zur Schule gegangen, aber Goethe und Schiller haben wir nicht gelesen. Bei uns waren es solche "netten" Sachen wie Die Welle und Doku über Hiroshima. Ab Realschule kann ich mich gar nicht erinnern dass wir überhaupt was gelesen haben. Außer Zeitungen aus dem 3. Reich. Unser Deutsch Lehrer war vernarrt in dieses Thema
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